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    <title>Claudia Brasse - Das Labor der Malerin - Laborjournal, der Atelier Blog</title>
    <link>https://www.labor-der-malerin.de</link>
    <description>Mein Atelier ist mein Labor: als Alchemistin der Farbe liebe ich das Experiment. Versuchsaufbau, Durchführung und Beobachtungen sind die Elemente eines Laborjournals. Ganz entscheidend sind die Analyse und Schlussfolgerungen. Kunst ist Leben und ein kreatives Leben zu führen, ist oftmals eine Kunst. Beides ist eng miteinander verwoben. Ich teile meine Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in meiner Entwicklung als Künstlerin sammle und berichte von meinen Experimenten in meinem Labor der Malerin und wohin sie mich führen.</description>
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      <title>Claudia Brasse - Das Labor der Malerin - Laborjournal, der Atelier Blog</title>
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      <link>https://www.labor-der-malerin.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Queen Elizabeth II. als Ikone der Beständigkeit</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/queen-als-ikone</link>
      <description>Warum Queen Elizabeth II. für zeitlose Werte steht – und wie daraus ein gemaltes Porträt entstand. Ein Kunstessay über Haltung, Bildsprache und Beständigkeit.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum mich ihr Porträt nicht losgelassen hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann nicht behaupten, dass ich je eine besondere Nähe zur Monarchie empfunden hätte. Auch Starkult war mir fremd – als Teenager ebenso wie heute. Die Geschichten über Königshäuser erreichten mich eher beiläufig, über Zeitschriften bei meiner Großmutter oder über mediale Randnotizen. Einen Prinz heiraten zu wollen kam mir jedoch nie in den Sinn. Vielleicht war ich schon damals zu realistisch. Aus heutiger Sicht sage ich: ist auch besser so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch hat mich Queen Elizabeth II. nicht losgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht als politische Figur, nicht als Monarchin im klassischen Sinne – sondern als Bild. Als Gesicht einer Rolle, die über Jahrzehnte hinweg für etwas stand, das in unserer Zeit selten geworden ist:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Beständigkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Queen Elizabeth II. – zwischen öffentlicher Rolle und menschlicher Nähe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tod von Queen Elizabeth II. war dann keine mediale Randnotiz mehr. Besonders rund um den Tod von Queen Elizabeth II. war ihr Bild allgegenwärtig. Man konnte sich dieser medialen Dichte kaum entziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mich in diesen Tagen besonders berührt hat, waren nicht die großen Zeremonien oder repräsentativen Auftritte, sondern Aufnahmen, die sie verletzlich zeigten. Momente, die beinahe privat wirkten. Bilder, in denen plötzlich etwas Menschliches sichtbar wurde – jenseits der Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Bilder haben meine Wahrnehmung verändert. Sie haben mein Interesse geweckt und eine Frage aufgeworfen, die mich seither begleitet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wofür stand diese Frau eigentlich – jenseits von Institution und Tradition?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Queen als Ikone der Beständigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Queen Elizabeth II. war über Jahrzehnte eine Projektionsfläche. Für Stabilität. Für Pflichterfüllung. Für Kontinuität in einer Welt, die sich immer schneller verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie trat nie privat auf – und genau darin lag eine besondere Form von Konsequenz. Persönliches blieb zurückgenommen, fast unsichtbar. Ihre Rolle war nicht Ausdruck individueller Befindlichkeit, sondern Dienst an einer Aufgabe. Dieses Maß an Zurückhaltung und Disziplin erscheint heute fast fremd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade deshalb empfinde ich sie als
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ikone der Beständigkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum Queen Elizabeth II. ein Motiv für zeitgenössische Porträtmalerei ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich male nicht häufig bekannte Persönlichkeiten. Umso bemerkenswerter ist es für mich selbst, dass ich mich diesem Porträt gewidmet habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Berichterstattung rund um ihre Beerdigung überfluteten Bilder die Medien. Bilder sind meine Nahrung. Ich sammle sie, betrachte sie, beobachte sie – immer auf der Suche nach jenem einen Moment, der mich innehalten lässt. Ein, zwei Fotografien wanderten in meinen Fundus. Eine davon ließ mich nicht los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Jahr später war der richtige Moment gekommen. Ich wollte nicht ein Abbild schaffen, sondern eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Atmosphäre
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einfangen. Die stille Präsenz. Die Konzentration. Die Rolle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die roten Lippen 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           – 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbe als bewusstes Zeichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Foto, das meiner Arbeit zugrunde liegt, war beinahe farblos. Blass. Zurückgenommen. Bis auf ein Detail:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           die roten Lippen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich eingeladen wurde, mich für die Ausstellung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Rot im Quadrat“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu bewerben, war dieses Detail der Anknüpfungspunkt. Typischerweise spiele ich in meiner Malerei kaum mit Rot – eine Beobachtung, die mir selbst erst mit der Zeit bewusst geworden ist. Über meine bewusste und unbewusste Farbwahl habe ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/abwesenheit-von-rot"&gt;&#xD;
      
           an anderer Stelle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ausführlich geschrieben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier jedoch erschien mir Rot zwingend. Nicht als lauter Akzent, sondern als Zeichen. Als Konzentration. Als Fokus.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Lippenstift als Werkzeug und Titelgeber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es lag nahe, das Bild nach dem Lippenstift der Queen zu benennen. Ich fragte mich, ob es eine feste Marke gab, eine bestimmte Farbe – fast so ikonisch wie ein Parfum. Tatsächlich ließ sich darüber wenig Konkretes finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt gerade darin die Kraft dieses Details: Es ist weniger individuell als funktional. Ein Werkzeug innerhalb einer Rolle. Ein wiederkehrendes Element, das zur Bildsprache wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was dieses Porträt erzählen soll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Porträt ist kein Denkmal. Es erhebt keinen historischen Anspruch. Es ist eine Annäherung. Eine malerische Untersuchung von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Haltung, Disziplin und Beständigkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mich interessiert weniger das Ereignis als das Bleibende. Weniger der Moment als die Linie, die sich durch ein Leben zieht. Kunst kann solche Linien sichtbar machen – jenseits von Worten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/blaues-blut-queen.jpg" title="Portrait der Queen, Ölmalerei, Claudia Brasse" alt="Gemaltes Porträt von Queen Elizabeth II., zeitgenössische Porträtmalerei über Beständigkeit, Würde und öffentliche Rolle."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotzdem ich das Bild letztlich "Blaues Blut" genannt habe, geht dieses Portrait für mich über ihre Rolle und die Insignien hinaus und zeigt sie als Mensch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst als Zeichen von Haltung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Gemälde richtet sich an Menschen, die in Kunst mehr suchen als Dekoration. An jene, die sich für Geschichten interessieren, für Werte, für leise Töne. Und für Haltung. Für Bilder, die bleiben und begleiten.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Persönliche Notizen aus dem Labor
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht ist das auch der Grund, warum mich die Queen schließlich doch erreicht hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Wahrnehmung der Queen ist keine königstreue. Sie ist geprägt von Randmomenten: Zeitschriften bei meiner Großmutter, Medienbildern der 80er Jahre, einer eher skeptischen Distanz zur Monarchie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht genau deshalb konnte ich mich ihr später als Bild nähern – ohne Ehrfurcht, aber mit Respekt vor Ihrer der Rolle, die sie mit Disziplin 70 Jahre lang ausgefüllt hat. Als Gesicht einer Rolle, die sich über Jahrzehnte kaum verändert hat. In einer Zeit, in der Privatheit öffentlich verhandelt wird und Individualität zum Programm gehört, wirkte diese Konstanz beinahe irritierend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich frage mich, ob mich gerade das angezogen hat: diese Mischung aus Distanz und Verlässlichkeit. Etwas, das nicht nach Aufmerksamkeit strebt – und dadurch umso präsenter ist. Fast aus der Zeit gefallen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Abschluss ein paar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           fun facts:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei meinen Recherchen, wie z.B. nach der Lippenstiftfarbe, habe ich einiges heraus gefunden, das du vielleicht noch nicht über die Queen gewusst hast...
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Porträt ist Teil meiner fortlaufenden Auseinandersetzung mit Haltung, Rolle und Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du Kunst suchst, die nicht dekoriert, sondern begleitet, findest du
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            in der Galerie weitere Arbeiten und Hintergründe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht interessiert dich auch, was ich über
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/audrey-hepburn-portrait-zum-todestag"&gt;&#xD;
      
           Audrey Hepburn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geschrieben und jenseits des Porträts gefunden habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel wurde am 06.09.2024 erstmals veröffentlicht und 2026 überarbeitet. Am 21.04.2026 wäre Queen Elizabeth II. 100 Jahre alt geworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:45:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/queen-als-ikone</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bild,Ölmalerei,Inspiration,Symbolik,Storytelling,Portrait,Ölgemälde,starke Frauen,figurative Malerei,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/blaues-blut-queen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/header-queen-multiple.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vor Anker - angekommen und doch frei</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/vor-anker</link>
      <description>Meine geliebte Nordsee erdet und erfrischt mich. Zu jeder Jahreszeit. Der Anker ist ein Symbol mit vielen Bedeutungen. Finde heraus, was mich daran inspiriert.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Salz in der Luft und auf den Lippen, Meeresrauschen, Möwenkreischen, Wind in den Haaren, die Füße im Watt…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das ist Heimat*. Ein Gefühl von ankommen, vor Anker gehen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … und auch Shantys und Seemannslieder, Fischbrötchen, Milchreis am Strand mit roter Grütze. Sandburgen bauen, Surfer beobachten, Muscheln sammeln und Drachen steigen lassen, Wattlaufen und Minigolf spielen—so vergingen die Tage wie im Flug. Das war mein Sommer als ich klein war. Natürlich waren es nur wenige Tage, maximal zwei Wochen in den Ferien. Dennoch: wie ich die restliche Zeit der Ferien verbracht habe, erinnere ich nicht richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/watt-im-winter_sm.jpg" alt="abstrakte Nordseelandschaft, Watt im Winter, braun/blau/schlamm-Farben - Gemälde von Claudia Brasse"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nordsee ist ein Gefühl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch heute befällt mich dieses Gefühl der Leichtigkeit und unbändigen Freude, wenn ich am Meer bin. Der Geruch und die Geräusche, die Farben und der Wind wecken nicht nur Erinnerungen, sondern erden mich auf ganz besondere Weise. Es fühlt sich an wie nach Hause kommen — an meine geliebte Nordsee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angekommen. Glücklich. Erfrischt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So fühle ich mich an der Nordsee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich älter wurde, konnte ich auch Ostfriesentee in den gemütlichen Teestübchen genießen, ganz traditionell mit Kluntjes und Sahne. Wenn der Kachelofen bollerte und die Rauchfahnen aus dem Kamin des Reet-gedeckten Hauses aufstiegen, lockten die Wärme und Gemütlichkeit nach einem windigen Spaziergang auf dem Deich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All dies repräsentiert für mich das Zwiebelmuster, dass sich in meinen Bildern findet—mal deutlich und mal ganz dezent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/ausschnitt-smutje-zwiebelmuster.jpg" alt="Zwiebelmuster Motiv, eingebettet in abstraktem Bildausschnitt, Bildausschnitt aus 'Smutje' - Gemälde von Claudia Brasse " title="Bildausschnitt mit Zwiebelmuster Motiv"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muster und Symbole verkörpern Gefühle, eine Sehnsucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Anker gehen zum Innehalten, Erinnern, hin fühlen, Kraft tanken. Mir gibt das Bild des Ankers Halt, ohne mich festzuhalten. Ich kann ihn jederzeit wieder einholen, die Segel hissen und los geht’s, der Freiheit entgegen. Ich bin für den Moment angekommen und fühle mich doch frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere sehen darin den Ort, an dem sie sesshaft werden, einen sicheren Hafen, vielleicht den Hafen der Ehe. Ein Anker sichert den Platz des Schiffes, bietet Schutz vor Sturm auf hoher See, gilt als Symbol für Hoffnung und Zuversicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anker ist auch ein gerne gewähltes Motiv für Tätowierungen: Für Liebende ist das Ankersymbol das Versprechen, sich zu binden und einander die Treue zu halten. Sie sehnen sich danach, einen Platz im Leben des anderen zu finden und dort vor Anker zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interpretationen des Ankers
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Christentum und in der Bibel findet sich der Anker in zahlreichen Metaphern und wird für eindrucksvolle Bilder als Symbol verwendet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottes Liebe gibt Halt und Kraft, bietet einen „sicheren und festen Anker der Seele“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere persönliche Verankerung bestimmt, was uns ausmacht, wie wir geprägt sind, woran wir glauben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die kreuzförmige Ankerform steht als Variante des Kreuzes als Sinnbild für den Tod Jesu Christi am Kreuz, woraus Hoffnung auf Vollendung des irdischen Lebens und die Auferstehung erwächst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Ankersymbol steht für Beständigkeit und Treue, was erlaubt Ruhe zu bewahren angesichts tobender Gefühle, Zweifel und Irrfahrten sowie in Gott zu vertrauen, dass er uns zur Seite stehen wird, Hoffnung und Orientierung gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer den Anker lichtet, löst sich aus der Sicherheit und bricht in Abenteuer mit ungewissem Ausgang auf, riskiert, verloren zu gehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trauernde wünschen einem geliebten Menschen, dass er nach der Fahrt des Lebens am eigentlichen Ziel ankommt, bei Gott Geborgenheit findet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Anker ist daraus in unseren Sprachgebrauch übertragen worden, auch wenn wir heute damit vielleicht gar keine Verbindung zu Gott oder dem Christentum herstellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedeutung von Symbolen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anker kann für jeden also alles Mögliche bedeuten, je nach Situation und Bedürfnis. Symbole im Allgemeinen sind von großer Kraft. Im übergeordneten Sinne können Symbole dies:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bedeutung vermitteln oder schaffen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Assoziationen auslösen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Gefühl hervorrufen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Verbindung schaffen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Unterbewusstsein erreichen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beruhigen, motivieren, an Vorsätze erinnern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Manifestieren dienen, eine Absicht zu verfolgen, ein Ziel zu erreichen, etwas nachzueifern/ein Vorbild zu verehren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Fantasie anregen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Geschichte erzählen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …all das kann auch Kunst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ist der Anker in meinen Bildern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tja, bisher noch nirgends.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andererseits tragen viele meiner Bilder die Idee von „vor Anker – angekommen und doch frei“ in sich – im übertragenen Sinne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee"&gt;&#xD;
      
           Kranich-Bilder
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sprechen davon, wenn Sie uns daran erinnern, dass Zugvögel temporär sesshaft sind und an denselben Ort Jahr für Jahr im Frühling zurückkehren und im Herbst wieder aufbrechen in wärmere Gefilde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich die Schafe ansehe, frage ich mich „träumen Sie wohl von der fremden, weiten Welt? Oder nur von der nächsten saftigen Wiese?“ Sie stehen im Wind und trotzen dem Wetter. Ihre Herde ist ihr zuhause und der Hirte ihr Bezugspunkt. Sie werden geschützt von den Hirtehunden. Ihre größte Bedrohung ist der Wolf. Auch ihn findest du in einigen Bildern wieder, leibhaftig oder nur als Idee oder Erinnerung, vielleicht dort, wo sich ein Schaf-Schädel findet…?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar sehr unterschiedliche Beispiele für das übergeordnete Thema:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von meinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/seemann-geschichten"&gt;&#xD;
      
           „Männern mit Bärten“ hat jeder Seemann seine eigene Geschichte
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Trägt er womöglich ein Anker Tattoo unter seinem Strickpullover? Fährt er noch zur See oder wurde er schon ausgemustert, wie sein Schoner? Oder ist er gar kein Seemann, nie einer gewesen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Last but not least sind meine Stillleben voll von Symbolik. Welche Geschichte liest du daraus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du Ausschau hältst, findest du auf meinen Bildern womöglich eines der folgenden Symbole. Und irgendwann sicher auch mal einen Anker…
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Bilder und mehr findest du in meiner
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee"&gt;&#xD;
      
           "Geliebte Nordsee"-Galerie hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Symbol-Kollektion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwiebelmuster
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tattoo
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfeife
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kerze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Totenschädel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...und diverse andere Attribute und Devotionalien ...zum Beispiel in den Stillleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: der Anker ist eine kraftvolle Metapher, mit der viele Verbindungen möglich sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie eignet sich als Klammer für meine Bilder mit Motiven, die ich zunächst alle mit meiner „geliebten Nordsee“ in Verbindung gebracht habe. Nun geht es sogar noch darüber hinaus. Eines haben sie zudem alle gemeinsam: diese Bilder sind meine Persönlichsten, indem sie von Kindheitserlebnissen inspiriert sind, von Sehnsuchtsorten und zu einem großen Teil von meiner eigenen künstlerischen Entwicklung, der sie über die letzten Jahre und bis hierhin Rechnung tragen. Ich habe manche mehrfach überarbeitet, während ich meinen Stil gefestigt habe. An ihnen bin ich gewachsen und habe gelernt. Ich habe Frustration überwunden und Entdeckungen gemacht, die mich begeistern. Ich habe Sicherheit gewonnen, meinen „künstlerischen Hafen“ vorerst gefunden. Womit wir wieder beim Anfang wären: Alpha und Omega – Anfang und Ende. Der Kreis schließt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst ist immer persönlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du noch weiterlesen möchtest, geht's hier zu den Geschichten der erwähnten Motive:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/seemann-geschichten"&gt;&#xD;
      
           Seemänner im Bergischen Land
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ? Über Archetypen und Bilder in unserem Kopf, die Geschichten im Gesicht des Seemanns und die hinter dem Portrait.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Kranich, der mir so viel bedeutet, weil ich ihm und seiner Symbolik mehrfach begegnet bin und er mich mit verschiedenen Themen verbindet. Außerdem findest du im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           Blogartikel über den Kranich und seine Bedeutung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eine kleine Überraschung am Ende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...und mehr über steife Brisen und weitere Geschichten vor, auf und hinterm Deich... demnächst hier.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du willst keinen Artikel mehr verpassen? Dann abonniere meinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
           Newsletter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und ich halte dich auf dem Laufenden.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            *Anmerkung: Um nicht in eine falsche Schublade gesteckt zu werden, wenn ich den Begriff Heimat verwende, möchte ich mein Verständnis davon erläutern. Ich unterscheide zwischen Heimat und zuhause. Heimat - das ist der Ort wo ich aufgewachsen bin und viel Zeit verbracht habe, wie hier zum Beispiel als Kind an der Nordsee. Es ist auch ein Gefühl - ganz im positiven Sinne, und ohne jemanden auszuschließen. Zuhause bin ich da, wo ich mich niederlasse und Wurzeln schlage. Das hat in meinem Leben häufiger gewechselt. In den letzten Jahren hat sich Köln für mich sehr wie zuhause angefühlt, und mich überkommt jetzt die viel beschriebene Wehmut, wenn ich die Domspitzen aus der Ferne sehe und zurück kehre. Köln es e Jeföhl! Und das wird es immer für mich bleiben. Auch wenn ich jetzt meinen Ankerplatz neu in Hamburg gefunden habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogartikel wurde erstmals am 30.10.2023 veröffentlicht und aktualisiert am 18.12.2025.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 16:45:00 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/vor-anker</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Symbolik,Wissen,OA2023,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/watt-im-winter_sm.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/watt-im-winter_sm.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brauchen Bilder einen Titel? Oder ist o.T. ok?</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/brauchen-bilder-einen-titel</link>
      <description>Brauchen Bilder einen Titel? Oder spricht das Bild nicht für sich selbst? Für und wider, was die Lehre sagt und meine Reaktion auf Kunst "o.T. - ohne Titel"</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           o. T. - Kunst ohne Titel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kürzlich besuchte ich eine Ausstellung, die mich begeistert hat. Alle Bilder der Künstlerin waren mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            o.T.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bezeichnet. Das macht sie grundsätzlich so.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es handelte sich um eine umfassende Werkschau und vieles hat sich mir nicht erschlossen. Ich habe mir also selbst was zusammen gereimt. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass einige meiner Assoziationen zu den Motiven gepasst haben;  ich bin jedoch immer noch neugierig...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das und die damit verbundene Mühe haben mich nachdenklich gemacht. Ich wollte der Fragen "Brauchen Bilder einen Titel?" einmal auf den Grund gehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wie ist das überhaupt mit abstrakter Malerei?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie werden Bilder konsumiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die meisten Menschen lassen in einem Museum, in einer Galerie oder in einer Ausstellung zunächst die Bilder oder Objekte auf sich wirken. So habe ich es beobachtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann lesen sie ggf. den Titel. Oder auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Museum bekommt der Betrachter den Kontext zur Ausstellung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Häufig gibt es einleitende Worte und Erläuterungen zum Thema der Ausstellung und zum Lebenslauf des Künstlers oder der Künstlerin. Die Kuratoren ordnen das Thema und die Werke in die Kunstgeschichte und den Zeitgeist ein. Es werden Einflüsse und parallele Ereignisse erörtert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Vernissagen in Galerien gibt es oft entsprechende Ansprachen. Bei Besuchen abseits der offiziellen Veranstaltungen kann eine Hinführung zum Thema und eine Vorstellung der Kunstschaffenden durch den Galeristen erfolgen. In einem Gespräch kann man dann auch auf eigene Fragen Antworten bekommen. Nicht immer ist jedoch zu viel Information erwünscht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieviel wollen wir vom und über Werk und Autor wissen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildbeschriftung im Museum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bildbeschriftungen fallen in Ausstellungen unterschiedlich ausführlich aus. Die Fakten können bei einer Einordnung in die Zeit und das Zeitgeschehen helfen. Ich finde es spannend, wenn Künstler sich inhaltlich damit auseinandersetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch stilistisch kann man die Epochen oft gut erkennen. Wenn man mehr über den Künstler oder die Künstlerin weiß, kann man im Werk oft verschiedene Schaffensperioden unterscheiden. Das prominenteste Beispiel dafür ist sicherlich Picasso mit seiner blauen und rosa Periode.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht zuletzt geht es im Museum um die historische und thematische Einordnung von Kunst und um künstlerische Positionen und einen gesellschaftlichen Kontext.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die folgenden Elemente sind von Bedeutung und von Interesse für Besucher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Name des Künstlers
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Titel des Bildes
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entstehungsjahr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Technik bzw. Malmedium oder Material
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Provenienz bzw. Leihgeber
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/besucher-geniessen-kunst-im-museum-8f4c90d9.jpg" alt="Besucher in der Hamburger Kunsthalle 2025, Surrealismus Ausstellung"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildbeschriftung in einer Galerie und auf der Messe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Galerie geht’s ums Geschäft. Natürlich geht es auch um Positionen, den Auf- und Ausbau von Reputation, um das Netzwerken, um Sehen und gesehen werden. Es geht um Kultur und Gesellschaft, durch einen Filter. Letztlich sichern Galerien den Betreibern und den Künstlern die Existenz. Sie sind ein Tor zum Markt. Für Sammler eröffnen sie einen Zugang zum Kunstmarkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer Galerie steht der Name des Künstlers nicht zwingend auf dem Etikett neben dem Kunstwerk, sondern bei Solo-Shows im Schaufenster und auf der Einladung. In Gruppenausstellungen stehen die Künstler-Namen oft oben auf den Wänden über den Gemälden. Die Beschriftung der Werke enthält dann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Titel des Bildes
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entstehungsjahr (manchmal)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Technik bzw. Malmedium oder Material
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild Maße in Höhe x Breite
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Preis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je älter das Bild und je berühmter der Künstler und je teurer, desto eher kommt es vor, dass dort steht „auf Anfrage“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was will der Künstler damit sagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Bildtiteln ist alles möglich. Ein Bild sagt schließlich mehr als 1000 Worte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Titel kann für Klarheit sorgen oder für Verwirrung. Der Titel zum Bild eröffnet eine weitere Dimension – er kann die Darstellung in Raum und Zeit verorten oder in einen nicht-faktischen Zusammenhang stellen. Gedanken, Gefühle, Wünsche, Träume, Sehnsüchte… eine ganze Welt von Geschichten kann durch einen Titel für ein Gemälde zugänglich gemacht werden. Manchmal stellen Bildtitel einen Bezug her und manchmal erscheinen sie völlig abstrakt und losgelöst vom Gemälde. Und sie können Fragen stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was will der Künstler damit sagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Führen Bildtitel nicht viel eher zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen als zum Kern der Aussage? Und gibt es den überhaupt immer? Ist es nicht gerade attraktiv an der Kunst, dass sie viel Spielraum lässt für eigenes Erleben der Betrachtenden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder kann man nicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sagen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ohne Titel: ist das der Ausweg?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es Absicht, sogar Teil des Konzepts oder machen die Kunstschaffenden es sich damit einfach leicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/besucher-diskutieren-kunst-74c71a07.jpg" alt="Kunstmesse Besucherinnen im Gespräch, HAAM 2025"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild-Titel: ja oder nein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für beide gibt es Argumente. Ich möchte einmal die beiden Pole gegenüber stellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           These: Titel schränken den Kunstgenuss ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Bild spricht für sich selbst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hätte ich Worte, müsste ich nicht malen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich möchte dem Betrachter alle Freiheiten lassen, eigene Fantasien zu entwickeln, seinen Gefühlen zu folgen, ihn nicht lenken in seiner Interpretation. Ich möchte der Betrachterin den Raum öffnen, für sich ein eigenes Narrativ zu spinnen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In dieser Weise habe ich es von vielen KünstlerInnen gehört.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antithese: Titel dienen dem Zugang zu Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Lehre von der Akademie sagt, ein Titel muss sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Titel bietet einen Zugang und öffnet eine zusätzliche Ebene der Wahrnehmung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brauchen Bilder einen Titel? Wie ich das sehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich mag es, wenn Bilder einen Titel haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich genieße Malerei und Kunst meistens genauso: wenn mir etwas gefällt, mich interessiert oder neugierig macht, verweile ich und schaue und je nach Anziehung und Komplexität mache ich mir meine eigenen Gedanken oder lasse mich einfach berühren. Dann lese ich auch die angebotenen Informationen. Der Bild-Titel ist für mich definitiv erst der zweite Eindruck. Der Titel verschafft mir jedoch zusätzlich einen Zugang. Das schätze ich sehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Titel zum Bild rundet den Kunstgenuss ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn mich Kunst interessiert und neugierig macht, möchte ich auch gern mehr über den Kunstschaffenden und Hintergründe zum Werk erfahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der eingangs erwähnten Ausstellung hätte ich mir in dem Moment irgendeinen Anhaltspunkt zu den Bildern gewünscht. Ein Kontext hätte mir einen viel persönlicheren Zugang ermöglicht. In dem Museum wurde keinerlei einleitende Information angeboten. Auch Videos wurden ohne Erklärung gezeigt. Ich fühlte mich komplett allein gelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/kunst-kataloge.jpg" alt="Stapel mit Kunstkatalogen"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letztlich ist es Geschmacksache. Ich finde: ein Titel ist eine zusätzliche Information und ein Angebot des Künstlers. Du kannst es annehmen oder ignorieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie wichtig sind dir Titel zu Bildern und wie gehst du damit um?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:claudia.brasse@labor-der-malerin.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schreib mir
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gerne, es interessiert mich wirklich sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Möchtest du das Thema mit jemand diskutieren? Nutze die Gelegenheit und leite meinen Artikel weiter indem du unten auf einen der Links klickst und ihn auf Facebook, Instagram, WhatsApp oder per email teilst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 14:45:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/brauchen-bilder-einen-titel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bild,Kunstgeschichte,Inspiration,Kunst,Kunstmesse,Intention,KünstlerInnen,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/besucher-nordart.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/besucher-nordart-35684b40.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vanitas trifft Selbstliebe - Symbiose, Synthese oder Gegensatz?</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/vanitas-trifft-selbstliebe</link>
      <description>Vanitas trifft Selbstliebe - Claudia Brasse zeigt ihre zwei Serien 'Carpe Diem' und 'No one's coming' in der Gruppenausstellung in der POP UP ART GALERIE in Hamburg.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vanitas trifft Selbstliebe: Symbiose, Synthese oder Gegensatz?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie so oft: es gibt nicht immer nur "entweder oder". In diesem Fall stellt sich die Frage nicht zwingend, denn es handelt sich um zwei verschiedene Serien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie passen schon deshalb zusammen, weil sie von derselben Künstlerin standen und zeitnah im Jahr 2024 entstanden sind. Beide Serien handeln vom bewussten Leben und Selbstfürsorge, sind in ihrer Absicht lebensbejahend. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die 'Carpe Diem' Serie Elemente der Street Art enthält, erscheint die 'No one's coming' Serie eher in klassischer Ölmalerei. Gemeinsam ist ihnen die Farbstimmung, natürlich bestimmt durch den Geschmack und Claudia's Empfinden für Harmonie und Dissonanz. Wir bekommen einen Einblick in das Spektrum des künstlerischen Ausdrucks von Claudia Brasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheidend ist doch: was berührt uns?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           'Carpe Diem' Serie: Memento Mori und Vanitas verbunden zu lebensbejahenden Impulsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           'No one's coming' Serie: wenn Selbstliebe zur Notwendigkeit wird
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schau dir die Bilder der Serie live in der Galerie an (Termine siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/aktuelles"&gt;&#xD;
      
           Aktuelles
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) oder auf der Website:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gruppenausstellung vereint diverse Positionen und stilistische Vielfalt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Die POP UP ART GALERIE ist eine unabhängige Initiative zur Unterstützung und Sichtbarmachung junger wie etablierter Künstler:innen. So sollen im Café Seeterrassen Künstler:innen gefördert werden und es wird ihnen eine professionelle Plattform gegeben, um ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Begleitet wird das kulturelle Programm durch musikalische Veranstaltungen, Workshops und offene Formate zum Mitmachen und Entdecken. Neben Kunst werden auch Kaffee, Kuchen, erfrischende Getränke und weitere kulinarische Kleinigkeiten angeboten. Damit wird das Café Seeterrassen ein idealer Ort zum Entdecken, Verweilen, Feiern und Sich-inspirieren-Lassen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://plantenunblomen.hamburg.de/veranstaltungen/cafe-seeterrassen-ausstellung-1004148" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Café Seeterrassen: POP UP ART GALERIE
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausstellungs-Termine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die 'Carpe Diem' und 'No one's coming' Serie wurden vom 30.08.-10.10.2025 in der Galerie in der Waitzstrasse in Hamburg ausgestellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Informationen zu aktuellen und kommenden Ausstellungen findest du immer unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/aktuelles"&gt;&#xD;
      
           Aktuelles
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und bekommst sie über meinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
           Newsletter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            direkt in deine Mailbox. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 09:48:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/vanitas-trifft-selbstliebe</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bild,Kunst,Galerie,Ölgemälde,Serie,figurative Malerei,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/2504-ankommen-claudia-brasse.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/selbstumarmung-ausschnitt-claudia-brasse-malerei.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vanitas trifft Pop: wie Carpe Diem heute aussieht</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/carpe-diem-memento-mori-vanitas-sinn-des-lebens</link>
      <description>Carpe Diem neu gedacht: Renaissance Bezüge, Memento Mori &amp; Vanitas. Leuchtende Stillleben, Humor und der Sinn des Lebens in Farbe.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leben im Angesicht der Vergänglichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Memento Mori Totenschädel zum lebensbejahenden Motiv - Wie ich klassische Vanitas Symbole für die Vergänglichkeit mit Farbe und Humor in meiner Kunst in Lebensfreude übersetze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/carpe-diem-trifft-pop-mockup.jpg" alt="Memento Mori in zeitgenössischer Malerei: Schädel, leuchtende Farben, Humor und Hintersinn"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            Carpe diem ist für mich keine Hektikformel, sondern eine Einladung zur Bewusstheit. Meine Stillleben mit Totenschädeln knüpfen an eine lange Kunsttradition von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Memento Mori
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vanitas
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            an – aber Totenschädel müssen nicht zwangsläufig was mit Morbidität zu tun haben. Ich verwende leuchtende Farben, die Mut machen, kombiniert mit Humor und Hintersinn. Es geht um nichts weniger als den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sinn des Lebens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Carpe Diem, quam minimum credula postero“ –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflücke den Tag, vertraue so wenig wie möglich auf den nächsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . So schrieb Horaz vor über 2000 Jahren in seinen Oden. Ein Satz, der bis heute nachhallt. Für mich begann die Reise zu diesem Thema allerdings nicht in der Antike, sondern mit einem Fußballverein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie alles anfing: St. Pauli, Haltung und ein Geschenk
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang standen zwei Bilder – Ich wollte meinem Partner eine Freude machen. Er ist St. Pauli-Fan, und wer Hamburg kennt, weiß: Das Totenkopf-Logo mit den gekreuzten Gebeinen ist mehr als nur ein Vereinswappen. Es steht für Haltung – gegen Rassismus, für Vielfalt, Solidarität, für ein alternatives Lebensgefühl, gegen den Mainstream. Ein Symbol des Widerstands, aber auch der Freiheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also malte ich zwei Bilder von Totenschädeln, zunächst ohne weiteren Plan.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann bekam ich Lust, das Thema auszuweiten. Mich hat schon immer fasziniert, wie früher Stillleben voller Symbolik waren und alle Gegenstände auf dem Tisch eine tiefere Bedeutung verkörperten. Die alten Portraits von reichen Kaufleuten, neben sich einen Totenschädel, gingen mir nicht mehr aus dem Sinn. Ich wollte das Motiv weiterdenken, aus der düsteren Ecke holen und positiv interpretieren. Totenschädel, Alltagsobjekte, leuchtende Farben – und plötzlich war da eine ganze Serie voller Lebensfreude:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir uns der Endlichkeit stellen, gewinnt der Alltag an Tiefe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem, Memento Mori, Vanitas – drei Begriffe, ein Thema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Carpe Diem
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              (Horaz):
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nutze den Tag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – nicht als Hektik, sondern als 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            bewusste Präsenz
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Memento Mori
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             :
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gedenke des Todes
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – nicht, um Angst zu machen, sondern um 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Prioritäten zu klären
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Vanitas
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Vergänglichkeit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             alles Weltlichen – ein Thema der Kunstgeschichte, das im 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Stillleben
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             des 16./17. Jahrhunderts ikonisch wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ergeben sie zusammen eine Haltung: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sinn des Lebens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            entsteht, wenn wir Endlichkeit nicht verdrängen, sondern 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           in Gestaltung verwandeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem. Feiere das Leben, jeden Tag. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Renaissance bis Barock: Wie die Symbolik entstand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Renaissance
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            taucht der Schädel als Denkfigur auf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Masaccio, „Trinità“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             : Ein Skelett unter dem Heiligenbild erinnert nüchtern:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ihr seid, war ich; was ich bin, werdet ihr sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Albrecht Dürer, „Hl. Hieronymus“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Der Schädel liegt als 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Meditationsobjekt
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             im Studierzimmer – nicht gruselig, sondern erkenntnisoffen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Holbein, „Die Gesandten“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Ein verzerrter Schädel wird erst aus schrägem Blick sichtbar – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Perspektive
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             macht Vergänglichkeit plötzlich klar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Barock
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            wird die 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vanitas
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             zum eigenen Genre:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stillleben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            mit 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schädel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sanduhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kerze
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Seifenblase
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Buch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Instrument
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            zeigen, wie Zeit vergeht, Klang verhallt und Pracht vergeht – und eröffnen doch Raum zum 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Staunen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbollexikon: Zeichen lesen, Sinn finden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Schädel/Knochen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Memento Mori
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Gleichheit vor dem Tod, Fokus auf das Wesentliche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Sanduhr/Uhr
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – Verrinnende 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zeit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , leise Erinnerung an 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Carpe Diem
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kerze (brennend/verloschen)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Lebenskraft
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Rauch = 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Entschwinden
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Blumen (blühend/verwelkt)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – Zyklus des Lebens, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Schönheit im Übergang
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Seifenblase
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              –
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Homo bulla
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Fragilität
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             und schillerndes Jetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Bücher/Globus/Zirkel
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Wissen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             und 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Weltaneignung
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             (auch das altert).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zitrone
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – Strahlend außen, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            bitter
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             innen: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ambivalenz
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             des Schönen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Musikinstrumente
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Vergänglicher Genuss
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Der Ton ist sofort Vergangenheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Spiegel
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Selbsterkenntnis
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             vs. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Eitelkeit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vanitas
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Karten/Würfel
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zufall
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             und Spiel des Lebens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Ansatz: Farbe, Humor, Gegenwart
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Menschen reagieren auf Totenschädel mit Ablehnung: „Das ist morbide, das will ich nicht täglich im Wohnzimmer sehen.“ Ich verstehe das – Bilder sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gegenüber
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , die täglich mit uns sprechen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber warum stößt das Motiv auf so viel Widerstand? Ist es doch die Angst vor der eigenen Endlichkeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich sehe das anders. Meine Bilder sind bunt, fast fröhlich. Sie spielen mit Symbolen, mit Hintersinn und manchmal mit einem Augenzwinkern. Ich verwende lebendige Farben, teils klare Kontraste und popkulturelle Anmutung und Streetart Elemente. Zutaten von heute: Brille, Schmuck, eine Narrenkappe, ein Fläschchen (mit Gift?) – Stillleben stellen Nähe zu den Renaissance- und Barock-Codes her, aber ohne Pessimismus. Ich möchte, dass man die Bilder ansehen und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           lächeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vanitas
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            wird zur 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einladung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , und 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            zur 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           praktischen Haltung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn für mich steckt in der Erinnerung an die Vergänglichkeit kein Schrecken, sondern eine Einladung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lebe jetzt. Gestalte. Genieße.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie schon Goethe sagte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Augenblick, verweile doch, du bist so schön.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – ein Satz, der in seiner Ambivalenz perfekt zu Carpe Diem passt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56393;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/claudia-brasse"&gt;&#xD;
      
           Zur künstlerischen Haltung von Claudia Brasse
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Beispiele aus der Serie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            „Aber bitte mit Sahne“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              – Schädel trifft Süßes, ohne die Torte zu zeigen: wenn ältere Damen im Kaffeehaus der Lust auf Süßes nachgeben. Eine Einladung zu einem Leben in Balance mit Sahne.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Genuss &amp;amp; Vergänglichkeit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Carpe Diem heißt 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            bewusst genießen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , nicht verleugnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            „Einmol Prinz zo sin“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              – …und dann? Karnevalskrone, der Traum von Glanz und Rollenwechsel -
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            auf Zeit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Der Karneval feiert die Endlichkeit, bevor die Fastenzeit beginnt. Memento Mori erdet, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Lebensfreude
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             bleibt. Leben zwischen Traum und Realität.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            „Stammtisch“
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             – ohne Stammtischrequisiten. Und doch: Getränke, Gespräche, Lachen: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zeit als stiller Gast
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Vanitas macht die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Gemeinschaft
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             wertvoll. Geselligkeit und Rituale, die sich wiederholen, bis sie selbst vergehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem als freundlicher Imperativ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Mut machen auf Morgen“ – das ist mein künstlerischer Antrieb.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carpe Diem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bedeutet für mich, bewusst zu leben. Den Moment zu schätzen, ohne die Zukunft aus den Augen zu verlieren. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht ist die Vergänglichkeit kein Feind. Sie erinnert uns daran, dass jeder Tag zählt. Der Sinn des Lebens wird damit praktisch greifbar:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sieh hin. Wähle bewusst. Gestalte.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Carpe Diem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bedeutet, Prioritäten zu leben;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Memento Mori
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hilft beim Sortieren;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vanitas
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lehrt Demut. Oder, um Horaz frei zu paraphrasieren:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heute
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist formbar –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           morgen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ungewiss. Die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Farbe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            holt das alles ins Heute und ermutigt zum Handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Serie ansehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ganze Serie findest du hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ➡️
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.labor-der-malerin.de/galerie/carpe-diem" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.labor-der-malerin.de/galerie/carpe-diem
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich über Austausch: Was bedeutet Carpe Diem für dich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im September 2025 wird die 'Carpe Diem' Serie in der POP UP ART GALERIE in Hamburg gezeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56393;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/vanitas-trifft-selbstliebe"&gt;&#xD;
      
           Über die Ausstellung, wo Vanitas auf Selbstliebe trifft
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 09:09:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/carpe-diem-memento-mori-vanitas-sinn-des-lebens</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kunstgeschichte,,Inspiration,Symbolik,Storytelling,Wissen,Galerie,Intention,Serie,figurative Malerei,Humor</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/carpe-diem-stillleben-claudia-brasse-c85836ce.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/carpe-diem-memento-mori-stillleben.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Spiel, Satz und Sieg - bestimmt allein die Ausdauer über den Erfolg? Für den Grand Slam Pokal und den Erfolg im Leben brauchst du mehr!</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/erfolgsfaktor-ausdauer</link>
      <description>Ausdauer ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Was es noch braucht für den Sieg und den Pokal, wird beim Tennis klar. Entdecke die entscheidende Stärke für alles im Leben, auch in der Malerei.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessierst du dich für Tennis? Was trägt dich zum Pokal und welche Parallelen gibt es zur Zielerreichung im Leben - oder in der Malerei?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuell laufen die French Open in Paris und lassen uns mitfiebern, egal ob mit den Top Stars oder den Underdogs. Ich bin beim Zappen quasi drüber gestolpert. Fasziniert habe ich dann einige Spiele verfolgt - teils weil ich es früher gerne geschaut habe und teils, weil es meinen inneren Schweinehund daran erinnert hat, selbst wieder aktiv zu werden und auf den Platz zu gehen...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Sieg gehört den Hartnäckigsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Zitat steht im Stadium Roland Garros über den Tribünen geschrieben. Es wurde immer wieder eingeblendet und in Werbepausen zitiert. Das hat mich nachdenklich gemacht: ob das für alle Situationen im Leben gilt? Und trifft es überhaupt auf einen Tennis Grand Slam zu? (Roland Garros (1888-1918) war ein Kampfpilot)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           La victoire appartient au plus opiniâtre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roland Garros
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich haben sich viele Spiele lang hingezogen, oft sogar über 5 Sätze, also das Maximum bei drei Gewinn-Sätzen bei den Herren. So hat ein Match auch schon mal 4 Stunden und länger gedauert. Was für eine enorme Anstrengung! Das erfordert Hartnäckigkeit, keine Frage, und auch Ausdauer, Beharrlichkeit - alles Worte die ich in der Übersetzung für den Begriff opiniatre gefunden habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher habe ich sinngemäß oft gehört “alles was schwer zu erringen ist, ist der Mühe wert”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ist es wirklich ausreichend, “nur” durchzuhalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicher ist es eine notwendige Bedingung. Eines der bekanntesten Zitate im Motorsport (weshalb es mehreren zugeschrieben wird) lautet: "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In order to finish first you first have to finish"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber zu siegen liegt nicht allein in deiner Hand. Sicher sind in den French Open die besten der Welt angetreten. Es wurde dennoch sehr deutlich, dass die Spieler unterschiedlich gut gespielt haben, sowohl innerhalb einer Partie als auch im Vergleich mit verschiedenen Gegnern, und dass es nicht nur an Tagesform, Kondition und Ausdauer lag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It takes two to tango
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , d.h. „Du spielst nur so gut wie der Gegner es zulässt“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Tennis gibt es formal einen Gegner. Im Business oder anderen Lebenssituation gibt es oft mehr als einen, der was dagegen hat, dass du deine Ziele erreichst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/spiel-satz-sieg-abstrakte-kunst.jpg" alt="Zwei Bilder im Büro: Mischtechnik mit Tennissand, abstrakt" title="Bürogestaltung: 2 quadratische Bilder, Abstrakte Komposition, Mischtechnik mit rotem Sand vom Tennisplatz "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Spiel, Satz und Sieg
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für ein Tennismatch gilt es, durch alle Phasen gut durchzukommen, um den Pokal zu erringen. Und das wieder und wieder: Match um Match, Gegner um Gegner, Tag für Tag, morgens und abends, bei Sonne und bei Regen. Ich halte Anpassungsfähigkeit an teils widrige Umstände und veränderte Bedingungen mindestens für genauso wichtig wie Ausdauer. Und letztlich zählt mentale Stärke. Denn:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da gibt es auch noch den Gegner im eigenen Kopf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende gewinnt auch, wer die besseren Nerven hat. Vor allem wenn es so eng zugeht wie auf dem Tennisplatz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spiel, Satz und Sieg erlangt, wer durchhält, sich anpasst und Nervenstärke beweist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Siegen kann, wer den Gegner im eigenen Kopf überwindet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Künstler braucht Nervenstärke, wenn er über sich hinauswachsen will
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie ist es in der Malerei? Da hast du nur diesen einen “Gegner” - dich selbst. Verfolgst du einen spontanen Ansatz und eine experimentelle Vorgehensweise, ist immer wieder Anpassung an das Unvorhergesehene gefordert. Auch wenn sich Materialverhalten in Grenzen steuern lässt und du einer Idee folgst, kannst du nicht immer zu 100% vorhersehen, wie sich etwas entwickeln wird. Darauf reagierst du immer wieder aufs Neue. Jedenfalls ist das der Weg, wie ich meine Bilder entwickle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trial and error
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und viel reagieren auf manchmal überraschende Effekte. Physik und Chemie sind bestimmend in den frühen Phasen. Beherrscht du Material und Technik und hast die Ausdauer, kommen trotzdem die Abschnitte voller Frust, Blockaden und Ideenlosigkeit. Da muss ich mich manchmal selbst austricksen; Zeit kann eine wichtige Rolle spielen. Nerven bewahren und weiter machen! Oder eine Pause.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um zu wachsen und stets weiter zu kommen, gibt es nur den einen Weg: da durch. Also ja, letztlich sind es die gleichen Erfolgsfaktoren wie im Tennis, die ein Bild über die Ziellinie bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Grunde habe ich das schon in vielen Lebenslagen so erfahren. Ob im Chemistudium und der Promotion oder später im Beruf in Projekten, ob in Verhandlungen und Verkaufsgesprächen oder auf der Bühne bei Vorträgen, in der Selbsständigkeit als Beraterin - immer gab es einen Schub nach vorne wenn der Knoten im Kopf geplatzt ist. Mir selbst nicht mehr im Weg zu stehen, hilft mir beim Wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald ich mir selbst nicht mehr im Weg stehe, wachse ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ist es nach deiner Erfahrung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus Experimenten entwickelt: "Spiel, Satz, Sieg", Mixed Media Acryl, Kaffee, Tusche und roter Sand vom Tennisplatz, 2020, Maße jeweils 40 x 40 cm, ca. 4 cm tief.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Titelbild: Getty Images via Canva Pro
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veröffentlicht 29.06.2024, aktualisiert 02.06.2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 29 Jun 2024 10:44:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/erfolgsfaktor-ausdauer</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Symbolik,kreatives Leben</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/spiel-satz-sieg-titel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/spiel-satz-sieg-titel-9413e63d.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frühes künstlerisches Vorbild Horst Janssen (Künstlerportrait Teil 2)</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/horst-janssen-vorbild</link>
      <description>Horst Janssen war ein frühes künstlerisches Vorbild für mich. Teil 2 des Künstlerportraits: wie sich sein Einfluss auf mich und meine Arbeit entwickelt hat.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen - ein Künstlerportrait in zwei Teilen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen (1929-1995), der begnadete Zeichner und Grafiker, Aquarell- und Druckgrafik-Künstler hat mich früh beeindruckt. Seine Kunst begeistert mich noch heute und sein Einfluss auf meine Arbeit ist vielleicht subtil aber sicher vorhanden. Ich gehe dem hier in zwei Teilen eines Künstlerportraits nach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 2: Frühes künstlerisches Vorbild Horst Janssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Meine Entdeckung Horst Janssens und erste Eindrücke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Erste Schritte: Lernen durch Nachahmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Von Technik begeistert, später vom Gesamtkunstwerk Janssen fasziniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Drei Dinge an Horst Janssen, die ich mir zum Vorbild nehmen mag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Noch immer finde ich Inspiration in Janssens Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Gemeinsamkeit im ständigen Hinterfragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/muschel-zeichnung.jpg" alt="Bilder aus meinem Skizzenbuch. „Kopien“ nach Horst Janssen - Lernen durch Nachahmen. "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus meinem Skizzenbuch. Muschel nach Horst Janssen. Das Schöne im Einfachen sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe schon immer gern gemalt und gezeichnet. Ich hatte es nur lange Zeit vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein möglicher Schlüsselmoment in meiner Kindheit war dieser:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hörte früher wieder und wieder die Geschichte vom Malwettbewerb in einem Kaufhaus, an dem ich während eines Stadtbummels mit meiner Oma einmal teilgenommen habe. Es muss langweilig für sie geworden sein, denn ich habe dort sehr viel Zeit verbracht. Ich war völlig versunken in mein Bild von einem Fisch mit vielen bunten Schuppen und habe alles um mich herum vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht so entscheidend war wohl hingegen der Preis, den ich dafür gewann: ich habe das Hinterglasmalerei Bild nie ausgemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Später hat mich Horst Janssen beeinflusst und wohl auch geprägt – bewusst oder unbewusst. Ich bewundere seine Kunst und sein Leben und er als Mensch faszinieren mich. Das beschreibe ich in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/horst-janssen"&gt;&#xD;
      
           Teil 1 dieses Künstlerportraits
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Hier in Teil 2 beschreibe ich seinen Einfluss auf mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Meine Entdeckung Horst Janssens und erste Eindrücke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Jugendliche kam ich mit Horst Janssen in Berührung durch eine Freundin meiner Mutter. Sie zeichnete selbst gern, interessierte sich für Kunst und arbeitete in einem Verlag, der auch Kunstbücher verlegte. Wir besuchten Ausstellungen und seine Zeichnungen und Radierungen hielten irgendwann Einzug in unserem Haushalt als Kalender und Kunstdrucke. Noch heute hängt eines seiner unzähligen Bilder verwelkender Blüten an der Wand. Auch in meiner Studentenwohnung begleiteten mich Zeichnungen und Radierungen von Horst Janssen an den Wänden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Erste Schritte: Lernen durch Nachahmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor ich im Kunstkurs ein paar Regeln beigebracht bekam, versuchte ich schon Zeichnungen und Stil von Horst Janssen zu imitieren und brachte mir dadurch einiges selbst bei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vermutlich haben seine Zeichnungen und grafischen Arbeiten meinen Geschmack schon früh sehr nachhaltig geprägt. Ich habe sie damals nicht nur eingehend studiert, sondern auch später eine Biografie über ihn gelesen, die mir geholfen hat zu verstehen, was ich wirklich sehe, wenn ich seine Kunst betrachte. Obwohl es mir erst heute bewusst wird, welche Bedeutung das für mich hat, liegt meine erste Erfahrung vermutlich schon sehr weit zurück: dem Warum nachzugehen, der Einheit aus Künstler, Leben, Erfahrungen und Ausdruck näher zu kommen, eine Verbindung finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Verbindung finden – das macht Kunst erleben für mich aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder aus meinem Skizzenbuch. „Kopien“ nach Horst Janssen - Lernen durch Nachahmen. Das hat er im Übrigen auch gemacht und viele Anlehnungen nach berühmten Werken gezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Von Technik begeistert, später vom Gesamtkunstwerk Janssen fasziniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wusste ich als Jugendliche vom Leben? Was von der Liebe, vom Älterwerden oder vom Leiden am Leben oder an der Gesellschaft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch. Irgendwas hat mich fasziniert und gefesselt. Manches hat mich verstört. Und einiges konnte ich gar nicht verstehen. Was ich aber kannte, war die oft düstere norddeutsche Landschaft mit ihrer unendlichen Weite, windgepeitschten knorrigen Krüppelweiden. Horst Janssens Farben waren authentisch. Der morbide Charme verwelkender Blumen und toter Tiere fesselte mich, und die Charakterisierung von Menschen aus seiner Umgebung hat mich in ihrer Echtheit erreicht. Er konnte Schönheit nahbar machen und Hässlichkeit in seiner unmittelbaren Interpretation liebenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssens Zeichnungen machten für mich Schönheit nahbar und Hässlichkeit liebenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch einen sicheren, ganz einzigartigen Strich bekamen seine Zeichnungen eine Leichtigkeit, die vom geschickten Spiel mit Licht und Schatten unterstützt wurde. Genauso konnte er damit Drama erzeugen. Seine durch Experimente entwickelte Misch-Technik aus Tusche, Bleistift und Buntstift, oder sein virtuoses Spiel auf der Klaviatur der Drucktechniken machte seine Arbeit unverkennbar. Seine Liebe zu Details und seine geduldige Perfektion setzte er geschickt ein, ohne die Komposition zu vernachlässigen. So wirken die Arbeiten nicht überladen. Sie laden einen ein, darin spazieren zu gehen und immer wieder neues zu entdecken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Details, witzige und ernste Anspielungen oder zeitgeistigen Anregungen erschließen sich mir erst heute, sehr viel später und mit einem eigenen Erfahrungsreichtum und Wissensschatz über gesellschaftliche und politische Entwicklungen und meinem eigenen Bezug zum Werden und Vergehen, zu Mitmenschlichkeit und zum Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich finde noch immer neue Details, teilweise versteckt, teilweise so offensichtlich, dass man sie übersehen kann. Die Vergänglichkeit ist eines seiner häufigsten Motive,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Fratze des Todes ist allgegenwärtig in Janssens Werk. Manches ist verstörend. Und doch findet sich so oft die Schönheit im Banalen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Drei Dinge an Horst Janssen, die ich mir zum Vorbild nehmen mag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Technik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seine technischen Fertigkeiten, seine Virtuosität im Umgang mit Material, das Grenzen überschreiten, seine Hingabe an die Tätigkeit an sich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausdruckskraft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seine Liebe zum Gesicht, einen empathischen und persönlichen Zugang. Ich erkenne eine tiefe Menschlichkeit, die besonders in seinen Portraits zum Ausdruck kommt. Seine Werke sind komplex und schön; sie haben eine Seele.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hintersinn als Stilmittel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich fühle mich berührt von Widersprüchen, Provokation und Ironie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich fasziniert: Janssens Bedingungslosigkeit und Hingabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Noch immer finde ich Inspiration in Janssens Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann ich mir heute abgucken von Horst Janssen? Den Versuch der Kopie lasse ich hinter mir. Aber „wie ein Künstler stehlen“ bedeutet, Ehrerbietung und Wertschätzung zu zollen. *
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt, in Retrospektion, wird mir bewusst, welche Bedeutung die Merkmale der Kunst von Horst Janssen für meine eigene Arbeit haben. Folgende Punkte sind mir sehr wichtig, in denen ich eine Verbindung erkennen kann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einfach nur schön genügt mir oft nicht – mir geht es um „etwas dahinter“. Etwas, das vielleicht schwer zu fassen ist, aber einen stutzen und vielleicht nachforschen lässt. Manchmal subtil, manchmal deutlich. Das darf etwas Tiefes sein, etwas Irritierendes, etwas Hässliches, Verstörendes, Abstoßendes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ästhetisch schön mag ich sehr. Trotz alledem. Wenn mir beides gelingt, bin ich besonders glücklich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin beständig auf der Suche nach Klarheit, Reinheit, Echtem, Ehrlichkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich strebe danach, einen Charakter in seinen Facetten und in seiner Menschlichkeit zu erfassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In jedem Bild ist ein Teil von mir. Ich übersetze Erinnerungen, Erfahrungen, meine Assoziationen und Gedanken und einen Teil meiner Innenwelt ins Bildnerische.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der kreative Umgang mit Materialien, das Herausfordern von Chemie und Physik, das Experimentieren – das reizt mich enorm und gibt mir Energie. Es steht meistens am Beginn meiner Malerei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich mag es, wenn die Gesamt- und Detailwirkung gleichermaßen interessant ist. Wenn die Technik ein wenig geheimnisvoll bleibt, man sich vielleicht fragt, wie ein bestimmter Effekt entstanden ist oder welche Bildebene vor oder hinter einer anderen liegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Perfektion fehlt mir oft die Geduld. Dennoch erkenne ich mehr und mehr, das Details einen enormen Wert haben für ein Bild und dass es sich lohnt. Ich werde daran arbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Nie aufhören zu suchen, zu hinterfragen, hinzuschauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Gemeinsamkeit im beständigen Hinterfragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bin ich besessen wie Horst Janssen? Nein, ganz sicher nicht. Nicht einmal annähernd. Bin ich beeindruckt? Auf jeden Fall. Und fasziniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werde ich je seine Meisterschaft erlangen? Vermutlich nicht, nicht einmal, wenn ich nichts anderes mehr täte. Das Streben nach Perfektion ist mir durchaus vertraut. Heute weiß ich jedoch: Perfektion gibt es nicht. Das Streben danach ist frustrierend und lässt einen immer unbefriedigt und oft ausgebrannt zurück. Das Unperfekte hat vielmehr seinen Charme und so suche ich heute in allem den „Riss“ wie im Japanischen Kintsugi, liebe Patina und auch Widersprüche, Brüche, offene Fragen. Wie eigentlich schon seit Langem, nur dass ich sie nicht mehr alle beantworten möchte…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich liegt die Perfektion im Unvollkommenen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Und da schließt sich der Kreis: Horst Janssen war sicher ein besessen Suchender, voller offener Fragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Fragen beschäftigen dich? Was suchst du in der Kunst? Oder im Leben? Solche Gespräche interessieren mich und auch die Erfahrungen des Findens. Komm mich gern in meinem Atelier besuchen. Du bist herzlich willkommen und vielleicht beginnst du in meinen Bildern oder im Gespräch eine interessante Suche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuelle Termine und Veranstaltungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Privaten Besuch im Labor der Malerin vereinbaren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deine Neugier auf Horst Janssen ist geweckt? Dann lies hier
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/horst-janssen"&gt;&#xD;
      
           Teil 1 des Künstlerportraits
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 1: Horst Janssen - Magier der Linie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen macht Eindruck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen – Genie und Wahnsinn vereint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Motive: einerseits alltäglich und banal und andererseits aktuell und politisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang war der Strich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sein Vermächtnis und Aktualität heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           *
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach Austin Kleon – “Steal like an artist”: The author cautions that he does not mean 'steal' as in plagiarise, skim or rip off — but study, credit, remix, mash up and transform. Creative work builds on what came before, and thus nothing is completely original.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Steal_Like_an_Artist" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://en.wikipedia.org/wiki/Steal_Like_an_Artist
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ach, Liebste, flieg mir nicht weg: Briefe an Gesche, Horst Janssen, herausgegeben von Gesche Tietjens, Rowohlt Verlag, März 2004, ISBN 3 498 03221 6
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen – Eine Biographie, Stefan Blessin, B.S. Lillo Verlag, 1998, ISBN 3 89757 000 9
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen – Zeichnungen, Prestel Verlag 1996, erweiterte Auflage des Katalogs der Albertina Wien Ausstellung 1982, ISBN 3 7913 1693 1
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen Retrospektive, St. Gertrude Verlag, 2000, ISBN 3 923848 89 7
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 20 Feb 2024 13:32:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/horst-janssen-vorbild</guid>
      <g-custom:tags type="string">Künstlerportrait,Inspiration,Zeichnung,KünstlerInnen,Atelierbesuch,Grafik</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/horst-janssen-titel-2-blumen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/horst-janssen-titel-2-blumen-e1998499.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Horst Janssen - Magier der Linie (Künstlerportrait Teil 1)</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/horst-janssen</link>
      <description>Horst Janssen ist ein bedeutender Zeichner. Seine Technik und Motive haben mich früh fasziniert. Ich stelle ihn, sein Werk und seinen Einfluss auf mich vor.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen - ein Künstlerportrait in zwei Teilen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen (1929-1995), der begnadete Zeichner und Grafiker, Aquarell- und Druckgrafik-Künstler hat mich früh beeindruckt. Seine Kunst begeistert mich noch heute und sein Einfluss auf meine Arbeit ist vielleicht subtil aber sicher vorhanden. Ich gehe dem hier in zwei Teilen eines Künstlerportraits nach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 1: Horst Janssen - Magier der Linie
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.     Horst Janssen macht Eindruck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.     Horst Janssen – Genie und Wahnsinn vereint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.     Seine Motive: einerseits alltäglich und banal und andererseits aktuell und politisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.     Am Anfang war der Strich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.     Sein Vermächtnis und Aktualität heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           1. Horst Janssen macht Eindruck
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen gilt heute als einer der bedeutendsten Zeichner des 20. Jahrhunderts. Es wurde viel über ihn geschrieben, vor allem zu Lebzeiten. Und auch er selbst hat geschrieben. Beides bestimmt heute mein Bild von ihm als Mensch. Sein Werk natürlich nicht minder; man könnte es fast als Biographie lesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine obsessiven Bemühungen um Perfektion und seine unvergleichliche Fähigkeit, das Wesen der dargestellten Personen einzufangen, haben ihn zu einem einzigartigen Künstler gemacht. Heute werden seine Werke weltweit ausgestellt und geliebt. Janssens Zeichnungen sind nicht nur technisch beeindruckend, sondern auch von einer tiefen Menschlichkeit geprägt, die den Betrachter berührt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe schon früh in meiner Jugend einen Zugang zu ihm gefunden und bin ihm immer wieder „begegnet“: in meinen verschiedenen Lebensabschnitten mit unterschiedlicher Wahrnehmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In diesem Jahr bin ich zweimal auf ihn gestoßen: Auf der Art Karlsruhe im Mai, wo Galerie und Verlag St. Gertrude eine Auswahl seiner Zeichnungen und Radierungen präsentierte. Und dann kürzlich beim SchuhDoc Pütz in meinem Veedel Braunsfeld, wo ich gerade meine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/fuesse-bilder-serie-wunderwerke"&gt;&#xD;
      
           „Wunderwerke“ Füße Bilder
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zeige. Als ich die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/wunderwerke-fuesse-serie"&gt;&#xD;
      
           Füße Bilder
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2022 malte, hatte ich lange nicht an Horst Janssen gedacht, aber wer weiß, ob sein Einfluss in meinem Unterbewusstsein nicht fortwährend sein Wesen treibt?!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte das zum Anlass nehmen, Horst Janssen zu würdigen und noch einmal tiefer einzusteigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Art Karlsruhe 2023: St. Gertrude präsentiert Horst Janssen, Horst Janssen Plakat Schuh-Zeichnung bei SchuhDoc Pütz in Köln und meine Ausstellung der "Wunderwerke" Füße Bilder dort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Horst Janssen – Genie und Wahnsinn vereint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je nachdem, was man als erstes von ihm zu sehen bekommt, ergreift einen eine düstere Landschaft im Norden, der morbide Charme von welkenden Blüten, seltsamen Stillleben oder toten Tieren. Oder man ist fasziniert von den skurrilen, wilden oder ironischen Selbstportraits oder angezogen von zarten Zeichnungen seiner Geliebten und Musen, aus denen große Zärtlichkeit spricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wähle ich meine Worte, um ihn zu beschreiben, fallen mir folgende ein: einsamer Wolf, Sezierer, eitler Fatzke, Hypochonder, Chronist, alternder Mann, Hilferufender, geiler Bock, besessener Zeichner und talentierter Regelbrecher, Ignorant, Ironiker. Immer ein aufmerksamer Beobachter. Die Liste zeigt bereits, wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen. Wie genial er war, haben schon viele herausgefunden. Wer sich getroffen fühlte, provoziert oder abgestoßen, mag das anders gesehen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sehe auf jeden Fall seine innere Zerrissenheit, das ewige Suchen, die Leidenschaft und Hingabe. Der Widerspruch zieht mich an und seine Technik, Motive und sein Stil faszinieren mich bis heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Seine Motive - einerseits alltäglich und banal und andererseits aktuell und politisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Düstere Zeiten, düstere Stimmungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen wird 1929 geboren und wächst in schwierigen Zeiten im zweiten Weltkrieg auf. Er findet früh Trost in der Zeichnung, die er autodidaktisch für sich entwickelt. Er wächst in Oldenburg unter Frauen auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tantchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist eine frühe und prägende Bezugsperson für ihn und findet sich von Anfang an in seinen Zeichnungen. Als begabter und kreativer Lehrling der Druckkunst findet er seinen eigenen Weg und neue Ausdrucksmöglichkeiten. Seine innovativen Ansätze in der Radierung werden entdeckt und gewürdigt. Dies bringt ihm Auszeichnungen und Stipendien ein und ermöglicht seine individuelle Weiterentwicklung. Durch wachsende Anerkennung wird er zum Vorbild für andere: Horst Janssen hat der Zeichnung neue Bedeutung als eigenständige Kunstform verliehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später lebt er in Hamburg, eher zurückgezogen, mit wenigen Freunden. Frauen spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben, wenn auch nicht alle lange bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Motive findet er in seiner Umgebung und Inspiration in Literatur und Kunst, die er nach eigenen Worten „kopiert“ = interpretiert, quasi als Ritterschlag und Zeichen seiner Bewunderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extreme der Gefühle, lichtvolle Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Krieg selbst thematisiert er nicht. Seine Landschaften und Stillleben eint aber eine düstere Stimmung. Wählt er für seine Norddeutschland Bilder vorwiegend Herbst und Winter Beobachtungen mit tiefhängenden Wolken und knorrigen, blätterlosen Krüppelweiden aus, so verleiht auch die Wahl von Tusche und Feder oder der flächige Auftrag von Bleistift und Farbstift den Zeichnungen eine dunkle Dichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Schilderungen seiner Wegbegleiter und -begleiterinnen und auch seinen eigenen Texten wissen wir, dass seine eigenen Stimmungen oft dunkel sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er zeichnet, was ihn umgibt, was er sieht, was er fühlt. Sein Alltag, die Schönheit und Vergänglichkeit von Dingen, seine Liebesbeziehungen, Freundschaften und ihm nahestehende Personen inspiriert ihn. Man sieht in all seinen Arbeiten, wie er diese mit Liebe betrachtet. Seine hier feinen und da kraftvollen und lebendigen Portraits und Figuren spiegeln seinen empathischen und virtuosen Zeichenstil. Er fängt Situationen, Stimmungen und Gefühle auf einzigartige Weise ein. Seine Zeichnungen strahlen Sinnlichkeit aus und erfassen manchen flüchtigen Moment.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssens Motive: Blumen, Landschaft, Portraits, Selbstportraits sowie Plakate, Schriftkunst uvm; Bildnachweis: eigene Fotos von Horst Janssen Büchern, siehe Literatur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Manchmal überwiegt auch eine unbarmherzige Nüchternheit, vor allem wenn es um seine Selbstbetrachtung geht. Selbstportraits sind ein durchgehendes Thema in Janssen’s Kunst. In diesen lässt sich seine innere Zerrissenheit erkennen und sein Hadern mit sich und dem Leben. Vergänglichkeit und Altern, Verfall und Tod sind in seinen Motiven allgegenwärtig: welkende Blüten, tote Vögel, kaputte Schuhe erfasst er in atmosphärischen Stillleben. Jugend und Alter sind in seinen Portraits präsent. Er beschönigt nichts und betrachtet doch stets alles und jeden mit liebevollem Blick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ironie und Provokation als Stilmittel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Janssen gibt Zeitgeist, politischen und sozialen Themen mit seiner individuellen Handschrift einen eigenen Raum in der Zeichnung. Er eckt an mit Motivwahl und teils offensichtlichen, teils versteckten Provokationen und den vielschichtigen Bedeutungsebenen von seinen detaillierten Szenerien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tod, Abstoßung, Verstörung sind ihm nicht fremd. Wenn er darin nicht das Schöne zum Ausdruck bringt, spielt er mit Ironie und Sarkasmus. Dazu verwendet er oft Sprache – Notizen, Anmerkungen und Symbole werden zu integralen Elementen seiner Zeichnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Janssen’s Werk vereint Zeitgeist und Zeitlosigkeit in einem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Plakate zu seinen Ausstellungen gestaltet er selbst. Wort und Schrift spielen auch in Illustrationen eine Rolle. In seiner Korrespondenz wiederum finden sich stets kleine Zeichnungen, manchmal Cartoons.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen während der Zeichnung eines Plakatentwurfs '' Doppelkopf'' in Hamburg, Bildnachweis: MoSchle, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeichnung ist für Janssen auch eine Möglichkeit, sich mit der Welt auseinanderzusetzen und seinen Platz darin zu finden. Seine Werke spiegeln seine Sicht auf die Gesellschaft wieder und stellen oft kritische Kommentare zu politischen und sozialen Themen dar. Janssen nutzt die Zeichnung als Medium, um seine Gedanken und Ansichten mit der Welt zu teilen und zum Nachdenken anzuregen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sein oft schonungsloser Blick wurde oft als provokativ und verstörend empfunden und stieß auf Ablehnung und rief häufig Widerstand hervor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Am Anfang war der Strich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genialer Ausdruck mit den geringsten Mitteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen verwendet Bleistift und Kohle, Buntstifte, Feder und Tusche. Als Kind ist er zunächst Autodidakt und lernt später an der Kunstakademie in Hamburg. Einen Übergang von der Zeichnung ins Malerische findet sich dort, wo er sehr flächig arbeitet. Vielfach laviert er seine Bleistift- und Tuschezeichnungen. Manches hat fast illustrativen Charakter oder wirkt Cartoon-artig. Janssen bezeichnet sich selbst stets als Zeichner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte fast meinen, der Bleistift sei ihm festgewachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht ihm keiner abspenstig. Was er außerdem perfekt beherrscht, ist die Komposition. So zufällig oft seine auch auf Schnipsel gehuschten Skizzen aussehen: jedes Detail zählt. Die Effekte von Licht und Schatten spielt er virtuos aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er setzt klassische Techniken wie Schraffur, Kreuzschraffur und Lavur ein und bricht mit Konventionen und mischt Medien und Materialien auf kreative, damals innovative Weise. Er experimentiert, kombiniert, quält das Material und lotet die Grenzen aus. So erreicht er ein interessantes Zusammenspiel von Effekten, das er konstant weiter entwickelt zu seinem einzigartigen Stil. Heute würde man es mixed media nennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Respektlosigkeit und Experimentierfreude in der Radierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Ideen überträgt er auf die Radierung. Er nutzt sie, ohne sich durch Traditionen, Konventionen oder andere Grenzen beschränken zu lassen und entwickelt Techniken weiter - akribisch im Detail, kreativ im Ausdruck. Seine Kooperation mit dem Drucker Alfred Frielinghaus ist geradezu kongenial und führt zu einer langen und respektvollen Freundschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für Horst Janssen zählt jeder Strich. Er nutzt die Alchemie in der Aquatinta Technik, und setzt damit organische Formen den grafischen Linien und der Schraffur mit der Kaltnadel entgegen. Ergänzt durch andere Drucktechniken wie Holzschnitt und Lithographie spielt Horst Janssen virtuos auf der Klaviatur der grafischen Möglichkeiten. In seiner Vielfalt und technischen Ausdrucksfähigkeit sucht Janssen’s Werk seinesgleichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Sein Vermächtnis und Aktualität heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeichnung ist für Horst Janssen nicht nur ein Mittel zur Darstellung von Motiven, sondern auch ein Weg zum Ausdruck seiner Gedanken und Emotionen. Janssen betrachtete die Zeichnung als eine Art Tagebuch, in dem er seine Beobachtungen, Träume und Ängste festhielt. Jedes seiner Werke war eine Reflexion seiner inneren Welt und sein Versuch, diese auf Papier zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er fand Trost und Heilung in der Kunst in persönlichen Krisen und bei gesundheitlichen Problemen. Seine Werke spiegeln oft seine persönlichen Kämpfe und inneren Konflikte wider. In seiner Verletzlichkeit und Menschlichkeit bleibt er damit zeitlos – jeder kann sich darin wiedererkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute sind Nahbarkeit und Verletzlichkeit mehr denn je akzeptiert, und sogar gewünscht. Sie stehen dem Streben nach Perfektion und dem Höher, Schneller, Weiter entgegen. Einfachheit und Natur lassen uns zur Ruhe kommen. Die profunde Sehnsucht nach Menschlichkeit, Verbindung und Spiritualität sucht ihren Ausdruck. Wir sind heute dabei, Empfindsamkeit, Selbstreflexion und Selbsterkenntnis als Stärke zu begreifen. Janssen hat es stets ausgelebt und war doch wohl so manches mal verzweifelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Horst Janssen gilt heute als einer der bedeutendsten Zeichner des 20. Jahrhunderts. Er hat Einfluss auf Generationen von Künstlern gewonnen und bleibt das unvergessene Genie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennst du Horst Janssen und was verbindest du mit ihm?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antworte mir gleich hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Janssen war bereits ein frühes künstlerisches Vorbild für mich. Wie sich sein Einfluss auf mich und meine Arbeit entwickelt hat, kannst du in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/horst-janssen-vorbild"&gt;&#xD;
      
           Teil 2 des Künstlerportraits
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausblick auf Teil 2 des Künstlerportraits: Frühes künstlerisches Vorbild Horst Janssen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.     Meine Entdeckung Horst Janssens und erste Eindrücke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.     Erste Schritte: Lernen durch Nachahmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.     Von Technik begeistert, später vom Gesamtkunstwerk Janssen fasziniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.     3 Dinge an Horst Janssen, die ich mir zum Vorbild nehmen mag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.     Noch immer finde ich Inspiration in Janssens Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6.     Gemeinsamkeit im ständigen Hinterfragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7.     Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Literatur zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ach, Liebste, flieg mir nicht weg: Briefe an Gesche, Horst Janssen, herausgegeben von Gesche Tietjens, Rowohlt Verlag, März 2004, ISBN 3 498 03221 6
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen – Eine Biographie, Stefan Blessin, B.S. Lillo Verlag, 1998, ISBN 3 89757 000 9
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen – Zeichnungen, Prestel Verlag 1996, erweiterte Auflage des Katalogs der Albertina Wien Ausstellung 1982, ISBN 3 7913 1693 1
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Horst Janssen Retrospektive, St. Gertrude Verlag, 2000, ISBN 3 923848 89 7
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 16:20:57 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/horst-janssen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Künstlerportrait,Inspiration,Kunst,KünstlerInnen,kreatives Leben,Grafik</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/horst-janssen-stapel-header.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/horst-janssen-stapel-header.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Kranich – für mich so viel mehr als ein Friedenssymbol</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kranich-bedeutung</link>
      <description>Der Origami Kranich ist weltweit ein Symbol für Frieden, der Kranich in Japan ein Glückssymbol. Für mich bedeutet er noch mehr und wurde überraschend zu meinem Bildmotiv.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kraniche sind elegante, schöne Tiere, die als Zugvögel Jahr um Jahr ihre Wiesen und Felder bei uns für warme Gefilde verlassen und im Frühjahr wiederkehren. Allein das erfreut mich immer wieder. Ich möchte allerdings davon erzählen, wie ich überhaupt begann, sie zu sehen und Kraniche für mich in mehrfacher Hinsicht eine Bedeutung bekommen haben. Der Kranich gilt in Japan seither als Glückstier und wurde zu einem weltweit verstandenen Friedenssymbol. Ein überraschendes Kunsterlebnis war für mich ein Auslöser, Jahre später selbst Kraniche zu malen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kranich als Glückssymbol für Gesundheit und ein langes Leben: Sadako’s Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Japan, seine Landsleute und Kultur haben mich fasziniert, seit ich über den beruflichen Kontakt hinaus auch private Erfahrungen dort machen durfte. Japaner pflegen viele Bräuche und Glauben. Ganz besonders berührt hat mich ein Besuch in Hiroshima im Rahmen einer Urlaubsreise 2009. Seitdem lassen mich die Kraniche nicht mehr los…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Japan ist der Kranich ein Glücksbringer und wird zu Geburtstagen und Hochzeiten verschenkt. Er symbolisiert Glück und ein langes Leben. Eine Legende besagt, dass die Götter demjenigen einen Wunsch erfüllen, der 1000 Origami Kraniche faltet. Eine junge, 11-jährige Überlebende des Atombombenangriffs auf Hiroshima 1945, Sadako Sasaki, hat sich dieser Aufgabe gewidmet, um für ihre Genesung von der Leukämie-Erkrankung zu bitten. Sie starb dennoch. Sadako‘s Geschichte wird im Gedenk-Museum in Hiroshima erzählt. Sie rührt an und mahnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbol der internationalen Friedensbewegung: der Origami Kranich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sadako’s Mitschüler wollten ihr ein Denkmal errichten und an alle Atombombenopfer erinnern. Sie begannen Spenden zu sammeln. Die Aktion sprach sich rum und sorgte für Aufsehen. Am 5. Mai 1958, fast drei Jahre nach Sadakos Tod, konnte das Denkmal errichtet werden. Es steht im Friedenspark mitten in Hiroshima, genau dort wo die Atombombe niederging und wird als „Kinder-Friedens-Denkmal“ bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Berührt von dem Schicksal des kleinen Mädchens beschlossen die Mitschüler Freunde zu bleiben und gründeten den „Club der Papierkraniche“. Noch heute kümmern sich die Mitglieder um Sadakos Denkmal. Immer wieder falten sie Origami Kraniche, fädeln sie auf und ziehen sie zu Ketten zusammen. Diese Ketten hängen sie über das Denkmal, schicken sie an Atom­bom­ben­opfer oder anderen kranken Menschen zur Ermutigung. Außerdem senden sie die Kraniche an Weltpolitiker, um ihnen zu zeigen, dass Kinder auf der ganzen Welt Atombomben und Kriege verurteilen. Umgekehrt werden aus der ganzen Welt Origami Kraniche nach Hiroshima geschickt und in Kunstwerken arrangiert, um ein Zeichen für Hoffnung und Frieden zu setzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist aus dem Club weniger Kinder heute eine weltweite Aktion und die Origami Kraniche zu einem Symbol der internationalen Friedensbewegung und des Widerstands gegen den Atomkrieg geworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mahnmal in Hiroshima, Friedensdenkmal für Sadako Sasaki, Papierkranich-Memorial Vitrinen, Mein erster Origami Kranich unter Anleitung auf der Busfahrt, eigene Fotos Japan 2009
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begeistert von Kranichen nach einem Museumsbesuch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenige Jahre nach meinem Japan Besuch hatte ich eine weitere prägende Erfahrung mit Kranichen. Ich verbrachte eine Woche auf Fünen in Dänemark zu einem Portrait- und Aktzeichenkurs. Wir wohnten in einem schönen reetgedeckten und rosenumrankten Haus am Belt, zeichneten im Garten und genossen die Geselligkeit bei den leckeren Malzeiten unserer lieben Gastgeberin Jette. Was mich bis heute mit den Menschen verbunden hat, mit denen ich diese Woche erleben durfte, war jedoch ein Museumsbesuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An dem freien Tag machten wir einen Ausflug nach Kerteminde. Jette empfahl uns die Ausstellung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fugl“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und ich war weder besonders begeistert noch hatte ich eine Erwartung. Eine Ausstellung über Vögel?! Na gut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Künstlerleben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und was soll ich sagen! Ich wurde überrascht. Wir haben Stunden im Garten, im Café und im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://johanneslarsenmuseet.dk/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Haus von Johannes Larsen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verbracht, der dort gelebt, Vögel beobachtet und gemalt hatte: auf Leinwand, Gegenstände und vor allem an die Wände. Der Ort erschloss sich für uns Raum für Raum, Motiv für Motiv und lies das Bild von einem Künstlerleben im besten Sinne in einer Künstlerkolonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor unseren Augen entstehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein überraschendes Kunsterlebnis hatte auch hier wieder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/kunst-erleben-im-dialog-mit-kuenstlern"&gt;&#xD;
      
           mit persönlichen Einblicken in ein Künstlerleben
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu tun.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kranichfries
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirklich überwältigt hat mich allerdings ein einziges Werk in der „Vögel“ Ausstellung im Museum. Nach dem Gang vorbei an unzähligen Zeichnungen, morbiden Exponaten und Bildern von Vögeln in Hülle und Fülle standen wir plötzlich in einem großen, lichtdurchfluteten Saal, der sich zum Garten öffnete. Die gesamte Länge der den großen Fensterflügeln gegenüberliegende Wand war bedeckt von einer Szene voller Kraniche. Sie waren detailreich und lebensgroß in Aquarell auf Papierbahnen gemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „Kranichfries“ von Carl Christian Tofte hat mich total in seinen Bann gezogen und die Faszination hat bis heute nicht nachgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Kranichfries", Carl Christian Tofte in der Ausstellung "Vögel" im Johannes Larsen Museum, Kerteminde, Dänemark, 2017
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carl Christian Tofte’s Kunstfertigkeit und Hingabe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ist zunächst die Fertigkeit des Künstlers. Wir haben uns gefragt, wie er in diesem Format ein derart detailgetreues Abbild der Vögel in Aquarell malen kann. Das bedeutet nicht nur genaue Planung und Präzision sowie Geduld, sondern auch, dass das Papier flach liegt. Dabei ist für den Maler das Motiv verzerrt, egal von wo er schaut und arbeitet. Es gab keine Spritzer oder Kleckse - der gesamte Hintergrund war unberührtes Papier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er beherrscht definitiv sein Handwerk. Er beherrscht auch die Komposition.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte eines Bildes hat (mindestens) zwei Dimensionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Künstler hat jahrelang Kraniche beobachtet und nach der Natur gezeichnet. Er hat Filme und Fotoserien analysiert. Er hat in der Natur seine Notizen in Stenografie niedergeschrieben, und seine Beobachtungen oft ergänzt durch primitive, hingekritzelte Hieroglyphen. Ich würde sagen, man muss schon ein wenig besessen sein, um sich dem derart hinzugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All dies bestimmt für mich die Geschichte eines Bildes, die somit immer zwei Dimensionen hat: Eine umfasst die Entstehung, die Hintergründe, Motivation und Inspiration des Künstlers. Sie ergänzt die Dimension der dargestellten Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „[…] Die Vorbereitung des „Kranichfrieses“ selbst dauerte etwas mehr als zwei Monate, von Ende März bis Anfang Juni 2016. Die Idee und die Ansätze kursieren jedoch schon seit Jahren. „Der Kranichfries“ ist ein Konzentrat aus neun Jahren Erfahrung mit den Kranichen in Pulken. Das Werk ist eine Geschichte wie ein ägyptisches Grabgemälde. Die große Geschichte ist Ankommen, Ausruhen und Aufbruch, was ich bei einem Kranichfrühling erlebe. Eingebettet ist eine detaillierte Kranichsprache, die Pantomime der Kraniche aus Tanz, Drohungen und Positionierung. […]“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Informationen entstammen dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://carlchristiantofte.blogspot.com/search?q=Tranefrisen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Blog des Künstlers
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , das Zitat ist frei übersetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war ein rundum toller Tag. Und am nächsten Tag und an ganz vielen weiteren danach habe ich mich wieder meinen geliebten Gesichtern und dem Aktzeichnen zugewandt. Kraniche kamen erst sehr viel später.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehen lernen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fand Kraniche schon immer elegant, aber ich hatte kein spezielles Faible für Vögel. Das Erlebnis hat meine Wahrnehmung verändert. Jetzt sehe ich die Kraniche mit anderen Augen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich sehe sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirklich Sehen erschließt uns die Schönheit in Allem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie halten sich auf den Wiesen von Greetsiel auf, wo ich häufig ein paar Tage an der Nordsee verbringe. Sie fliegen über Nordrhein-Westfalen hinweg. Manchmal verfolge ich Schwärme, die über mein Haus fliegen (obwohl es sich dabei eher um Gänse handelt, die Kraniche ziehen weiter westlich von Köln).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Landschaften_mini.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hat allerdings noch Jahre gedauert, bis ich das Motiv des Kranichs selbst malerisch aufgegriffen habe. Ich habe mich an dieses Erlebnis erinnert und dann mit verschiedenen Hintergrundfarben experimentiert, tanzende Kraniche und solche im Flug gemalt. Wirklich begeistert haben mich die Arbeiten alle nicht. Sie erschien mir fad und langweilig. Jahre später habe ich zwei Bilder mit fliegenden Kranichen überarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inspiration wirkt. Oft erst Jahre später…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inspiration wirkt auf geheimnisvolle Weise und ganz individuell. Es findet eine Verknüpfung von Gedanken und Ideen, Erinnerungen und Bildern statt, die persönlich ist und einzigartig. Nur deshalb sind wir in der Lage, immer wieder neues zu kreieren. Denn wurde nicht eigentlich alles Grundlegende schon erfunden, die Gesetze der Physik verstanden, alle chemischen Elemente entdeckt…? Unsere Bedürfnisse entwickeln sich, unsere Werte wandeln sich und so bleibt das Bessere immer der Feind des Guten. Unser Streben nach Neuem, Funktionalerem oder nach Schönheit hört nie auf. Wir bewerten es nur immer wieder neu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kreativität und Innovation sind unendlich. Und lernen verläuft nicht linear.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …und ist eine individuelle Kombination aus vielen Einflüssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe meinem alten Kranichbild etwas hinzugefügt. Ich habe das geliebte und mittlerweile von mir viel verwendete Zwiebelmuster ergänzt und wie einen griechischen Fries an der langen Seite des Querformates aufgemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei bin ich farblich bei Orange geblieben. Eigentlich keine besonders von mir geliebte Farbe, aber der Hintergrund war Orange. Und ich wollte einmal den Neon-farbenen Acrylstift zum Einsatz bringen, den ich geschenkt bekommen hatte… Eine Freundin wollte mich wohl mal aus meiner Komfortzone locken. Nun, ich hatte ja ohnehin nichts zu verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Steal like an artist“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu habe ich die Idee des Kranichfrieses aufgegriffen und für mich interpretiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute kann ich sagen, das Bild ist nun für mich fertig und es ganz meins. Ich finde: Mut zahlt sich aus. Ich habe meine eigenen technischen Fähigkeiten weiterentwickelt und schließlich damit einem alten Bild neues Leben eingehaucht. Es zeigt damit für mich einen Weg auf und repräsentiert meine Entwicklung in Ausdruck und Stil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedeutung des Ausdrucks steal like an artist nach Austin Kleon findest du in der Fußnote. *
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/der-zug-der-kraniche.jpg" alt="Der Zug der Kraniche, Öl auf Leinwand, Claudia Brasse 2018/2022"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Der Zug der Kraniche", Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 100 cm, 2022
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es geht weiter mit dem Kranich-Thema und mit Zwiebelmuster in 2024:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee#Kraniche"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/kraniche-triptychon.jpg" alt="Kranichfries Motiv als Triptychon, hier hinter Empfangstheke"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dich interessieren Symbole und ihre Bedeutung? Dann folge der Spur des Zwiebelmusters in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/malen-mit-kaffee"&gt;&#xD;
      
           Serie der Coffee Paintings
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hier und lies, wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/vor-anker"&gt;&#xD;
      
           das Anker Symbol bisher eher sinnbildlich eine Rolle in meiner Malerei
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            spielt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das zweite eingangs erwähnte Kranich Bild habe ich mit anderen Einflüsse aus meinem Leben verknüpft, wie meinem Interesse für Technik, Konstruktionszeichnungen, das Forschen und verstehen Wollen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee"&gt;&#xD;
      
           Die Technik des Kranichflugs
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/kraniche-im-flug-gemaelde.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           tin Kleon – “Steal like an artist”: The author cautions that he does not mean 'steal' as in plagiarise, skim or rip off — but study, credit, remix, mash up and transform. Creative work builds on what came before, and thus nothing is completely original. (Wikipedia)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 07:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kranich-bedeutung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Symbolik,Wissen,OA2023,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/der-zug-der-kraniche.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/der-zug-der-kraniche.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Abwesenheit von Rot in meiner Malerei</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/abwesenheit-von-rot</link>
      <description>Über die Farbe Rot, ihre Bedeutung und die Farbwirkung Rot. Ich erzähle, wie ich Rot in meinen Bildern verwende und warum die Farbe quasi abwesend erscheint und doch eine Rolle spielt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade beginnt die Gruppenausstellung mit dem Titel „Rot im Quadrat“ in der Wuba Galerie. Zwei kleine Portraits von mir wurden in der Ausschreibung angenommen und können bis Mitte Dezember dort betrachtet und gekauft werden. Ich male gerne Bilder im quadratischen Format. Aber Rot? Nein, Rot kommt in meinen Bildern eigentlich sehr selten vor. Ein Widerspruch? Ich denke, ich kann ihn auflösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Frage des Geschmacks?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist nicht so, dass ich Rot gar nicht mag. Ich male auch mit kräftigen Farben. Ich umgebe mich jedoch überwiegend mit gedeckten Tönen: in meiner Wohnung, in meiner Kleidung, meine Bilder daheim. Nach Rot müsste man dort suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe mehrfach Malreisen nach Apulien unternommen, wo
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.atelier-griss.at" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ilona Griss-Schwärzler
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in ihrer Casa Ilona unterrichtet und meinen Malprozess und meinen Stil stark geprägt hat. In der Sonne Süditaliens male ich mit intensiven und gesättigen Farbtönen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/lustvoll-scheitern"&gt;&#xD;
      
           In diesem Blogartikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beschreibe ich, welch starken Einfluss ein Ort und vor allem das Licht auf meine Malweise und meine Farbwahl haben kann. Es ist eine Geschichte einer überraschenden Wendung und berichtet von der Entstehung von „der Rote“. Der Prozess hat mich eine Menge gelehrt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ‚Der Rote‘ ist eigentlich korallen-farben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rote ist nicht wirklich rot. Ich meine die vorherrschende Farbe, der Held im Bild, ist eigentlich korallen-farben und auch von der Struktur der Formen fühlte ich mich zunächst an Korallen erinnert. Vielleicht doch veranlasst durch die Farbe! Letztlich erinnert mich die Form auch an einen Oktopus. Und so hat das Bild seinen Titel von einem Riesenkraken bekommen und ist aus einem Roman entlehnt. Tatsächlich entsteht der Farbton Koralle allerdings auch aus Rot durch die Beimischung von Gelb und Weiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Apulien habe ich auch farb-intensive Portraits in Rot und Pink gemalt. Du findest sie auf meiner
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/portraits"&gt;&#xD;
      
           Galerie-Seite Resonanz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Korallen_mini.jpg" alt="Abstraktes Gemälde, Korallenrot, violett, Oktopusähnliche Form, auf grün und blauem Hintergrund" title="'Der Rote' - Claudia Brasse "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Rot?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der additiven Farbmischung ist Rot eine der Grundfarben. Die anderen sind Gelb und Blau. Dies sind die Primärfarben im Farbkreis. Dazwischen liegen die Sekundärfarben, jeweils die Mischung aus zwei Primärfarben: Orange (Komplementär zu Blau), Violett (Komplementär zu Gelb), Grün (Komplementär zu Rot). Im nächsten Mischungsschritt entstehen Tertiärfarben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbstoff und Pigment
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht es darum, etwas rot zu färben oder wo Rot in der Natur gefunden wird, sprechen wir meist von Farbstoffen. Sie werden wiederum aus Naturprodukten gewonnen oder synthetisch hergestellt. Daneben unterscheidet man rote Pigmente.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welches Rot gibt es?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die bekanntesten und am häufigsten verwendeten roten Farbtöne sind die Folgenden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zinnoberrot, Vermillion, Quecksilbersulfid, auch Permanentrot oder Feuerrot – ein Orangerot
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karminrot, Cochenille, aus Schildläusen, Hauptbestandteil Karminsäure, Scharlachrot – ein Orangerot
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cochenillerot A ist ein Azofarbstoff, der auch als Lebensmittelfarbstoff zugelassen ist (E 124)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cadmium Rot, giftig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Krapplack aus der Kulturpflanze Färberkrapp, Alizarinrot die synthetische Form, giftig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chinacridone Rot – rot bis violett
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pupurrot, aus Schnecken – tendiert in Richtung Violett und enthält Blauanteile
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eisenoxidrot-Töne, Mennige, Pariser Rot, ein Bleipigment, giftig – braunrote Töne, gebrochenes Rot, Tertiärfarbe im Farbkreis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rote Erden, Ocker, Siena, Umbra – braunrot
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Englischrot – eine blaustichige rote Erde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Falunrot oder Schwedenrot, nach Falun in Schweden und dessen Kupfermine benannt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Anwendung in der Malerei sind die Art und Kosten der Herstellung, die Verarbeitbarkeit der Farbstoffe oder Pigmente in Formulierungen in gebundener Form mit Acryl, Öl, Tempera, Gouache oder Gummi Arabicum für Aquarelle, die Lichtechtheit und Toxizität relevant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magenta ist ein Violett
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magentafarblack enthält ein für den Vierfarbendruck (Cyanblau, Magenta, Gelb, Schwarz) wegen seiner farbmetrischen Eigenschaften geeignetes Magentapigment. In der subtraktiven Farbmischung entsteht Rot aus Magenta und Gelb. Die Komplementärfarbe ist Cyanblau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Optischer Effekt: Wie entsteht der Eindruck von Rot?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wofür steht die Farbe Rot?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Beispiele für die Bedeutung oder Zuschreibung zu Rot, basierend auf kulturellen oder religiösen Aspekten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warnfarbe, Gefahr, Verbot, z.B. das Stop-Schild, Rote Listen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rote Karte für den Platzverweis bei Unsportlichkeit, Regelbruch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rot warnt vor sich selbst in der Natur: der Fliegenpilz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Signalfarbe zeigt Paarungsbereitschaft oder Fruchtreife an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rothaarige wurden im Mittelalter als ‚mit dem Teufel im Bunde‘ gefürchtet und als Hexe verbrannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ‚Rote Laterne‘ und Rotlicht gehen auf die schmeichelnde Beleuchtung in Bordellen zurück
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rot wie die Liebe!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerdem steht Rot für Freude, Leidenschaft sowie Erotik…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            …aber auch für Aggression und Zorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Feuerrot steht für extreme Hitze, Glutrot
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blutrot steht für Leben, Energie und Wärme; wir erröten, wenn Hitze aufsteigt oder wir Scham empfinden, kündet aber auch von Zorn, umgekehrt führt ein verringerter Blutdruck zum Erblassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Religionen hat Rot verschiedene Bedeutungen, Rot und Purpur sind historisch bedeutende Farben für die Kleidung von Herrschern und Kardinälen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Alchemisten glaubten, dass das Entstehen von roter Farbe ein lebendiger Prozess ist. Die Farbe Rot erregte ihre besondere Aufmerksamkeit. Ihnen war der Herstellungsprozess des roten Pigments Zinnoberrot aus Quecksilber und Schwefel bekannt. Sie hielten Zinnober und Quecksilber für Vorstufen des sogenannten „Stein der Weisen“. Darunter stellten sie sich einen magischen Stoff vor, mit dem aus bestimmten Metallen durch eine Umwandlung, der Transmutation, Gold hergestellt werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rot ist kraftvoll, energetisch, vibrierend, lebendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende lassen sich alle Erklärungen auf die Naturwissenschaften zurückführen: Biologie, Chemie, Physik und Medizin. So spannend – das erfreut mein Naturwissenschaftler-Herz! Vielleicht sollte ich die Farbe Rot doch gezielter einsetzen und ihr mehr Raum geben in meiner Arbeit…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ich Rot benutze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einsatz von Rot zum Mischen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, mir ist Rot irgendwie zu aggressiv. Ich strebe nach Harmonie. Die Grundfarben verwende ich pur so gut wie gar nicht beim Malen. Sie sind allerdings bedeutend beim Farben mischen und oft entweder der Ausgang oder das letzte Quäntchen, das den gewünschten Farbton ausmacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Praktisch verschmutze ich auch Farben mit „Dreck“. Das sind Farbreste von Mischungen, die nicht gebraucht wurden, daneben gegangen sind beim Mischen und nicht mehr zu retten waren, oder eine Mischung aus allem, was auf der Palette ist zu einem schlammigen Farbton. Daraus entsteht später Harmonie: ein bisschen Schlamm überall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „verschobene Palette“ (off-primary palette im Englischen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei bewege ich mich vorwiegend im Spektrum der gebrochenen Farben. Außerdem verwende ich eine „verschobene“ Farbpalette, in der eine der Grundfarben nicht vorkommt oder durch eine gebrochene Farbe (Sekundär- oder Tertiärfarbe) ersetzt wird, weil das ein Gefühl von Harmonie hervorruft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rot als Komplementärkontrast
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich spiele gerne mit Akzenten in Komplementärfarben. Da ich grün, blau- und türkis-Töne liebe, bietet sich irgendeine Farbe von Rot, Orange oder Pink an als Kontrast. Orange und Pink liebe ich! Sparsam verwendet allerdings. Auch für Komplementärakzente greife ich meistens zu den gedeckten, abgetönten Farben wie Lachs oder einem schmutzigen Violett.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ton in Ton
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelegentlich finden sich größere Flächen oder ganze Bilder Ton in Ton gehalten. Dann kann Rot mit Gelb, Orange, Violett eine bedeutende Rolle spielen, als Solist oder im Gemisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Rottöne sind meine Liebsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lachsfarben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intensive Lachsfarben oder Korallenrot oder in gedämpften Tönen als heller Hautton für den nord- und mitteleuropäischen, eher blassen Typus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orange
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräftig oder blass, steht Orange als Komplementärfarbe zu Blau, Ich verwende viel Türkis und Hellblau und rutsche dann wieder in Richtung Lachsfarbe, wenn der Farbton stark aufgehellt wird, was oft nicht ohne Weiss geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkles violett
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein sattes dunkles Violett hat eine tolle Intensität. Es kann fast Richtung Schwarz tendieren oder ein helles Leuchten bewirken, wenn es von den richtigen Farben umgeben ist. Die Farbe wird bei mir fast nie zum Helden, nimmt aber manchmal die Stelle von Blau oder Rot ein, wenn ich mit der verschobenen Palette arbeite, die stark in Richtung gelb-grün oder Türkis tendiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum „Rot im Quadrat“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu guter Letzt möchte ich erzählen, wie es zu dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Farbe Rot für mich kam. Bei der Ausschreibung zur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/aktuelles#RotimQuadrat"&gt;&#xD;
      
           Ausstellung „Rot im Quadrat“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gab es im Grunde keine Erklärung dazu, sondern die Aufforderung, jeder möge das Thema für sich interpretieren. Ich habe angesichts dessen, das Rot nicht zu meinen vorrangigen Lieblingsfarben zählt, nicht versucht, mich dem Thema anzupassen, sondern ein anderes Konzept verfolgt. Ich habe mich für Rot als Akzent entschieden. Ich habe mich eines Motivs angenommen, das ich schon lange einmal malen wollte. Es entstand ein Portrait der Queen mit einem rot-violetten Hintergrund, welches sich ansonsten durch viel Weiß und helle Grautöne auszeichnet. Der einzige Akzent ist die Farbe ihrer roten Lippen. Sie sind dadurch im Fokus und sehr aussagekräftig und von hoher Bedeutung für die Gesamtwirkung des Portraits.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ich bei der Gelegenheit über die Queen gelernt habe, z.B. über ihren Lippenstift und seine bedeutende Rolle und über ihre Talente, kannst du in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/queen-als-ikone"&gt;&#xD;
      
           diesem Blogartikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lesen. Ich mache mir darin u.a. Gedanken über Ikonen und ihr Potenzial als solche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/blog/queen-als-ikone"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/blaues-blut-queen.jpg" alt="Portrait Queen Elisabeth II."/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Blaues Blut
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkles violett und Lachs als kalt-warm Kontrast
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Dieses Bild wurde nicht ausgewählt. Es sind allerdings zwei kleine Portraits mit viel „echtem“ Rot von mir in der Ausstellung zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erwarte also eine in der Farbe Rot schwelgende Galerie-Ausstellung: quadratische Bilder in den Formaten 10x10 cm bis 40x40 cm in Petersburger Hängung. Ich werde von dem Ergebnis und meinen Eindrücken berichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Ausstellung in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wuba Galerie in Wuppertal
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geht vom 04.11. bis 14.12.2023. Alle teilnehmenden KünstlerInnen und die Galeristinnen freuen sich auf deinen Besuch. Mit über 100 Werken von 55 Künstlern und Künstlerinnen ist sicherlich für jeden etwas dabei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möchtest du ein Bild mit weniger Rot für dich oder als Geschenk zu Weihnachten, empfehle ich dir, in meiner Galerie zwischen den Portraits, abstrakten Bildern und den Nordsee-inspirierten Motiven zu stöbern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Weiterlesen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Blogbeitrag über die Anwendung von 3 essenziellen Prinzipien für gute Bilder:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/gutes-bild-folgt-drei-prinzipien"&gt;&#xD;
      
           "So findest du ein Bild, an dem du lange Freude hast"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Blogbeitrag über die Queen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/queen-als-ikone"&gt;&#xD;
      
           "Dient die Queen als Ikone?"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Farbe Rot:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Pigmente" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Pigmente
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rot" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Rot
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Farbstoffe#Rot" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Farbstoffe#Rot
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild Spektralfarben: Suidroot, CC BY-SA 4.0 &amp;lt;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&amp;gt;, via Wikimedia Commons
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Stein der Weisen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm"&gt;&#xD;
      
           http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 11:27:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/abwesenheit-von-rot</guid>
      <g-custom:tags type="string">Farbenliebe,Kunst,Maltechnik,Prozess,Wissen,Malerei,lernen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/rote-farbtuben.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/rote-farbtuben.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Seemänner im Bergischen Land? Welche Geschichten erzählen sie uns?</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/seemann-geschichten</link>
      <description>Seemänner im Bergischen Land? Über Archetypen und Bilder in unserem Kopf, mögliche Geschichten eines Seemanns, verborgene Geheimnisse hinter dem Portrait</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begegnungen sind das Salz in der Suppe, insbesondere auf Reisen. Wenn wir offen sind, alle Eindrücke aufsaugen und neugierig auf andere – oft fremde – Welten sind, bleiben Bilder im Kopf. Die Bilder, Geschichten, und besondere Begegnungen mit interessanten Menschen vergessen wir nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ein verblichenes Polaroid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal sind es auch die Bilder von gewissen Typen. Outfits, Arbeitskleidung, Werkzeuge, Ihre Fahrzeuge… oder Boote, das zusammen wird als Archetypus abgespeichert. Darin steckt immer auch Zeitgeist. Es ranken sich manchmal sogar Mythen und Legenden um bestimmte Charaktere, die den Archetypus repräsentieren. Wir erzählen Anekdoten und Geschichten von anderen weiter oder von eigenen Begegnungen und Erlebnissen. So verbinden wir uns mit unserer eigenen Geschichte und unseren Erinnerungen. So verbinden wir uns mit den Menschen im Hier und Heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seemänner aller Art - Matrose, Kapitän, Bootsjunge, Smutje, Offizier – sind Archetypen aus einer fast vergangenen Zeit. Ich wette, du hast ein ähnlich antiquiertes Bild vor Augen, dass durch Uniformen, Kleidung und Attribute bestimmt wird, die heute gar nicht mehr zwingend aktuell sind, obwohl es diese Berufe noch gibt. Sie haben sich weiterentwickelt, sind mit der Zeit gegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Archetypen genauso wie die Entwicklung der Charaktere und Menschen mit ihren Berufen, ihren Geschichten und den Bildern dazu, interessieren mich besonders. Dabei spricht mich an, was mir vertraut ist und auch wieder nicht, was mir heute begegnet oder irgendwann einmal, damals…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessante Gesichter erzählen Geschichten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wind und Wetter, Freud und Leid, Aussichten auf das, was kommt – das steht uns ins Gesicht geschrieben. Wettergegerbt ist so ein Ausdruck, den ich früher oft gehört habe, wenn es um Menschen ging, die einen großen Teil ihres Lebens draußen verbracht haben, der Sonne ausgesetzt waren. Vom Almöhi bis zum Seemann. Genauso grob wie die Gesichtszüge waren oft die Strickpullover, die sie trugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hat den Archetypus eines Seemanns oder Fischers für mich geprägt: Troyer, Pfeife, Mütze. Zugegeben, das klingt sehr vereinfacht und etwas altmodisch. Rauchen die immer noch Pfeife oder schon e-Zigaretten? Wurden Regennerz und Südwester von Funktionskleidung und Kappen abgelöst? Und stirbt nicht der Beruf langsam aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/seemann-gemaelde-bjoern-3-pfeife-moewen-orange.jpg" alt="Seemann, roter Bart, Pfeife, blauer Troyer"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Technologie hat mehr und mehr das Handwerk vereinfacht und zum Teil ersetzt. Heute sind die Transportschiffe groß wie ganze Wohnquartiere oder Industrieareale und werden von Computern gesteuert. Die Meere sind überfischt und es gibt mehr und mehr Zuchtfischfarmen und kultivierte Meeresfrüchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Archetypen und Attribute verankern Bilder in der Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles, was verschwindet, transformiert, technisiert wird, verklären wir romantisch in unseren Bildern, die wir davon zeichnen, ob real in Museumsdarstellungen, in Liedern, Geschichten oder mit zeichnerischen, malerischen Mitteln. Archetypen helfen uns bei der Einordnung. Attribute unterstützen die Interpretation. Unser Gehirn sucht immer und überall nach Mustern, die uns erleichtern, in Schubladen einzuordnen, was wir sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich liebe es, Gesichter zu malen. Am liebsten Charakterköpfe, Typen, die Geschichten erzählen, wie z.B.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee#Seemaenner"&gt;&#xD;
      
           Seemänner
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ich nutze die Klischees und Archetypen. Und dann mag ich es, die Geschichten anzureichern mit Details, aufzubrechen mit leisen Widersprüchen. Ich möchte, dass man ein zweites Mal hinschaut, nachforscht, was dahinter liegen könnte. Wenn der Betrachter seine eigene Geschichte zum Bild entwickelt, wird es besonders interessant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild schreibt seine eigene Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Portraits tragen Namen, also keine Titel in dem Sinne. Ich erzähle eine Geschichte im Bild. Mit Farben, Ausdrücken, Attributen, grafischen Elementen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Mein Malstil wählt vermutlich die Motive aus. Das ist ein ständiger Dialog zwischen Farbe und Komposition, der sich im Prozess auf der Leinwand entfaltet. Schicht um Schicht entwickelt ein Bild seine eigene Geschichte und das Motiv wähle ich erst später passend zu Farben und Gestus, der Bild-Stimmung entsprechend. Ich drehe die noch abstrakte Fläche in alle Richtungen und suche verschiedene Vorlagen aus. Irgendwann finde ich einen natürlichen Treffer. Bildträger und Motiv passen zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulturelle Einflüsse wirken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Vorlagen sammle ich immer und überall. Manche habe ich schon viele Jahre bevor sie zum Einsatz kommen. Insofern stecken schon da eine Entwicklung und Geschichte mit in der Sammlung. Was hat mich angesprochen? Hat sich mein Geschmack verändert? Wie haben sich meine Interessen entwickelt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ich gezielt Motive suche, steckt allein darin schon ein Archetypus. Indem ich Begriffe google finde ich Bilder, die die Fotografen benannt haben. So ist meiner Wahl von Ausschnitten aus Zeitungen oder Büchern eine Auswahl des Autors, Redakteurs oder Kurators vorausgegangen. So gesehen handelt es sich also immer auch um einen kulturellen Einfluss, dem ich unterliege. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/vor-anker"&gt;&#xD;
      
           Auswahl der Symbole
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , die ich ergänze, trägt sicher auch dazu bei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kombiniere ich die Elemente neu und schreibe damit meine eigene Geschichte zum Bild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir nehmen uns stets mit. In allem, was wir sehen, sehen wir auch uns selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Betrachter eines Bildes wiederum bringt seine eigene Kultur und Prägung in die Interpretation ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb finde ich es so spannend, mit Besuchern über meine Bilder zu sprechen und zu hören, was sie sehen. Magst auch du mir davon erzählen? Vielleicht tauschen wir unsere Geschichten aus, die wir in den Bildern finden und die, die dahinter verborgen liegen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich auf den Dialog, wenn wir in Resonanz treten, Gemeinsamkeiten entdecken, Erinnerungen und Emotionen wieder entdecken, die Bilder auslösen können. Das ist es, was ich mit meiner Kunst verbinde und erreichen möchte: Resonanz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schreib mir doch eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           Nachricht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und teile deine Gedanken mit mir. Danke schön! &amp;#55357;&amp;#56842;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/pfeiffe-kassette-stillleben.jpg" alt="Stillleben mit Pfeiffe, Kassette, Bleistift, Becher"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seemänner im Bergischen Land? Die Antwort auf diese Frage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ahnst du es schon: In meiner eigenen Geschichte liegt die Antwort auf die Frage, mit der dieser Artikel beginnt. Wie kommen die Seemänner ins Bergische Land? Sie reisten mit mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen. Die Sommerferien verbrachte ich an der Nordsee. Dort habe ich Häfen und Schiffe besichtigt und Kurkonzerte besucht, wo „Matrosen“ in weiß-blau gestreiften Hemden mit Kordel am Ausschnitt und roten Nickitüchern um den Hals, mit Elbsegler auf dem Kopf und vielleicht noch einer Pfeife im Mundwinkel die Ziehharmonika spielten. Der Männerchor sang Shanties und Seemannslieder. Oma schunkelte sanft zur Melodie, die von der Muschel-förmigen Bühne ins Publikum geschmettert wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch heute fahre ich gerne ans Meer und an unsere Küsten im Norden. Dort finde ich manche Bilder von früher wieder. Manche haben sich verändert. Meine Malerei verbindet mich mit mir selbst und meinen Erinnerungen. Ich spüre den Wind, rieche das Meer, sehe meine Oma und mich als Kind, das Schlickburgen baut im Watt oder den Drachen steigen lässt. An der Nordsee kann ich kurz vor Anker gehen und fühle mich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/vor-anker"&gt;&#xD;
      
           angekommen und frei
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zugleich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute lebe ich in Köln und arbeite in meinem „Labor der Malerin“ im Bergischen Land. Dort übersetze ich die Bilder in meinem Kopf und meine Gefühle auf die Leinwand. So finden sich die Motive, die mich inspirieren und begleiten, in meiner Malerei wieder. Dieses Thema der Seemänner, verschiedene Attribute der Seefahrt, und auch Schafe, Kraniche und das Zwiebelmuster werden mich sicher noch lange begleiten und mir erlauben, Verbindungen herzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/geliebte-nordsee"&gt;&#xD;
      
           Galerie der Seemänner
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            findest du auf meiner "Geliebte Nordsee" Seite.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie"&gt;&#xD;
      
           Portraits
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit ihren Geschichten findest du direkt in der Galerie Resonanz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/seemann-geschichten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Portrait,OA2023,Resonanz,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/seemann-gemaelde-bjoern-3-pfeife-moewen-orange.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Bjoern-quer.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Malen mit Kaffee: eine unpopuläre Maltechnik – aus gutem Grund! Sechs Nachteile und ein Weg, wie es doch geht</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/malen-mit-kaffee</link>
      <description>Mit Kaffee malen fasziniert: verfügbar, günstig, natürlich und mit einem tollen Braunton. Lies hier, wie du 6 Nachteile vermeidest und wie es doch gut geht.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But first: coffee!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum nicht mit Kaffee malen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich mit dem Malen begann, wollte ich alles, was mir an Materialien in die Finger kam auf Papier und Leinwand bringen. Ich war begeistert von abstrakter Malerei mit Strukturen und rauen Oberflächen, von intensiv farbigen Pigmenten und Kontrasten zu Lasuren, Zartheit und zeichnerischen, linearen Elementen. Ich habe die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler studiert, die ich mir zum Vorbild nehmen wollte und Kurse bei ihnen besucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So begann ich nach Sand auch mit Marmormehl und Champagnerkreide zu experimentieren, mit Farbpigmenten und Pasten, und mit Baumaterialien wie Bitumen, Spachtelmassen und verschiedenen Bindern und Klebern. Dabei lernte ich viel von den Lehrenden und durch Versuch und Irrtum und entwickelte meine Vorlieben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch immer, wenn ich in den Kursen nach der Verarbeitung von Kaffee fragte, erhielt ich ausweichende Antworten. Niemand von den Profis schien wirklich meine Begeisterung zu teilen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich liebte den Farbton von Kaffee, dieses satte warme braun. Die Vorstellung, mit natürlichen Materialien zu arbeiten, faszinierte mich und ich war der Meinung, dass alles, was Flecken macht, auch zum Malen benutzt werden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles, was Flecken macht, kann auch zum Malen benutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat nicht schließlich auch Udo Lindenberg eine erfolgreiche zweite Karriere begonnen mit dem Malen seiner Likörelle?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sechs Nachteile beim Malen mit Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hätte stutzig werden können, dass sich Kaffee nicht häufiger in den Arbeiten derer fand, die sehr frei mit den Materialien umgehen. Ich bekam zwar hier und da ein paar Tipps, aber keine Ermunterung. Ich blieb also im Wesentlichen meinen eigenen Erfahrungen überlassen und so begann ich zu experimentieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese drei Methoden habe ich ausprobiert, um Kaffee zum Malen zu verwenden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaffeeaufguss durch Aufbrühen nach einer der herkömmlichen Methoden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Löslichen Kaffee kalt lösen oder kochen und abkühlen lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Getrockneten Kaffeesatz als Pulver verwenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemahlenes Kaffeepulver kann man theoretisch auch verwenden. Es wird wie Sand oder Mehl verarbeitet, verliert sich aber im Binder und wirkt dann kaum in seiner Farbigkeit, die deutlich abstumpft. Wenn es ohnehin wieder übermalt wird, kann man auch einen der anderen Füllstoffe verwenden, um Struktur zu erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe also probiert und revidiert, verfeinert und verworfen und dabei die folgenden Lektionen gelernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Kaffee schlägt immer durch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kaffeeaufguss, verwendet wie Wasserfarbe oder Aquarell, färbt durch auf die Rückseite. Möchte man mit Kaffeeextrakt auf Papier arbeiten, im Skizzenbuch oder auf losen Blättern, schlägt die Farbe immer durch. Das Papier saugt sich voll mit der Flüssigkeit; die Rückseite ist braun gefärbt und oftmals auch die darunterliegenden Seiten. Auch auf Leinwand schlägt eine Kaffeelösung immer durch auf die Rückseite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Wässrige Kaffeelösungen trocknen langsam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Filterkaffee ist so verdünnt, dass der Kaffee nur schwach färbt. Verwendet man Espresso kann man einen dunkleren Ton erzielen. Die Farbintensität lässt sich erhöhen, indem man mehrere Schichten Lasur übereinander malt. Insgesamt ist mit sehr langen Trocknungszeiten zu rechnen, da das Wasser gut ins Papier einzieht und es durchfeuchtet, anstatt an der Oberfläche aufzutrocknen, wie oft bei Aquarellfarben zu beobachten. Möglicherweise hängt das mit dem folgenden Aspekt zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Aquarellieren mit Kaffee erlaubt keine sauberen Kanten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offenbar ist die Oberflächenspannung von Kaffee gegenüber Wasser oder einer Pigmentlösung reduziert. Dadurch lässt sich der Verlauf weniger gut kontrollieren. Kaffee fließt mitunter wie er will, wenn man ihn großzügig verwendet. Das Durchfeuchten von Papier, besonders von sehr faserigem Papier, lässt die Ränder der Farbfläche ausfransen. Es bilden sich keine sauber abgegrenzten Wasserflächen, die mit einer klaren Kante auf dem Papier auftrocknen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee oder Tee I und II, gemalt mit Kaffee, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x50 cm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Papier wird durch Malen mit Kaffee stumpf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Effekt ist, dass das Papier rau wird. Die Fasern stellen sich auf und eine zuvor glatte Papieroberfläche wird stumpf. Dies macht sich besonders bemerkbar, wenn man anschließend mit Bleistift oder Faserstift, auch Feder oder anderen Farblasuren darüber zeichnen oder malen möchte. Die Bleistiftlinie wirkt schwach. Faserstifte gehen schnell kaputt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Kaffee schimmelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich hat sich bewährt, mit löslichem Kaffee zu arbeiten: die Konzentration und damit die Farbintensität lässt sich gut einstellen und es gibt einen schönen warmen braunen Farbton. Setzt man sich allerdings eine konzentrierte Lösung an und möchte sie aufbewahren für spätere Arbeiten, bildet sich leicht Schimmel auf der Essenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Kaffeesatz ist sehr körnig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getrockneter Kaffeesatz kann wie ein Füllstoff verwendet werden. Verklebt man ihn mit Binder, kann man eine körnige, strukturierte Oberfläche schaffen. Dabei bilden sich kleine Klumpen, die von Binder (z.B. Leim, Kleister, Acrylbinder) umschlossen werden und auf der Oberfläche, beispielsweise der Leinwand, festgeklebt werden. Durch die Klumpen bildet sich dabei keine geschlossene Materialfläche aus und die Leinwand scheint durch. Die Klumpen haben nur eine geringe Kontaktfläche mit dem Untergrund und haften oftmals nicht sehr gut und können wieder abfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blätter I bis IV gemalt mit Kaffee, Mischtechnik auf Leiwand, 40 x 40 cm; Blätter auf Papier, 20 x 20 cm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Mit Kaffee malen? Kann man machen, muss man aber nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles in allem waren die Erfahrungen beim Malen mit Kaffee auf unterschiedliche Arten nicht alle positiv und ein bisschen ernüchternd. Vermutlich ist also aus gutem Grund die Technik nicht besonders populär.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verwende ihn trotzdem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und andere tun es auch. Ein Künstler, der seinen Weg gefunden hat, mit Kaffee zu malen ist beispielsweise Peer Böhm. Von seinen Arbeiten und meiner Faszination für Maltechnik habe ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/faszination-maltechnik"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            berichtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Malen mit Kaffee – so geht’s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Vorstellung, nur mit natürlichen Materialien zu arbeiten, fasziniert mich weiterhin. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Für mich eignet sich die lasierende Aquarelltechnik mit Bleistiftskizzen höchstens als letzter Schritt. Zum Einfärben von Papier ist Kaffee nicht so geeignet, da sich die Oberfläche verändert und nicht gut weiterbenutzbar ist, sie wird aufgeraut und stumpf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Bleistift haftet anders und lässt sich weniger vielseitig einsetzen, Filzstifte gleiten nicht gut und sie werden leichter abgenutzt, der Tintenfluss reduziert. Vermutlich werden die Fasern der Stifte beschädigt und die Poren verstopfen. Für meine Arbeiten auf Leinwand bleibt wässrige Kaffeelösung zu blass.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für das Malen mit Kaffee muss ich vorläufig feststellen: ohne Chemie geht es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verwende konzentrierte Aufgüsse von löslichem Kaffee und mische sie mit Acrylbinder. Ich kann dabei die Konzentration gut steuern und eine hohe Farbintensität erzeugen. So setze ich meinen „Acryl-Kaffee“ in meinen Bildern in Mischtechnik ein. Auch dabei ist zu berücksichtigen: Kaffee schlägt durch. Das bedeutet, dass darüber liegende Acrylfarbschichten den Kaffee mitunter durchscheinen lassen und die Farbe auf der Leinwand-Rückseite durchschlägt. Das stört mich allerdings nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alternativen zu Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen vom Kaffee bietet die Natur jede Menge braune Pigmente, die ich gerne einsetze, und so finden sich auf meiner derzeitigen Lieblingspalette neben Türkis und Grüntönen auch gebrannte Siena, Van Dyck braun, Umbra und Ockerfarben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Arbeiten auf Papier verwende ich gerne Sepia Tusche oder Umbra gebrannt, und mit Aquarellfarbe lassen sich schöne zarte braune Lasuren erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du malst auch mit Kaffee oder möchtest es jetzt mal probieren? Teile doch gerne Deine Erfahrungen mit mir und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           schreib mir eine Nachricht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . &amp;#55357;&amp;#56842;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Farbenliebe motiviert mich, auch abstrakt zu malen und mich ganz auf die Materialien, die Farben und ihre Wirkung sowie die Bildkomposition zu konzentrieren. Unter dieser Überschrift findest du auf meiner Website meine abstrakten Bilder. Dort findest du auch welche mit Kaffee gemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abonniere mein ‚Laborjournal‘: dann erfährst du sofort, wenn ich dort weitere Bilder präsentiere, meine Werke auf einer Ausstellung zeige oder ein Event im Atelier stattfindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergänzung November 2023:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein starker Espresso als Abschluss nach einem guten Menü: Ein Genuss! Das nehmen wir wörtlich und zeigen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausstellung meiner 'Farbenliebe - Kaffeebilder' in der Piemonteca, Overath
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gleich neben meinem Atelier in der Piemonteca kannst du „die pure Lust am Genuss“ erleben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Ausstellung wird am 04.11.2023 im Rahmen der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dasbergische.de/service/veranstaltungen/bergische-genusstage-2023" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bergischen Genusstage
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Restaurant Piemonteca von Helmut Gote eröffnet: Olper Straße 69 in 51491 Overath.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anschließend kann sie in Kombination mit einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.piemonteca.com/de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Restaurantbesuch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            besichtigt werden oder nach Terminvereinbarung gerne auch mit mir gemeinsam zu den Öffnungszeiten des Restaurants.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 01 Oct 2023 15:23:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/malen-mit-kaffee</guid>
      <g-custom:tags type="string">Farbenliebe,Inspiration,Maltechnik</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Bl%C3%A4tter1_40x40_sm+%282%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Bl%C3%A4tter1_40x40_sm+%282%29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Monster, Dino oder…nichts? Nessie fasziniert – da hat es was gemeinsam mit abstrakter Kunst</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/nessie</link>
      <description>Es wird erneut systematisch nach Nessie gesucht – mit modernster Technik. Und was hat das mit abstrakter Kunst zu tun? Ich finde Gemeinsamkeiten und stelle dieses Ereignis in den Zusammenhang mit meinem Bild „Nessie“.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Faszination Nessie – was eigentlich dahinter steckt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Nessie_mini.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Heute erinnere ich an eine Legende, nach der noch immer gesucht wird. Vor über 50 Jahren zuletzt in einer systematischen intensiven Suchaktion. Der Mythos lebt und wird zelebriert und bereits seit 90 Jahren profitiert die Tourismus Industrie von dem großen Mysterium. Am letzten Augustwochenende wollen Experten und Freiwillige mit modernster Technik neue Erkenntnisse gewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geheimnis von Nessie, dem berühmten Ungeheuer von Loch Ness, zieht seit Jahrzehnten neugierige Geister an. Doch was ist es genau, das uns so fasziniert an dieser mysteriösen Kreatur?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Sichtungen bis hin zu fragwürdigen Fotobeweisen gibt es zahlreiche Hinweise, die die Existenz von Nessie bestätigen sollen. Doch in einer Zeit, in der Wissenschaft und Technologie so weit fortgeschritten sind, stellt sich die Frage, warum der Mythos von diesem geheimnisvollen Wesen immer noch so stark ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort liegt vielleicht in unserer grundlegenden Neugierde, dem Bedürfnis nach Wundern und einem Hauch von Romantik. Nessie verkörpert das Unbekannte und lässt unsere Vorstellungskraft auf Reisen gehen. Die Suche nach dem Unerklärlichen und das Bestreben, Geheimnisse zu lüften, haben eine starke Sogwirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tourismus, der sich um das Ungeheuer rund um Loch Ness entfaltet hat, bringt Gleichgesinnte, Abenteurer und Entdecker zusammen, oder zumindest diesen Anteil in uns, und sei es nur für einen Tag. Durch die Medien wird die Populärkultur um dieses Fabelwesen weiterhin aufrechterhalten. So darf man vermutlich auch die erneute Suchaktion nach Nessie, die dieses Wochenende am Loch Ness stattfindet, einordnen: ein Event, das die Macht der Folklore und die Neugierde nutzt und sicher für alle Beteiligten ein Erlebnis oder ein wirtschaftlicher Erfolg wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnte ein solches Lebewesen 100 und mehr Jahre unter der Oberfläche leben und gar eine eigene Population dort begründen...?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Faszination für Nessie und für abstrakte Kunst haben etwas gemeinsam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abstrakte Malerei zeigt etwas, das es nicht gibt. Genau genommen zeigt ein abstraktes Gemälde gar nichts, denn jeder Betrachter sieht etwas anderes. Wir sehen nicht die Gedanken des Künstlers oder spüren die Gefühle, die er beim Malen hatte. Es löst etwas in uns aus, und manchmal auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diejenigen, die sich für abstrakte Malerei begeistern können, finden ihre ganz eigene persönliche Verbindung dazu. Tatsächlich können sich viele auch trefflich über abstrakte Kunst austauschen, manchmal sachkundig und bisweilen sogar hitzig. In den Tempeln der Kunst finden diese Menschen zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wird ein abstraktes Bild gekauft, darf man wohl annehmen, dass es auf den Käufer eine ganz besondere Wirkung hat. Gerade, wenn es in Wohnräumen hängt und täglich gesehen und betrachtet wird, erfüllt es oft mehr als einen dekorativen Effekt oder den, fremde Menschen zu beeindrucken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erkenne eine Parallele zu der Faszination für Nessie. Die folgenden Aspekte können mich an abstrakter Malerei immer wieder anziehen und mein Interesse am Leben erhalten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Neugierde, in dem Bild immer wieder etwas Neues zu entdecken,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Motivation des Künstlers auf den Grund zu gehen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vielleicht die Technik, den Einsatz von verwendeten Materialien und die Entstehungsgeschichte, den Prozess, verstehen zu wollen, oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kleine Ausschnitte, bestimmte Farbharmonien und die Gesamtkomposition anzuschauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlicht: Schönes finden – im Kleinen und im Großen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abstrakte Kunst erlaubt eine immerwährende Suche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absichtsvolles Handeln oder nachträgliche Interpretation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch von der Faszination Nessie kann ich mich nicht ganz freimachen – allerdings eher im Sinne der mystischen und geheimnisvollen Aura, die das Phänomen umgibt, einschließlich solcher Spektakel wie der Suche nach dem Fabelwesen. Ich verbinde mit Loch Ness insbesondere die Landschaft, das Wetter, Nebel über dem Loch und Gerüchen von frischem Grün und modrigem Laub. Und ich habe schöne Erinnerungen an Urlaube in Schottland und die Schotten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nessie hat meinem abstrakten Bild seinen Namen gegeben. Das war allerdings eine spontane Assoziation als ich es nach der Fertigstellung lange versonnen betrachtet habe. Im Entstehungsprozess habe ich keinen Gedanken daran verschwendet. Ich kann allerdings sagen, dass es in der dunklen Jahreszeit entstanden ist. Eine Besonderheit ist vielleicht noch, dass „Nessie“ das erste Bild war, dass ich in meinem neuen Atelier fertig gestellt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Einfluss des Titels auf die Wahrnehmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun frage ich mich, ob und welchen Einfluss ein Titel auf die Wahrnehmung des Betrachters hat. Oder auf den Prozess, für den Fall, dass er schon vor Beginn feststehen sollte – das halte ich allerdings für eher unwahrscheinlich, insbesondere für abstrakte Malerei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich gab es schon mal den Fall, dass jemand mit mir dieses Bild betrachtet hat und seine Eindrücke und Gedanken mit mir geteilt hat. Sie gingen exakt in die Richtung, die zum Titel passt. Mein Grinsen wurde immer größer und ich musste mich zusammenreißen, nicht dazwischen zu platzen. Am Ende mussten wir beide sehr lachen. Er hat dann auch bestätigt, dass er danach, immer wenn er daran vorbei ging, ganz deutlich Nessie erkannt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man etwas einmal gesehen hat, kann man es nur ganz schwer nicht mehr sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun interessiert mich, ob und wie sich deine Wahrnehmung verändert, nachdem du den Titel eines Bildes kennst. Schaust du zuerst nach dem Titel? Oder lässt du erst das Bild auf dich wirken? Verändert es dann deine Sichtweise?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:claudia.brasse@labor-der-malerin.de"&gt;&#xD;
      
           Schreib mir doch eine Nachricht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und teile deine Gedanken mit mir. Danke schön! &amp;#55357;&amp;#56842;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Farbenliebe ist unter anderem was mich motiviert, abstrakt zu malen und mich ganz auf die Materialien, die Farben und ihre Wirkung und die Komposition zu konzentrieren. Unter dieser Überschrift findest du auf meiner Website meine abstrakten Bilder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/20220116_161837611_iOS.png" alt="Nessie, abstrakte Malerei in Mischtechnik auf Leinwand, 70x100 cm"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abonniere mein ‚Laborjournal‘: dann erfährst du sofort, wenn ich dort weitere Bilder präsentiere, meine Werke auf einer Ausstellung zeige oder ein Event im Atelier stattfindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 27 Aug 2023 16:09:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/nessie</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bild,Farbenliebe,Inspiration,abstrakt</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Nessie_mini.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Nessie_mini.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wundertüte Atelierbesuch – Inspiration aus dem Zufall schöpfen</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/atelierbesuch</link>
      <description>Entdecke das Unerwartete in meinem Atelier: Schönes, Überraschendes, Erinnerungen, Impulse, Ideen, Gemeinsamkeiten. Diese drei Möglichkeiten biete ich dir.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Atelierbesuch mit Künstlergespräch und mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/pinsel-und-farbe-1776e545.jpg" alt="Künstlermaterial: Pinsel und Farbe, Leinwände"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Atelierbesuch hält Überraschungen für dich bereit. Jede Besucherin und jeder Besucher hat bisher etwas entdeckt, was unerwartet war. Woran mag das wohl liegen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich ist das aber keine entscheidende Frage. Ist nicht vielmehr interessant, was dort zu finden ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das herauszufinden geht bei mir zurzeit auf drei verschiedene Arten:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der After Work Art Schnack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Norddeutschland nennt man ein Gespräch unter Freunden und Bekannten auch Klönschnack. Da gerade eine Serie von Bildern entsteht, die nicht nur inspiriert ist von meiner norddeutschen Heimat, sondern auch die Motive zum Inhalt hat, finde ich den Begriff gerade passend und begründe den After Work Art Schnack in meinem Labor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe besonders die ungezwungenen Gespräche, die sich aus einer Situation ergeben, wo sich auch Menschen neu begegnen können. Jeder bringt noch eben Erlebtes mit aus dem Tag und sucht Zerstreuung nach Feierabend. Seit wann feiern wir eigentlich den Abend nicht mehr?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lassen den Tag gemeinsam in meinem Atelier ausklingen: als Gelegenheit zum Bilder anschauen, um die Atmosphäre zu erleben, zu sehen wie sie entstehen und darüber zu reden. Und über Gott und die Welt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absichtslosigkeit als Motiv
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Charm eines Atelierbesuchs „zwischendurch“, das heißt ohne gezielte Vorbereitung für den Betrachter, ohne eine Auswahl von Bildern zu treffen und sie zielgerichtet zu präsentieren, ist ebendies: absichtslos. Ich möchte zum ungefilterten Sehen einladen. In der Arbeitsatmosphäre finden sich Bilder nebeneinander, die auf den ersten Blick vielleicht nicht viel gemein haben. Und doch hat das eine Bild eine Information für das andere im Entstehungsprozess beigesteuert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genauso haben vielleicht die Menschen, die dort zufällig aufeinandertreffen, auf den ersten Blick nicht viel Gemeinsamkeiten. Du kannst es rausfinden. Über andere eine Verbindung herzustellen, ist leicht. Vielleicht darf ich der Katalysator sein, vielleicht ist es eines der Bilder, das du entdeckst und welches dich besonders interessiert. Oder eines, dass dir gar nicht gefällt…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Filter die Perspektive öffnen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Regel kommen Besucherinnen und Besucher, weil sie ein oder mehrere Bilder gesehen haben, die ihnen gefielen und wollen nun die Originale sehen. Oder sie kommen auf Empfehlung und haben eine Erwartung. Sie suchen nach diesen bestimmten Werken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast ausnahmslos entdecken sie etwas Unerwartetes und ein interessantes Gespräch entspinnt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn sie wieder kommen, bringen sie dieses Vertrauen mit, dass der Besuch etwas Gutes bringt. Wer mich aus einem anderen Umfeld kennt, lernt neue Seiten von mir kennen und wir finden ganz andere Gemeinsamkeiten als bisher. Daraus entstehen Gespräche, die uns alle aus unserem Alltag entführen und neue Perspektiven aufzeigen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile ist mein Atelier zu einem Wohlfühlort geworden mit vielen schönen Plätzen, an denen ich auch gern verweile. Und eigentlich überall hängen und stehen Bilder. So bekomme ich selbst immer wieder neue Ausblicke und Ideen. Ein Perspektivwechsel ist eigentlich immer eine gute Idee, wenn es irgendwo nicht weiter geht. Ein Perspektivwechsel zum Feierabend kann auch deinen Blick öffnen und Entspannung einleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schön wäre es jetzt, den Abend gemeinsam zu begrüßen, ein Gläschen zu trinken, in der Abendsonne vorm Atelier zu sitzen, vielleicht einen Happen zu essen! Sei mir herzlich willkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merke den nächsten Termin gleich vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Meine Öffnungszeiten zu den "Offenen Ateliers Köln 2023":
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn aktuell für dich keine passenden Termine dabei sind, kannst du dich informieren lassen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 05 Aug 2023 11:59:04 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/atelierbesuch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Künstlergespräch,Prozess,Galerie,kreatives Leben,Atelierbesuch</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/lieblingsplatz-673e4e83.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/lieblingsplatz-84d2f174-edbd3e6b-7d6202a6.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Küssen kann man nicht alleine</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kuessen-kann-man-nicht-alleine</link>
      <description>Der "Tag des Kusses" sollte jeden Tag gefeiert werden und nicht nur am 6. Juli. Diese Zeichnungen von Küssenden und Geküssten feiern den Kuss. Ist er doch so gesund und der Kitt in jeder innigen Beziehung! Ich biete meine Zeichnungen aus diesem Anlass zu einem Sonderpreis an: sichere dir schnell eine Original-Zeichnung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich sollte jeder Tag der "Tag des Kusses" sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist ja so gesund!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pheromone werden ausgeschüttet, Glückshormone wie Dopamin und Oxytocin, Bindung entsteht. Gibt es was Schöneres? Wie heisst es doch? Nur Küsse schmecken besser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also feiern wir den Kuss - am Tag des Kusses und jeden Tag!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass Paare, die sich regelmäßig mindestens 7 Sekunden lang küssen, weniger streiten und eine beständigere und glücklichere Beziehung führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/valentinstag_kuss_zeichnungen-925783ea.jpg" alt="Küsse Zeichnungen alt und jung und divers - Valentinstag Zeichen-Workout"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz spontan habe ich mich entschlossen, anlässlich des "Tags des Kusses" am 6. Juli meine Zeichnungen anzubieten, die ich dieses Jahr zum Valentinstag in einem Workout gemacht habe: zeichnen unter klar umrissenenen Bedingungen und in kurzen Zeitfenstern. Jeder Schritt war definiert, wie beispielsweise eine Abfolge von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 Minuten Skizze mit Bleistift
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Minuten Schraffur mit Buntstift
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Minute dunkle Fläche mit weichem Bleistift
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            5 Minuten Details ausarbeiten mit Schraffur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Minuten Hintergrund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 Minuten Collage
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Minuten was-auch-immer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach der dritten oder vierten Zeichnung unter diesem Zeitdruck stellt sich ein interessantes Phänomen ein und man fällt in eine Art Trance, denkt nicht mehr groß nach, trifft Entscheidungen aus der Intuition in Sekunden-Bruchteilen; zack-zack. Es ist auch eigentlich egal, was dabei raus kommt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das ist dieses Gefühl des Flow, wo Zeit und Raum verschwinden, die Auge-Hand-Koordination ganz automatisch abläuft, man vollständig im Hier und Jetzt ist und am Ende völlig erschöpft aber zufrieden auf das Ergebnis schaut und sich fragt, wie das aus einem so heraus fließen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blätter haben A3 Format, also 42 cm x 29,7 cm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Blatt kostet 69 Euro.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier kannst du eine Zeichnung per email bestellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer selbst mal so ein Zeichen-Workout machen möchte, dem seien die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://stephangeislerseminare.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kurse von Stephan Geisler
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dazu empfohlen. Oder einfach selbst einen Timer stellen... ;-)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 13:29:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kuessen-kann-man-nicht-alleine</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bild,Farbenliebe,Inspiration,Zeichnung,Prozess,Portrait,Resonanz</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/kuesse_8.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/kisses_zeichnungen-1cc4175b.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Faszination Maltechnik – womit Kunst mich magisch anzieht</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/faszination-maltechnik</link>
      <description>Motiv, Bildkomposition, Farbe oder Provokation können mein Interesse wecken. Aber Maltechnik, Oberflächengestaltung, Alchemie wecken meine Faszination und Neugier auf den Prozess und die erzeugten Effekte.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann es nicht lassen! Ich muss immer wieder nah an Bilder und Kunstwerke herantreten und möchte verstehen, wie sie gemacht wurden. Wenn ich schon aus der Ferne etwas Spannendes entdecken kann, wenn mich die Komposition sofort packt oder die Farben mich ansprechen, werde ich wie magnetisch angezogen. Es kann ebenso eine Provokation sein oder ein Widerspruch, etwas eigentlich Abstoßendes, das mich bewegt, näher heranzugehen. Und wenn es mich dann auf den zweiten Blick noch auf der technischen Ebene inspiriert, möchte ich dem Entstehungsprozess auf den Grund gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob das allein auf kindlicher Neugier beruht, auf der Suche nach Inspiration und dem Wunsch, zu lernen oder auf meiner Besessenheit, verstehen zu wollen und alles zu analysieren? Vielleicht ein bisschen von allem…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade wenn mir Geheimnisse verschlossen bleiben, reizt es mich, den Künstlerinnen oder Künstlern einmal über die Schulter zu schauen oder zu fragen, wie sie dies oder jenes machen. In verschiedenen Gesprächen mit Kunstschaffenden habe ich dabei immer wieder auch spannende biografische Aspekte erfahren, gelernt was sie inspiriert und bewegt und Impulse für meine eigene Arbeit erhalten. Bei diesen drei Künstlern, deren Arbeiten ich auf der Art Karlsruhe gesehen habe, ist meine Neugierde geweckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alchemie @work bei Marco Reichert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Holzreliefs von Mathias Hornung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Malen mit Kaffee auf Seekarten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Künstler interessieren dich? Was an ihren Werken fasziniert dich besonders? Teile gerne deine Gedanken mit mir und vielleicht hast du ja einen Tipp für mich, wen ich noch entdecken kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du möchtest auch mit mir über meine Maltechnik sprechen? Was möchtest du wissen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du hast Lust, mit Gleichgesinnten in meinem Atelier und bei einem kühlen Getränk über Motive, Techniken und Inspiration zu sprechen, komm zu einem After Work Art-Abend. Hier erzähle ich wie ich selbst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/kunst-erleben-im-dialog-mit-kuenstlern"&gt;&#xD;
      
           Kunst erlebe im Dialog mit Künstlern
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gib mir gern direkt hier Bescheid, damit ich dich demnächst gezielt zu einem After Work Art-Abend einladen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe Interesse an einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After Work Art-Event
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:36:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/faszination-maltechnik</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Kunstmesse,Maltechnik,Prozess,KünstlerInnen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Pinsel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Pinsel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lustvoll scheitern? So lernte ich, meinem Gefühl zu folgen</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/lustvoll-scheitern</link>
      <description>Ein Bild planen und malen? Dabei bin ich lustvoll gescheitert…als ich und unter der sengenden Sonne Italiens versuchte, eine Nordseelandschaft zu malen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennst du das auch? Man macht einen Plan und gerät dann in den Flow. Wenn man daraus auftaucht, ist man ganz woanders gelandet… So ging es mir einmal mit einem Bild, für das ich mir eine Farbstimmung in gedeckten und kühlen blau und grau Tönen vorgenommen hatte. Allerdings hatte ich den Plan ohne die Sonne Apuliens gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war der Plan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe die Nordsee. Schon immer. Als Kind verbrachte ich dort meine Sommerferien. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an Wattwanderungen, Sandburgen bauen und Drachen steigen lassen. Es hat sich tief in mir eingeprägt und noch heute fühle ich mich am Meer sofort geerdet, ruhig und irgendwie geborgen. Obwohl ich weiß, dass es alles andere als Geborgenheit schenkt. Es kommt und geht, ist wild und gefährlich und unberechenbar. Diese Gegensätze sind womöglich Teil der Faszination.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wollte also dieser Liebe zum Meer in mir in meiner Malerei Ausdruck verleihen. Eines Tages fuhr ich auf eine Malreise nach Apulien mit der festen Absicht, dieses Mal meine Bilder in den Farbtönen der Nordsee-Eindrücke und der Stimmung malen. Blautöne wie aquamarin, hellblau, türkis, grün wie das saftige Gras der Wiesen im Hinterland, sandfarben und blassgrün wie die Dünen und der Strandhafer und alle Schattierungen von grau – das hatte ich im Sinn. Und schließlich fuhr ich ja ans Meer…
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Casa Ilona in Apulien und unser Arbeitsplatz im Schatten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht zum ersten Mal war ich zu Gast in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://atelier-griss.at/ferienwochen-apulien/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Casa Ilona
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu einer Malwoche mit neuen Impulsen und viel Spaß mit Freundinnen. Unter einem Sonnenschutz richteten wir unsere Arbeitsplätze ein und freuten uns auf expressive Farbschüttungen unter der spätsommerlichen Sonne Apuliens, die Grundlage bilden für die spätere Ausarbeitung von Motiven.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Anfänge: vielversprechend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich begann mit einer satten dunkelgrünen Grundierung und wollte mich von dort in die gedeckteren Schattierungen vorarbeiten, um dem Ganzen Lebendigkeit zu verleihen. Es folgte ein blasses grün.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon die Jahre zuvor war der Prozess der Bildentstehung immer derselbe. Auf eine farbige Grundierung folgen Schichten geschütteter Farbe. Man kann den Aufbau nach verschiedenen Vorlieben gestalten. Ich begann zunächst Ton in Ton mit Grüntönen in unterschiedlicher Farbintensität. Als nächstes habe ich eine große Menge türkiser Farbe über die Leinwand gekippt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So weit so gut. Allerdings hatte ich den Plan ohne die Sonne Apuliens gemacht…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was soll ich sagen: ich bin grandios gescheitert mit meinem ursprünglichen Plan.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung des Moments bestimmt das Bild – bewusst oder unterbewusst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich anders abgebogen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe diese Phase der Bilder. Es ist noch alles möglich. Wenn ich ansehe, was da ist und genau weiß, welche Farbe das Bild als Nächstes braucht, steigt dieses aufgeregte Kribbeln in mir auf. Ich kann es kaum erwarten, den richtigen Farbton anzumischen. Dann wiederum gebe ich mich dem Fluss der Farbe hin, dem ich eine Richtung geben kann durch Neigen der Oberfläche. Sobald ich aber eine zweite Flüssigkeit einsetze, oder ein Spray, oder wenn bereits Strukturen auf der Oberfläche sind, ist es immer auch teilweise dem Zufall überlassen was passiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Faktoren spielen eine Rolle: Die Mischung aus Pigment, Wasser und Binder bestimmt den Fluss der Farbe, die Temperatur, in Apulien die Sonneneinstrahlung, der Neigungswinkel der Leinwand und die Struktur des Untergrundes. Bei zwei Komponenten kommen weitere Aspekte zum Tragen. Spätestens dann befinde ich mich wieder in diesem alchemistischen Experiment, dass mir so viel Spaß macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einigen Schichten mache ich mir Gedanken über Motive und Vorlagen und schaue anhand der entstandenen kompositorischen Elemente Flächen und Linien, Kontraste und Strukturen, wie ich das Motiv auf der Leinwand platzieren möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war so im Fluß und habe intuitiv eine Farbe nach der anderen ergänzt und eine spannende Oberfläche geschaffen, dass ich die ursprüngliche Intention aus den Augen verloren hatte. Eh ich mich versah hatte ich ein abstraktes Bild mit Formen und Farben geschaffen, das weit weit weg war von einer Nordsee-Stimmung. Anstelle von gedeckten Farben im grau-blau-grün Spektrum lag vor mir ein intensiv leuchtendes Bild, in dem korallenrot die Hauptrolle spielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bildausschnitte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/farbenliebe-abstrakte-malerei"&gt;&#xD;
      
           "Der Rote"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was war also passiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin völlig abgetaucht in den Prozess und habe meiner Intuition freien Lauf gelassen, ohne schon an eine Komposition oder ein Motiv zu denken. Der nächste Schritt ergibt sich jeweils aus dem vorherigen. Ich reagiere auf das, was da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe drei mögliche Erklärungen für dieses letztlich lustvolle Scheitern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstens:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Möglicherweise hat eine Rolle gespielt, dass ich parallel an mehreren Hintergründen gearbeitet habe. Tatsächlich greife ich oft zu Komplementärfarben. Dieser Kontrast erzeugt eine lebendige Spannung. Dabei mag ich besonders das gebrochene Komplementär, weil ich die Farbkombinationen wiederum als harmonisch empfinde und so eine gute Balance zwischen Gegensatz und Harmonie schaffen kann. Neben dem „Korallenbild“ sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/galerie/resonanz"&gt;&#xD;
      
           Portraits in rot und pink auf einem hellgrünen Untergrund
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            entstanden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bietet sich auch an, gleiche oder ähnliche Farben in einer Serie zu verwenden, wenn man parallel arbeitet. Zudem ermöglicht das eine gute „Resteverwertung“ von angemischten Farben. Ich habe zu diesem Bild allerdings eine andere Theorie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweitens:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mich beeinflussen Licht und Klima sehr. Die Jahreszeit und die Temperatur wirken sich auf meine Energie, mein Körpergefühl und den Tagesablauf aus. Ganz besonderen Einfluss hat aber die Lichtsituation. In Apulien sind wir mehr als 1.800 km von zuhause entfernt. Abends wird es früher dunkel und selbst im September hat die Sonne tagsüber noch eine enorme Kraft und die Temperaturen liegen bei 30°C und darüber. Die Hitze und die intensive Helligkeit provoziert leuchtende Farben. Der blaue Himmel spiegelt sich im Meer und das klare Wasser lässt den sandigen Untergrund durchscheinen. Das Mittelmeer hat eine ganz andere Farbe als die Nordsee. Offenbar haben der Ort und die Stimmung des Moments meine Farbwahl im Unterbewusstsein stark beeinflusst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich das bemerkt habe und mir das Ergebnis gefiel, habe ich beschlossen, meinen ursprünglichen Plan aufzugeben. Also frei nach John Lennon:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Art is what happens while you are busy making other plans.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drittens:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein weiterer Gedanke, wie es zu dem „Korallen-Bild“ kommen konnte, ist dass ich schon seit langem einmal nach Neuseeland möchte. Sicher sprachen wir in der Woche auch über Reiseziele und unsere Träume. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein da mit rein gefunkt. Auf alle Fälle aber hat mich die Form an einen Riesenkraken denken lassen und so ist das Bild zu seinem Titel „Der Rote“ gekommen, dem gleichnamigen Roman, der mich einmal sehr gefesselt hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: der Stimmung nachgeben und Gefühle sprechen lassen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn die drei Aspekte alle eine Rolle gespielt haben können, hat mich der Einfluss des Lichts und auch meiner individuellen Stimmung auf die Bilder seitdem nicht mehr losgelassen und ich versuche, das gezielt einzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Malerei ist Gefühl pur. Selbst für einen Kopfmenschen wie mich. Deshalb tut es mir so gut, darin einen Ausgleich zu finden. So hat diese Erkenntnis seitdem meine Arbeit beeinflusst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit ich mir dessen bewußt bin, höre ich in mich hinein, in welcher Stimmung ich bin und welche Farben ich möchte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wenn ich umgekehrt bestimmte Farbklänge spüre und möchte, suche ich die Bilder heraus, die diese schon beinhalten und arbeite an ihnen weiter
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kann meine Stimmung beeinflussen durch das Hervorholen innerer Bilder, das Stöbern in Büchern oder Bildvorlagen mit entsprechenden Farben und die Auswahl von Musik
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wenn Bilder über einen längeren Zeitraum entstehen, werden sie von anderen beeinflusst, die in der Zeit gleichzeitig wachsen – das macht sie lebendig, vielschichtig, nicht so eindeutig – und damit interessant
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neuer Versuch an der Nordsee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 09:40:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/lustvoll-scheitern</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Farbenliebe,abstrakt,Prozess,Malerei,lernen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Korallen_mini.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/Korallen_mini.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kunst ist ein Erlebnis – nahbare Künstlerinnen und Künstler erschließen uns neue Welten</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kunst-erleben-im-dialog-mit-kuenstlern</link>
      <description>Viele Künstler sind nahbare Menschen und sprechen gerne über ihre Arbeit - ein ganz besonderes Kunsterlebnis. Auf Messen kann man besonders viele von ihnen treffen. Mein Erlebnisbericht und neue Beobachtungen von der Art Karlsruhe und der Discovery Art Fair.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgenössische Kunst wird heute geschaffen. Die Kunst der Gegenwart ansehen bedeutet, Zeitgeist zu erleben. Wenn man dies gemeinsam mit der Künstlerin oder dem Künstler tun kann, erschließen sich oft ganz neue Welten und Erkenntnisse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunstmessen sind für solche Begegnungen besonders geeignete Orte. Ich will von meinen letzten Entdeckungen auf der Art Karlsruhe und der Discovery Art Fair erzählen und wie mich dieses Kunsterlebnis nochmal ganz besonders berührt hat. Zeitgenössische Kunst ist nahbar, denn viele Künstlerinnen und Künstler sind nahbar. Dies ist meine Einladung zur Nachahmung für Kunst-Begeisterte und solche, die es werden wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgenössische Kunst ist nahbar – wenn es die Kunstschaffenden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Messe aus dem Vollen schöpfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Kunstmesse ist in vielerlei Hinsicht ein tolles Angebot. Sie bietet eine große Vielfalt, Kunst aus mehreren Epochen, vielen Stilrichtungen, Kunstformen, und dies in einer gut organisierten Form und mit professioneller Präsentation. Die ausgestellte Kunst ist doppelt kuratiert: durch die Galerien und die Messeorganisation selbst. Natürlich spielt dabei der Markt eine bedeutende Rolle, aber das tut er immer, selbst im Museum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Art Karlsruhe feierte in diesem Jahr bereits ihr 20jähriges Jubiläum, also scheint das Konzept erfolgreich zu sein. Und: jenseits aller vertrieblichen und B2B Absichten ist es eine Ausstellung von Kunst für Jedermann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schiere Größe der Präsentation von Malerei, Skulptur, Druckgrafik, Installation und jeglicher Form von Kreativität in vier Hallen und einem sonnenbeschienenen Innenhof, der zum Verweilen und Ausruhen einlud, kann leicht überfordern. Man kann allerdings auch einen guten Überblick bekommen. Dabei entwickelt sich ein Gespür für Trends und Aktuelles oder auch Moden in der Kunst. Auf alle Fälle ist so ein Kunstmesse-Besuch sehr hilfreich, um den eigenen Geschmack auszubilden oder zu prägen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiedererkennen und Neues Entdecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war froh, für die Art Karlsruhe zwei Tage zur Verfügung zu haben. Nach einem mehr oder weniger systematischen „Schnelldurchgang“ am ersten Tag, konnte ich am Abend die Eindrücke sacken lassen. Ich musste mich von dem „visuellen Überfluss“ erholen und mich auf die Highlights besinnen: Ich hatte Künstler entdeckt, denen ich schon lange auf Instagram folge und erstmals ihre Bilder in Natura gesehen. Wieviel anders ist doch das Erlebnis verglichen mit den gerade mal fingernagelgroßen Abbildungen auf einem Smartphone! Und – nicht überraschend:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Handwerkskunst und -fertigkeiten bleiben wichtig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Originale sind und bleiben einzigartig und haben ihr besonderes Flair.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Unikate beinhalten ein Stück vom Künstler, seine Emotionen, seine Seele und seine Berührungen finden sich in Pinselspuren, reliefartigen Farbschichten, Kratzern, Abdrücken, kurz - allem, was ein Original-Kunstwerk ausmacht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Originale zu betrachten, bleibt ein einzigartiges Erlebnis. Sie haben ihr besonderes Flair.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handarbeit wertschätzen und mit Technik unterstützen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mir besonders aufgefallen ist: Technik und Technologie spielen eine Rolle. Ich sah Formen von Reproduktionen, Drucktechniken, digitale Werkzeuge, Materialbearbeitung, Chemie, in zwei und auch in drei Dimensionen. Als Technik-Begeisterte und Alchemistin fasziniert mich besonders die virtuose Kombination von Technologie mit Handarbeit. Die technischen Möglichkeiten öffnen neue Spielwiesen für KünstlerInnen. Damit lassen sich Ideen neu und anders umsetzen. Ich schätze besonders, wenn ich den Prozess erkennen kann (oder erklärt bekomme), wenn Technologie ein Werkzeug bleibt und nicht zum Zweck an sich wird, und wenn Kreativität und Fertigkeit im Entwerfen und Erschaffen erkennbar wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eindrücke von der Art Karlsruhe 2023 und eine Arbeit von Marco Reichert, Plastik von Carole Feuermann (Art Karlsruhe 2022)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nahbarkeit - Zeitgeist und Inspiration im Dialog mit Künstlerinnen und Künstlern erfahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Fülle der Eindrücke habe ich mich auf meinen zweiten Tag gefreut, den ich anders verbracht habe. Ich habe Ausgewähltes mit mehr Muße betrachtet und dabei noch tolle Entdeckungen gemacht. Ich habe den Kontakt zu Galeristinnen und Galeristen und zu Künstlerinnen und Künstlern gesucht und teilweise auch durch Zufall gefunden. Vermutlich kann man nirgends sonst so viele persönlich antreffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe dabei viele interessante Gespräche geführt und durchweg sehr zugewandte und wertschätzende Menschen getroffen. Galeristen, die ihr Wissen teilen und davon sprechen, wie die Werke und Begegnungen mit den Künstlern sie berühren und beeinflusst haben. Künstlerinnen, die von Kindheitserlebnissen sprechen und wie diese sie in ihrer Arbeit beeinflussen. Maler, die mir ihre Technik erklären und welche Wendung im Leben ihre Kunst verändert hat und wie. Sie haben mir Motive und Bilder nahegebracht, die auf den zweiten Blick Außergewöhnliches offenbaren. Ich bekam Rätsel der Technik gelöst, die ich mir selbst nicht erschließen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All diese Gespräche haben mich enorm bereichert und mehr noch – erfreut! Ich kann sagen: viele Künstlerinnen und Künstler sind offen und freuen sich über ehrliches Interesse, sie sind nahbar und menschlich und teilen gerne ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Sie haben ein gutes Gespür für gesellschaftliche Themen und Trends und setzen sie sehr bewusst um - dabei spielt die persönliche Wahrnehmung und Prägung eine große Rolle. Dies in den Arbeiten finden zu können, macht ihre Werke für mich umso faszinierender. Ich habe festgestellt, dass ich Bilder oder Objekte von Künstlern, die ich kennen lernen durfte, nochmal anders schätze und bewundere. Mich intensiver mit wenigen Künstlern und Werken zu beschäftigen, befriedigt mich mehr als möglichst viel zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst erleben macht Spaß – mit den Künstlerinnen und Künstlern im persönlichen Gespräch noch mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/schmitt-brasse-art-karlsruhe-2022-7f542383.jpg" title="Dominik Schmitt und Claudia Brasse auf der Art Karlsruhe 2022" alt="Dominik Schmitt und Claudia Brasse auf der Art Karlsruhe 2022"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kommt sich nicht komisch vor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe bei meinen Messebesuchen der Art Karlsruhe und der Discovery Art Fair eine ganze Menge normaler Leute gesehen – zumindest was man so vom Äußeren sagen kann. Kunstinteressierte, KünstlerInnen, GaleristInnen, Agenten, JournalistInnen, InvestorInnen… und wen noch? Jedenfalls habe ich mich nicht „falsch“ gefühlt oder irgendwie befremdlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dort gilt letztlich wie überall: nichts muss, alles kann. Ich muss keine Kunst kaufen. Hier kann ich, wenn ich möchte. Ich muss nicht klug sein oder erscheinen – ich kann einfach schauen oder auch Fragen stellen. Beides hat mir diesmal viel Spaß gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ein bisschen bunt ist so ein Event natürlich auch! Ein paar Schubladen gefällig?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung! Vielleicht politisch inkorrekt aber liebevoll gemeint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Ich sah Dandys, Manager-Typen, bunte Vögel, Schluffis, Püppchen, Gattinen, Sugar Daddys, Champagner-Tussis, altes Geld und Neureiche. Nur die Promis hab ich verpasst… (oder nicht erkannt).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Einfach mal mit Künstlerinnen und Künstlern sprechen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Kunstmesse-Besuch ist ein tolles Erlebnis. Ich werde das wiederholen und empfehle es hiermit zur Nachahmung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bilder sind zum Anschauen da. Originale können durch keine Abbildung angemessen ersetzt werden, aber sie können das Erlebnis vorbereiten und ergänzen: was dir online schon gefällt, ist „in Echt“ vermutlich noch viel besser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Künstlerinnen und Galeristinnen genauso wie Künstler und Galeristen sind ganz normale Menschen wie Du und ich. Sie haben Kinder und Alltagssorgen, Lieben und Liebeskummer, Freuden und Leiden – und Leidenschaften. (über die Begriffe und Ihre Zusammenhänge könnte man auch mal philosophieren…) Sie leben Ihre Passion. Sie haben oft einen interessanten Lebensweg und teilen ihre Erfahrungen und Gedanken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich finde Gespräche mit ihnen bereichernd und inspirierend. Du vielleicht auch? Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, sie öfter anzusprechen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch mehr: mir selbst kommen dabei gute Ideen. Das gilt auch, wenn ich mit dir über meine Arbeit spreche. Deshalb sollen meinen Worten Taten folgen: Ich werde dafür mehr Gelegenheiten schaffen und mein Atelier öffnen zum Bilder anschauen, um die Atmosphäre zu erleben, zu sehen wie sie entstehen und darüber zu reden. Und über Gott und die Welt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Idee für ein Format ist noch nicht ganz ausgereift, aber es heißt ja: „Beginne, bevor du bereit bist“. Trage dich in diese Liste ein, wenn du einmal deinen Tag in ungezwungenem Beisammensein in meinem Atelier ausklingen lassen möchtest.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe Interesse an einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After Work Art-Abend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der erste
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/aktuelles"&gt;&#xD;
      
           Termin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After Work Art Schnack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht schon fest: 03.08.2023 ab 18 Uhr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächsten Kunstmessen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächsten Gelegenheiten für einen Kunstmesse-Besuch findest du hier in der Auswahl derer, die ich schon besucht habe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://discoveryartfair.com/de/fairs/frankfurt/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Discovery Art Fair in Frankfurt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                            02.-05.11.2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.artcologne.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Art Cologne
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                                       16.-19.11.2023
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://discoveryartfair.com/de/fairs/koeln/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Art Karlsruhe 2024                                         
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            22.-25.02.2024 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://discoveryartfair.com/de/fairs/koeln/" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Art Düsseldorf 2024                                       
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12.-14.04.2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://discoveryartfair.com/de/fairs/koeln/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Discovery Art Fair in Köln 2024
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                         25.-28.04.2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/blog-messe-Karlsruhe-wortwolke.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KünstlerInnen und Werke, die mich begeistern und inspirieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meinen Entdeckungen und Künstler-Gesprächen widme ich demnächst noch weitere Artikel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen findest du bereits
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/faszination-maltechnik"&gt;&#xD;
      
           hier: Faszination Maltechnik - womit Kunst mich magisch anzieht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Melde Dich zu meinem Newsletter ‚Laborjournal‘ an, um von weiteren zu erfahren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 May 2023 16:30:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kunst-erleben-im-dialog-mit-kuenstlern</guid>
      <g-custom:tags type="string">Inspiration,Kunst,Kunstmesse,Galerie,Kunstdruck,KünstlerInnen,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/blog-messe-Karlsruhe-wortwolke.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/schreibtisch.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Du suchst ein gutes Bild, an dem du lange Freude hast? Dann solltest du diese 3 Prinzipien kennen</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/gutes-bild-folgt-drei-prinzipien</link>
      <description>Was macht ein gutes Bild aus? Unabhängig von Trends, Markt, Moden und Geschmack befolgen Bilder, die die Zeit überdauern, diese 3 Prinzipien. Überprüfe sie, um einen Fehlkauf zu vermeiden.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennst du die Bilder von Andy Warhol? Auch wenn er ein Marketing Genie war und ob dir diese Bilder gefallen oder nicht: sie zeigen wunderbar auf, wie Komposition, Farbwert und Farbe eine entscheidende Rolle spielen, dass dir ein Bild nie verleiden wird. Klar spielt auch der persönliche Geschmack eine Rolle, doch du musst dich nicht nur auf dein Gefühl verlassen; eine Analyse hilft. Sie verhindert beim Kauf eine Fehlinvestition - und du kannst beim nächsten Gespräch über Kunst etwas beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was macht ein gutes Bild aus?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Bilder, die wir nie mehr vergessen. Das sind oft solche, die eine gewisse Berühmtheit erlangt haben und wir kennen auch den Künstler, wie zum Beispiel bei der Mona Lisa von Leonardo da Vinci und den Sonnenblumen von van Gogh. Einen Picasso und Miró erkennen viele, die blauen Pferde von Franz Marc ebenso. In meiner Jugend war das eine Standard-Poster-Ausstattung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Geschmäcker verschieden sind und sich mit dem Zeitgeist verändern, muss es etwas geben, was all diese Werke gemeinsam haben, da sie Trends und Moden überdauern. Nicht zuletzt wird die Berühmtheit von einem Markt gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal ob berühmt und teuer oder nicht – ein gutes Bild lebt von Unterschieden und zeichnet sich durch eine klare Hierarchie aus. Es gibt mindestens ein dominantes Element, einen Helden. Das kann eine Form oder Figur sein, eine ganze Fläche oder eine Farbe. Alles lässt sich diesen 3 Prinzipien zuordnen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Komposition – der Größe und Anordnung von Formen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbwerten – die besagen, wie hell oder dunkel eine Farbe ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und Farbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn in dem Rahmen einige Regeln befolgt werden, ist es ein gutes Bild. Welche Motive, Elemente, Formen, und Farben uns gefallen und was wir als harmonisch empfinden, unterliegt dem individuellen Geschmack.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gute Bilder sind kein Zufall!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum wir uns an manchen Bildern schneller satt sehen als an anderen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn sich unser Geschmack mit der Zeit verändert, ist das ganz normal. Es gibt aber einen festen Kern, der bleibt. Genau wie Moden kommen und gehen; zeitlose Dinge bestehen. Wir haben einen eigenen grundlegenden Sinn für Schönheit und Ästhetik. Der bekannte Spruch „über Geschmack lässt sich (nicht) streiten“ bestätigt dies.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir ein Bild irgendwann nicht mehr mögen, kann es daran liegen, dass es ursprünglich eine Laune, eine Stimmung, eine Sehnsucht, kurz: eine vorübergehende Vorliebe erfüllte. Dein beständiger Geschmack ist der bessere Kompass. Zusätzlich sollten die grundlegenden Regeln von Gestaltung und Harmonie erfüllt sein. Wenn du merkst, dass du bei einer Entscheidung zögerst, kannst du deinem Geschmack näher auf den Grund gehen. Führe dann eine Analyse anhand der 3 Prinzipien Komposition, Farbwerte und Farbe durch. Dann steht einer langanhaltenden Freude an einem Bild nichts mehr im Wege.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie du herausfindest, was für Bilder dir wirklich gefallen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder können uns emotional berühren. Sie sollten sogar! Wenn sie uns auf der Gefühlsebene nicht erreichen, verschwenden wir keinen zweiten Blick. Also:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hör zuerst auf deinen Bauch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein allerster Eindruck ist ein guter Ratgeber, denn dein Bauchgehirn weiß, was dir gefällt. Das kann ein „Wow“ sein oder ein ganz leises Gefühl. Wenn du eine oder mehrere der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, ist das ein guter Anfang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fesselt dich ein Bild?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommst du immer wieder dahin zurück, zum Beispiel in einer Ausstellung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleibt es vor deinem inneren Auge bestehen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Berichtest du begeistert davon?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kannst du es anderen beschreiben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn mehrere Bilder in deine engere Auswahl kommen und du dann weitergehen möchtest, kannst du nach Gemeinsamkeiten gucken. Das bringt dich darauf, was genau dir gut gefällt. Diese Herangehensweise kannst du für abstrakte genauso wie für realistische Bilder anwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ordne deine momentanen Gefühle ein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun kannst du deine Antworten in Beziehung setzen zu deinen Erfahrungen und schon früher getroffenen Entscheidungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gibt es Gemeinsamkeiten dieser Arbeiten mit welchen, die dir schon seit langem gefallen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hast du Lieblingsbilder, vielleicht Lieblingskünstler? Gibt es da Ähnlichkeiten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du das Bild in dem Zusammenhang einordnen kannst, findest du bereits zuverlässige Hinweise darauf, ob es dir auch langfristig gefallen wird. Wenn es im Augenblick eine Saite in dir berührt, ist es immer gut. Dafür ist Kunst da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Willst du einen Schritt weitergehen, vielleicht weil du eine teurere Anschaffung planst, analysiere Bilder nach den drei Prinzipien, die auch den oben genannten Fragen zugrunde liegen und erklären können, warum ein Bild „funktioniert“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 wichtige Prinzipien, die dir helfen, ein Bild formal zu verstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt drei übergeordnete Prinzipien, die gute Bilder ausmachen. Sie sorgen dafür, dass wir es als stimmig und interessant wahrnehmen und als harmonisch empfinden. Unsere Sinne streben nach einer gewissen Ausgewogenheit. Vor allem, wenn wir ein Bild wieder und wieder betrachten wollen. Das bedeutet nicht, dass es langweilig wird, ganz im Gegenteil: Dynamik und Spannung sind wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese drei Prinzipien sind die Folgenden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Komposition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Komposition beschreibt die Gestaltung des Bildes. Sie wird bestimmt durch die Größe und Form der einzelnen Elemente sowie ihrer Anordnung auf der Fläche. In einer ausgewogenen Komposition gibt es Unterschiede: es gibt große und kleine Bildelemente, runde und eckige Formen, Linien neben Flächen. Klare Begrenzungen werden durch lose, unordentliche Bereiche ergänzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Anordnung der Bild-Elemente ist so verteilt, dass sich eine Balance ergibt. So können beispielsweise mehrere kleine Formen als Gruppe einen Gegenpol zu einer großen Form bilden. Oftmals wird das durch die gleichen oder durch ähnliche Farben unterstützt oder durch den gleichen Wert auf der Hell-Dunkel-Skala, z.B. dunkle Formen auf einem hellen Hintergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Farbwert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Farbwert ist ein sperriger Begriff. Er beschreibt das Spektrum von Hell nach Dunkel. Genauso wie es ein Spektrum von Grautönen zwischen Weiß und Schwarz gibt, haben auch Farben einen Farbwert, der auf dieser Skala von hell nach dunkel eingeordnet werden kann. Das Auge wird automatisch vom größten Kontrast zuerst angezogen. Kontraste sind ein wesentliches Element der Bildgestaltung. Mein Tipp: kneife die Augen zusammen, oder sieh dir ein Foto im Schwarz-Weiß Modus an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/farbwerte-skala.jpg" alt="Farbwerteskala - Indischgelb - Zinnoberrot - Türkis abgetönt mit weiß und schwarz"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbe kann uns ganze Welten von Nuancen und Tönen erschließen. Alle Farben lassen sich aus den Grundfarben gelb, rot und blau mischen. Man nennt sie auch Primärfarben. Auf dem Farbkreis werden sie verbunden durch die Sekundärfarben orange, violett und grün, die jeweils zwischen den Primärfarben liegen und aus einer Mischung der beiden benachbarten Primärfarben bestehen. Die Abstufungen dazwischen wiederum nennt man Tertiärfarben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/farbkreis-gelb-zinnober-tuerkis.jpg" alt="Farbkreis Indischgelb - Zinnoberrot - Türkis"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die einer Primärfarbe gegenüberliegende Sekundärfarbe ist ihre Komplementärfarbe. Die Paarungen sind gelb – violett, rot – grün und blau – orange.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Komplementärfarben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           stellen den größtmöglichen Farb-Unterschied dar und sind somit ebenfalls ein wichtiges Design-Element. Gegeneinander gesetzt erzeugen sie Spannung und Kontrast, was gezielt eingesetzt werden kann. Oft gibt es eine vorherrschende Farbe oder die Abwesenheit von einer der drei Primärfarben, was als harmonisch wahrgenommen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Joan Miró und Piet Mondrian haben vorwiegend Primärfarben verwendet. Andy Warhol hat oft mit dem Kontrast von Komplementärfarben gespielt. Ich ersetze im Moment bei meinen Bildern am liebsten blau durch türkis und gelb durch lichten Ocker, was sie ins warme Farbspektrum verschiebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede Farbe hat einen Farbwert und ist deshalb eher dem hellen oder dunklen Spektrum zuzuordnen. So kann ein eher helles Bild oder ein vorwiegend dunkles Bild entstehen und mit dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hell-dunkel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontrast Spannung erzeugt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerdem werden Farben als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           warm oder kalt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wahrgenommen und können auf einer Temperatur-Skala eingeordnet werden. Warm-Kalt-Gegensätze sind ein weiteres Gestaltungselement.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Prinzip ohne Ausnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Aspekte eines Prinzips müssen befolgt werden. Eine Klarheit im Hinblick auf mindestens eine der Regeln tut dem Bild gut. Im Zusammenspiel der Prinzipien entsteht eine Hierarchie und Ordnung. Kontraste leiten das Auge über die gesamte Fläche des Bildes. Durch Farbe lässt sich eine bestimmte Stimmung und ein harmonischer Eindruck erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Abwesenheit von Kontrasten kann ebenso ein Element der Bildgestaltung sein. Die Abwesenheit von Farbvariation bis hin zur Monochromie ein Stilelement. Ebenso Wiederholungen: mit leichten Abweichungen wie bei Warhol Bildern von Marilyn werden sie fast zu einem Suchbild. Gerade ein Regelbruch macht Kunst interessant. Mit diesen Regeln virtuos zu spielen, zeichnet Meisterschaft aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du hast ein Bild gefunden und willst es kaufen? Wende jetzt selbst die Prinzipien an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du hast dich in ein Bild verliebt und möchtest es kaufen. In jedem Fall wirst du vor der Kaufentscheidung überlegen, wo es hängen soll und wie es dort wirkt. Dabei kannst du die gleichen Prinzipien anwenden, die auch für Bilder gelten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komposition:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie groß ist es und wie groß sind die Wandflächen und Möbelstücke in der Nähe? Ist alles etwa gleich groß, kann das langweilig wirken oder als Element der Wiederholung gezielt eingesetzt werden? Dann ist die Position entscheidend, um eine Balance herzustellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbwerte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn die Formen etwa gleich sind, aber die Farbwerte sehr verschieden, kann z.B. ein dunkles Bild einen Kontrapunkt zu hellen Möbeln setzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Farben:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Ton-in-Ton Gestaltung kann Harmonie und Ruhe ausstrahlen. Kontraste durch Komplementär-Farben oder kräftige Farbakzente neben zurückgehaltenen Farben an Decke, Wänden, Böden und Möbeln können den Blick gezielt lenken. Ein Deko-Element kann das Bild im Raum ausbalancieren und Farben aufgreifen, z.B. in Kissen, Vorhängen, Vasen, Blumen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Raumdesign folgt den gleichen Prinzipien -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in 3 Dimensionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6 Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du ein Bild für die Ewigkeit suchst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild zum Sofa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann Bilder als Deko-Elemente betrachten und gezielt nach der Einrichtung aussuchen. Wenn ihnen auf Dauer das gewisse Etwas fehlt, wirst du dich wahrscheinlich an ihnen satt sehen. Bei der nächsten Renovierung bleiben sie auf der Strecke. Wenn es ein Bild ist, das du liebst, wirst du einen guten Platz dafür finden. Es wird dir lange Freude machen, v.a. wenn du es entsprechend in Szene setzt. Dann spielt auch keine Rolle, wenn du einmal umdekorierst oder umziehst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Souvenir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Urlaub gefallen uns Dinge, die wir zuhause nicht mehr mögen. Für den Alltag sind sie zu exotisch oder gewöhnlich. Vielleicht verschätzen wir uns dabei, ob es farblich passt, wenn wir mittags im Hochsommer im Süden ein Bild wählen und zuhause in einer Wohnung mit Fenstern nach Norden wohnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Spontankauf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Spontankauf macht riesig Spaß. Dabei spielt wohl die persönliche Beziehung zu Geld die größte Rolle. Klar, alles ist erlaubt! Ich werde schwach bei Accessoires und Dekoartikeln. Nicht immer halten meine Spontankäufe meinem Geschmack langfristig stand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine eigene Schmerzgrenze liegt für Bilder tatsächlich auf meinem Niveau für Kleidungsstücke. Ich sage immer: Bei einem Bild das nicht mehr kostet als ein paar Schuhe muss ich nicht lange nachdenken. Und: Wenn das Verfallsdatum für die eigene Freude daran erreicht ist, kann man ja auch für Bilder neue Liebhaber finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Statussymbol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dasselbe gilt für Bilder als Statussymbole. Je nachdem, wen wir beeindrucken wollen und was uns das wert ist, und ob es auch unserem eigenen Geschmack entspricht, können Statussymbole langfristig zufrieden machen und eine visuelle Dividende erbringen. Sonst war es vielleicht eine gute Investition, die im Wert steigt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleinste gemeinsame Nenner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Bild dauerhaft mehreren gefallen soll, erfordert es viel Toleranz oder Gleichgültigkeit. Im Zusammenleben braucht es täglich Kompromisse. Aber bei Bildern? Besser sein lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jemand weiß genau, was dir gefällt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obacht, wenn dir jemand was zu verkaufen versucht, der dich nicht kennt. Sammle Informationen und Argumente, die für deine Entscheidung nützlich sind. Aber wenn es anfängt zu nerven, geh.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drum prüfe, wer sich ewig bindet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Bild die formalen Kriterien erfüllt, ist das eine gute Voraussetzung dafür, um lange Freude daran haben zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du eine Hierarchie nach einem oder mehreren der Prinzipien erkennst, zum Beispiel bei Formen, Hell und Dunkel oder Farben,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn das Bild Unterschiede in den Formen, Farbwerten und Farben aufweist und deutliche Gegensätze dein Interesse erzeugen und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn die Farben stimmig sind und sich für dich harmonisch anfühlen. Eine Disharmonie in der Farbe erzeugt Spannung, Zuviel davon wirkt langfristig unruhig und ermüdend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Analyse gilt jedoch, was vor der Analyse gilt: Folge deinem Gefühl und kaufe das Bild, in das du dich spontan verliebt hast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein gutes Bild lebt von Unterschieden und zeichnet sich durch eine klare Hierarchie aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo du tolle Bilder findest, an denen du dich nicht so schnell satt siehst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunstmessen und Galerien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich besuche gerne Kunstmessen. Zum Beispiel diese:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://discoveryartfair.com/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://discoveryartfair.com/de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.art-karlsruhe.de/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.art-karlsruhe.de/de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.artcologne.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.artcologne.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei finde ich neue Künstler, die ich spannend finde und Galerien, die mehrere Künstler vertreten, die mir gefallen. Die in meiner Nähe kann ich später besuchen, z.B. zu einer Vernissage. Beides ist relativ anonym. Man kann aber muss keine Gespräche führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Social Media
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinen Lieblingskünstlern folge ich auf Instagram. Wenn ich gezielt Inspirationen will, suche ich gezielt nach hashtags. Viele Künstler präsentieren sich und ihre Arbeit auch auf Facebook und Pinterest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Onlineportale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Motiv, Stil, Größe und anderen Kriterien kann man auch auf Onlineportalen gezielt suchen oder einfach stöbern. Dort kaufst du direkt vom Künstler. Einige Beispiele:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.singulart.com/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.singulart.com/de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.artnet.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://www.artnet.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.artmajeur.com/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.artmajeur.com/de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Ateliers der Kunstschaffenden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen guten Überblick über lokale Kunst, vor allem solche, die nicht durch Galerien vertreten wird, und einen persönlichen Kontakt findest du bei Rundgängen durch deine Stadt. Tage der Offenen Ateliers werden in ganz Deutschland veranstaltet. Hier der Link für Köln, wo ich selbst teilnehme:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.offene-ateliers-koeln.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.offene-ateliers-koeln.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du ein wenig Lust hast, in meiner Galerie zu stöbern, kannst du gleich die Analyse anwenden. Ich freue mich immer über Feedback und Fragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dir der Artikel gefällt und du informiert werden möchtest, wenn der nächste erschienen ist, abonniere meinen Newsletter. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 26 Feb 2023 14:32:11 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
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      <g-custom:tags type="string">Bild,Kunst,Wissen</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was hilft gegen Langeweile? Heute ist der „Lass Kunst dein Herz inspirieren“-Tag. 5 Gründe, es auszuprobieren und 11 Ideen, die nichts kosten</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/lass-kunst-dein-herz-inspirieren-gegen-langeweile</link>
      <description>Heute ist der „Lass Kunst dein Herz inspirieren“-Tag. Nichts leichter als das! Hier findest du 11 Ideen, die nichts kosten und leicht umzusetzen sind, nicht nur bei Langeweile. Neue Impulse für ein aufregenderes Leben.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Lass Kunst dein Herz inspirieren"-Tag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist eigentlich Langeweile und wann tritt sie auf?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist Langeweile eigentlich ein Problem? Gibt es das noch? Das Oxford Wörterbuch definiert Langeweile als „Gefühl der Eintönigkeit infolge fehlender Anregung oder Beschäftigung“. Das habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Wir können uns permanent von Reizen überfluten lassen. Tatsächlich hatte ich das Gefühl das letzte Mal in meinem Urlaub letzten Sommer. Ich habe mich dabei ertappt und überlegt, wie lange ich das aushalten kann. In dem Moment empfand diese gepflegte Langeweile als Luxus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Lexikon der Psychologie beschreibt Langeweile als „seelischen Zustand der Unzufriedenheit und der Abneigung zum Handeln, auch beschrieben als ein Zustand der mangelnden Ansprechbarkeit durch Anreize, oft verbunden mit innerer Unruhe und Reizsuche.“ Das stimmt mich nachdenklich. Reizsuche scheint mir fast ein Dauerzustand in der Gesellschaft zu sein. Möglicherweise ist uns nicht bewusst, dass Langeweile eine Ursache ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele dieser Reize nehmen wir passiv wahr. Der Konsum von Social Media verlangt bestenfalls Zustimmung oder Weiterscrollen als Reaktion.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mithilfe von Kunst die Abneigung zum Handeln überwinden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Befriedigender ist es, ins Tun zu kommen. Also überlege ich mal, wie es einfach mit Kunst gehen kann, denn das würde mir Spaß machen. Ich suche Wege jenseits der Malerei, denn das beschäftigt und inspiriert mich ohnehin. Aber auch da muss ich ab und an ausbrechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin auf fünf Gründe gekommen, warum es sich lohnt, sich von Kunst inspirieren zu lassen… und ein paar Beispiele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erster Grund: Ich werde mich besser fühlen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kunsterlebnis hat die Chance, uns gemäß der o.g. Definition aus einem seelischen Zustand der Unzufriedenheit in einen anderen, besseren Zustand zu versetzen. Ich fühle mich zum Beispiel …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überrascht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beeindruckt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Amüsiert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fröhlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Berührt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Getröstet
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beruhigt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erinnert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgeweckt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Motiviert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             … oder eben inspiriert.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wird Inspiration in eine eigene Tat umgesetzt, entsteht Neues und Spannendes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweiter Grund: Kunst erleben geht immer und überall, nicht nur heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können jede Form von Kunst nutzen, um uns davon berühren zu lassen. Natürlich können wir selbst etwas ausprobieren: basteln, malen, zeichnen, werkeln, musizieren oder tanzen. Etwas gezielt auswählen, es betrachten, ansehen oder anhören und genießen kann uns auch in eine gehobene Stimmung versetzen. Der Gedanke hinter diesem Tag ist, etwas Neues zu entdecken und sich bewusst darauf einzulassen, egal ob Musik, Poesie, Theater, Film, Tanz, Malerei oder Bildhauerei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier sind ein paar Anregungen, wann und wo du Kunst genießen kannst:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Wochenende und im Urlaub
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Museum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Natur oder im Park
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Theater und im Kino
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der Bühne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor der Bühne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinter der Bühne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Mittagspause
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem Spaziergang
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während der Autofahrt oder einer Bahnfahrt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Zähneputzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Straße
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem Sofa
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin sicher, dir fallen weitere unzählige Orte oder Momente ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein ausführliches oder auch kurzes Kunst-Erlebnis muss nicht zwingend am "Lass Kunst dein Herz inspirieren"-Tag sein. Da er dieses Jahr auf einen gewöhnlichen Dienstag fällt, bringt dich vielleicht auch die zweite Hälfte der Liste auf Ideen - für jetzt gleich oder für's Wochenende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dritter Grund: Es muss nicht viel kosten… nicht mal viel Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunstinspiration geht prima zwischendurch. Es muss also nicht viel Zeit kosten. Ich bin allerdings auf der Suche nach Aktion; zumindest möchte ich etwas tun, dass mich ablenkt vom Alltag oder in Bewegung und vor die Tür bringt. Meine spontan begonnene Liste wurde sehr lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb habe ich gekürzt und ausgesucht, was für möglichst viele leicht umsetzbar ist. Dazu gehört auch, dass es günstig ist oder gar nichts kostet. Dies sind meine elf Vorschläge:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem beliebigen Song genau auf den Text hören, ihn nachlesen, mehr über den Künstler, die Zeit, den Anlass erfahren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            …dazu tanzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Playlist zusammenstellen, die schöne Erinnerungen weckt oder eine bestimmte Stimmung erzeugen kann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein bestimmtes Kunstwerk genau betrachten und wirken lassen, interpretieren und überlegen, was der Künstler damit sagen wollte – viele Museen bieten regelmäßig kostenfreien Eintritt für die Einwohner ihrer Stadt und einen langen Abend an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Kunstwerk anschauen, das mir spontan gar nicht gefällt und überlegen, warum und welche Gefühle es auslöst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kunst, die ich täglich „sehe“, einmal genau betrachten, zum Beispiel im Elternhaus, bei Freunden, in der Firma, im öffentlichen Raum. Gefällt mir das Werk? Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Natur nach Farben und Formen, Mustern und Strukturen suchen, die die Fantasie anregen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein bisher unbekanntes künstlerisches Genre erkunden: wie wäre einmal mit Poesie?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klassische Musik anhören, gibt es auch im Radio ohne Eintritt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen Film ansehen, vielleicht mal aus einem ganz anderen Genre als sonst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Kunstmagazin lesen oder in Kunstbänden stöbern – ein Museumsshop verlangt keinen Eintritt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vierter Grund: Ich kann es allein machen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gute an all diesen Dingen ist, dass sie keiner aufwendigen Ausstattung benötigen und auch nicht zwingend Gesellschaft erfordern. Sie können sogar allein ein besonderes Erlebnis sein. Langeweile ist auch keine Grundvoraussetzung, um etwas davon auszuprobieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke heute, ich hätte das schon öfter mal machen sollen. Zum Beispiel auf Dienstreisen – hatte ich mal Leerlauf, habe ich meist einfach durchgearbeitet, um schon mal was weg zu schaffen. Produktiv war das nicht immer. Ich neige auch heute noch dazu, Pausen zu vernachlässigen. Dabei kann so ein Tänzchen ordentlich den Kreislauf ankurbeln oder ein Spaziergang den Kopf klären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fünfter Grund: Es macht auch gemeinsam Spaß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass vieles auch in Gesellschaft Spaß macht, bedarf wohl keiner Erörterung. Deshalb ermuntere ich dich jetzt, gleich deinen Kunst-Impuls zu planen und schließe hier mit meinem persönlichen Fazit: Einfach mal machen, denn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Kunst kann kann nur Kunst.*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Tatsächlich scheint das noch niemand so gesagt zu haben, jedenfalls habe ich es nicht als Zitat gefunden. Na so was!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du willst gleich loslegen mit „was hat sich der Künstler dabei gedacht?“, „warum mag ich ein Bild“ oder „…warum gar nicht?“ Dann schau doch mal, ob hier etwas dafür geeignet ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 17:49:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/lass-kunst-dein-herz-inspirieren-gegen-langeweile</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Humor und Melancholie das Antlitz prägen - Ein Portrait zum 30. Todestag von Audrey Hepburn</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/audrey-hepburn-portrait-zum-todestag</link>
      <description>Normalerweise male ich keine berühmten Persönlichkeiten. Bei meiner Motivsuche schaue ich nach Charakter-Köpfen oder denke mir eine Geschichte zum Portrait. Aus aktuellem Anlass habe ich mehr über Audrey Hepburn recherchiert und Lust bekommen, sie zu malen. Lies hier, welche Gedanken mir dabei kamen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein hübsches Gesicht ist nicht genug: mich interessiert die Geschichte hinter der Oberfläche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Role-Model nur vor der Kamera?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich überlege, ein Audrey Hepburn Portrait zu malen, ist mein erster Impuls, auf die Attribute Perlenkette, Zigarettenspitze und große Sonnenbrille zu setzen. Vielleicht auch noch auf den roten Lippenstift, das kleine Schwarze und einen großen Hut. Damit war sie Stil-prägend und wäre leicht wieder erkennbar. Andererseits wäre das mainstream. Das finde ich öde. Was mich wirklich interessiert an einem Gesicht ist in der Regel nicht allein die schöne Fassade. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich faszinieren Gesichter die Geschichten erzählen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte mehr als eine hübsche Fassade abbilden. Egal, ob wir ein bekanntes Gesicht anschauen oder ein fremdes: wir sehen immer, was WIR sehen. WIE wir sehen, wird durch unsere Erfahrungen geprägt, durch alle Bilder und Interpretationen unseres Lebens. Dass unser Sehen auch manipuliert wird, ist Kulturgeschichte. Wenn zwei das gleiche betrachten, sieht dennoch jeder etwas anderes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hübsch ist kein Ausschlusskriterium für mich. Wenn ich ein Motiv wähle, löst es etwas in mir aus. Wenn ich ein Portrait male, möchte ich, dass es eine Reaktion, ein Gefühl beim Betrachter auslöst. Wenn meine Portraits Emotionen transportieren und meine Leidenschaft ausdrücken, wenn sie mit dem Betrachter in Resonanz gehen, dann entsteht eine Verbindung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich male Persönlichkeiten. Ich möchte einen Charakter erfassen, manchmal einen Archetypus und eine Stimmung. Letztlich wird mein Bild zu meiner Interpretation und Projektion einer Idee. Der Prozess der Entstehung verändert es immerzu und meine Intention kann sich dabei weiter entwickeln. Deshalb sind mir meine Vorlagen meist nicht bekannt. Authentizität ist mir wichtiger als Ähnlichkeit. Es geht mir um eine Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Geschichte verbirgt sich hinter der Ikone?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich forschte also nach Aufnahmen von Audrey Hepburn, die mehr als das Bild zeigen, welches die Medien von ihr geschaffen haben. Ich fand die melancholische oder nachdenkliche Audrey in Fotos aus späteren Jahren. Ihre Geschichte bestätigt mir, dass ihr Leben alles andere als leicht war. So war sie im Krieg unterernährt und konnte deshalb nicht die gewünschte Ballett-Karriere machen. Sie war schüchtern. Rein durch Zufall hat Colette sie entdeckt für ihr Broadway-Musical „Gigi“. Audrey‘s Herkunftsfamilie war zerrüttet und Fehlgeburten haben ihr privates Glück überschattet. Ihre Liebes-Beziehungen waren nicht von Dauer. Sie fand es jedoch wichtig, Beziehungen zu pflegen und nicht aufzugeben. Sie starb mit nur 63 Jahren an Krebs, vor 30 Jahren am 20.01.1993.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Persönlichkeit jenseits des Glamours
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wofür sie neben ihrer Schönheit auch bekannt wurde, waren eine Reihe Zitate, die viel Humor erkennen lassen. Sie nahm sich nicht immer so ernst und war überaus klug: "Make-up can only make you look pretty on the outside but it doesn't help if you're ugly in the inside. Unless you eat the make-up." Audrey schien überaus praktisch veranlagt zu sein und ein großes Herz zu haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was außerdem bleibt, ist ihr Engagement als UNICEF Botschafterin. Sie wusste ihre Stimme gut einzusetzen für Kinder in Not – und dies zu einer Zeit als influencer noch kein Beruf war. Berühmte Personen verwendeten ihren Einfluss für eine gute Sache. Als Vorbild hat sie auch Kollegen inspiriert, Gutes zu tun und Spenden zu sammeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sehe die Schönheit hinter der Schönheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In ihrem Gesicht als reife Frau sehe ich Melancholie und Humor, Würde und Grazie. Ich sehe eine schöne Frau: diese Schönheit leuchtet von innen. Dies alles über sie zu wissen, hat verändert, was ich sehe. Ich bekomme Lust, sie zu malen. Und so schließe ich mit ihren eigenen Worten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And the beauty of a woman, with passing years only grows!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/audrey-hepburn-portrait.jpg" alt="Audrey Hepburn Portrai Ölmalerei modern Vierteprofil Blick nach links melancholisch reife Frau"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du möchtest auf dem Laufenden bleiben und mehr über meine Portraits erfahren? Oder andere Motive?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Melde dich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/newsletter?preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true"&gt;&#xD;
      
           h
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
           ier für meinen Newsletter an
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und werde rechtzeitig informiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weitere Portraits anschauen? Dann geht's hierhin:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:39:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/audrey-hepburn-portrait-zum-todestag</guid>
      <g-custom:tags type="string">Ölmalerei,Portrait,Ölgemälde,Resonanz,figurative Malerei,Malerei</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/audrey-hepburn-portrait.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/audrey-hepburn-header.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Wunderwerke" - eine Füße-Bilder-Serie</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/fuesse-bilder-serie-wunderwerke</link>
      <description>"Warum malst du ausgerechnet Füße Bilder?" - Wie ich da hinein gestolpert bin, was ich dabei über meinen Prozess gelernt habe und 5 Gründe, den "Wunderwerken" ein Denkmal zu setzen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Warum malst du ausgerechnet Füße?"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... das bin ich schon mehrfach mit den unterschiedlichsten Ausdrücken von Erstaunen bis zu völliger Verständnislosigkeit gefragt worden. Um ehrlich zu sein: ich habe mich anfangs selbst gefragt. Die Antwort "Ich weiß es nicht" wurde mir allerdings schnell zu blöd und auch zu einfach. So habe ich mich auf die Suche nach einem guten Grund gemacht und gleich mehrere gefunden, die mich dann auch dazu gebracht haben, damit weiter zu machen. So entstand eine kleine Serie mit Bildern von Füßen. Aber vielleicht ist es auch ein bißchen mehr?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/fuesse-projekt_sm.jpg" alt="Notizen für Füße Serie"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst einmal: es war kein Projekt, denn der Anfang lässt sich nicht mehr klar rekonstruieren, es gab keinen Plan und auch kein definiertes Ende oder gar Abbruchkriterien - äh, Entschuldigung Kollegen, keine DOD (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           definition of done
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , für alle nicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           scrum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           agile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bekehrten Leserinnen und Leser). Kunst funktioniert so nicht. ;-)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Skizzen und Studien - warum ein kleines Übel so wichtig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war eigentlich erst mal nur eine notwendiges Übel: ich brauchte ein Zeichen-Training. Nachdem ich Figur Studien gemacht hatte und das gern vertiefen wollte, stellte ich fest, dass Füße nicht nur sauschwer zu malen, demzufolge irgendwie ungeliebt sondern auch oft ein echtes Problem waren und alles versauen konnten. Wenn ich sie also nicht immer weglassen oder verstecken wollte, musste ich wohl ein wenig Füße studieren. So begann ich Füße zu zeichnen. Da mir aber oft die Geduld fehlt und ich malen wollte, kamen mir ein paar kleine Leinwände recht, die ich versauen konnte. So beschloss ich ein paar Fußstudien in Farbe zu machen. Außerdem wollte ich schon immer mal probieren auf einem kräftig farbigen, gesättigten Hintergrund etwas Zartes zu schaffen, das durch einzelnes Aufblitzen des Hintergrunds lebendig wird. Zumindest war damit eine Idee geboren…  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/notan-skizze-fuesse.jpg" alt="Skizzen zu Füße Bild, Design Optionen mittels Notan Studien"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann bin ich durch alle Hochs und Tiefs von denen viele Kunstschaffende so oft berichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine erste Serie am Stück gearbeitet wird zum Lehrstück für meinen Prozess.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Zeit wurden diese erst so harmlos erscheinenden Fuß-Studien zu einem Lehrstück für mich. Das erste und zweite Bild entwickelten sich noch ganz gut. Aber dann: Nichts klappte mehr intuitiv. Ich fing an, zu analysieren und alles anzuwenden, was ich in den letzten zwei Jahren an Theorie und Handwerkszeug gelernt hatte. Und erst jetzt kann ich sagen: ich habe begonnen, es zu verinnerlichen. Den größten Kampf hatte ich mit dem Bild, das ich heute als das Beste von ihnen ansehe. Es hat mehrfach die Komposition und Hintergründe von hell nach dunkel und zurück zu hell, die Kontraste und die Farben radikal gewechselt. Eigentlich erstaunlich, dass es fertig ist, denn ich war mehrfach versucht, es einfach aufzugeben. Ich frage mich, ob auch andere diesen Kampf sehen können. Einigen anderen Bildern dagegen sieht man geradezu ihre Leichtigkeit an, mit denen sie entstanden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/fuesse-serie_sm.jpg" alt="Füße Serie, 7 Bilder in Öl auf Acryl in verschiedenen Formaten"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leichtigkeit habe ich auf jeden Fall nach der Fertigstellung der Serie gebraucht und danach viele neue Experimente begonnen. Mittlerweile gefallen mir die Füße als Motiv so gut, dass es vielleicht noch mal wieder in den Fokus rückt. Zumindest hoffe ich, dass die Studien mir für künftige Figur-Motive geholfen haben. Wären da nicht auch noch die Hände…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5 Gründe, den "Wunderwerken" ein Denkmal zu setzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Arbeit an diesem Projekt und durch viele Gespräche, die oft mit der zu Beginn genannten Frage begannen, habe ich viele gute Gründe gefunden, Füßen ein Denkmal zu setzen. Hier sind fünf ganz persönliche:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ich mag meine Füße. Vor allem barfuß. Das ist Sommer und das Gefühl von frei. Ich mag auch schöne Schuhe aber am Liebsten würde ich den ganzen Sommer lang barfuß laufen. Da ich sie so mag, gehe ich aber weiter beschuht nach draußen vor die Tür.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mich fasziniert wie unterschiedlich und individuell unsere Füße sind. Und so komplex. Und jedes Knöchelchen ist immens wichtig. Das merken wir ja oft erst wenn was nicht ganz stimmt oder kaputt geht. Das bringt mich zu Drittens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ich bin dankbar dafür wie oft unbemerkt und zuverlässig sie mich überall hinbringen. Sie tragen da ganz schön was rum, täglich Treppen rauf und runter, oft mit Extragewicht. Sie waren an schönen Orten mit mir, auf Wiesen und im Sand am Meer und tanzen mich durch das Leben.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Fußsohle enden unglaublich viele Nervenenden. Sie dient als Sensor für Schmerzen an ganz anderen Stellen und mit Stimulation der Reflexzonen können diese ausgelöst oder Heilung aktiviert werden. Sie ist so sensibel, dass wir darüber auch viele angenehme sinnliche Empfindungen auslösen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch ein paar fun facts die man beim Aktzeichnen lernt: der Fuß ist in etwa genauso lang wie der Kopf vom Scheitel bis zum Kinn und ungefähr 1,5 mal die Hand. Erstaunlich, oder? Manche können gut mit den Zehen wackeln und jeden einzeln bewegen - ich irgendwie nicht, aber ich werde regelmäßig sanft darauf hingewiesen, dass ich das trainieren sollte…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du möchtest auf dem Laufenden bleiben für den Fall dass es weitere Füße gibt? Oder Hände?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Melde dich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
           hier für meinen Newsletter an
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und werde rechtzeitig informiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Gründen der Darstellung im Blog sind die "Wunderwerke" Bilder hier in einer Anordnung dargestellt. Um sie einzeln und vergrößert zu betrachten, geh gern zur Galerie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergänzung September 2023:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo würden Füße Bilder besser passen als bei einem Schuster?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausstellung bei SchuhDoc Pütz in Köln Braunsfeld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.schuhdoc-schuhreparatur.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schuster meines Vertrauens in meinem Veedel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kannst du derzeit meine Füße Bilder in der passenden Umgebung sehen und auch käuflich erwerben. Schau doch mal vorbei in der Kitschburger Straße, direkt am Stadtwald, der jederzeit zu einem herrlichen Spaziergang einlädt und Samstags zum Marktbesuch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Impressionen vom Schaufenster
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 18 Dec 2022 19:22:46 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/fuesse-bilder-serie-wunderwerke</guid>
      <g-custom:tags type="string">Ölmalerei,Füsse,Zeichnung,Prozess,Serie,figurative Malerei,Malerei,Füße</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/me-time-fuesse-roter-nagellack.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/me-time-fuesse-roter-nagellack.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kooperatives Kunst-Projekt - KoKo Mail ART 2021/22</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kooperatives-kunstprojekt-koko-mail-art</link>
      <description>12 Künstlerinnen schaffen zusammen 48 Bilder in 12 Wochen, überregional im digitalen Austausch. Interessante und ganz unterschhiedliche grafische und malerische Kunstwerke  entstehen. Meine Erfahrungen und 5 Erkenntnisse, die nichts mit dem Ergebnis zu tun haben.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam Kunst schaffen. Spannend oder stressig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/koko-mail-art-postkarten.jpg" alt="Postkarten aus dem KoKo Mail ART Projekt"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über einen - teils schmerzhaften - Prozess und fünf Dinge, die ich dadurch erst sehr viel später gelernt habe und die mit dem Ergebnis gar nichts zu tun haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Idee: ein bisschen wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hang-man.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            12 Künstler:Innen bearbeiten insgesamt 48 Blätter je einmal und geben sie im Kreis weiter. Geboren wurde die Idee während der Pandemie und initiiert von zwei Künstlerinnen aus NRW. Alles wird digital ausgetauscht. Kooperation wird überregional. Jeder kennt eine Person die jemanden kennt… So kamen wir Ende 2021 zusammen: 12 Künstlerinnen und Künstler bildeten 4 Gruppen mit je 3 Mitgliedern und entwickelten gemeinsam das KoKo Mail ART Projekt. Das steht für Kooperation und Kommunikation, die Arbeiten wurden wöchentlich digital ausgetauscht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin von Birgit Kühr eingeladen worden, einer Textilkünstlerin, die ich wiederum aus einem Online-Projekt Anfang 2020 kenne. Ich habe spontan ja gesagt und war begeistert von der Idee, mich überregional mit anderen Kunstschaffenden auszutauschen und zu vernetzen. Gerade die Medien-übergreifende Zusammenarbeit fand ich spannend und wir haben uns im Projekt noch besser kennen gelernt. Wir haben in unserer 3-er Gruppe zusammen mit Dagmar Reiche regelmäßig gezoomt und geschrieben und gemeinsam die Herausforderungen bewältigt. Gelegentlich gab es auch einen Austausch mit den anderen Gruppenteilnehmern. Obwohl schon zeitlich anspruchsvoll hätte ich mir davon etwas mehr gewünscht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digital-Kunst? Leider bin ich noch Rookie was die Bildbearbeitung betrifft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bildentstehungsprozess durchläuft verschiedene Phasen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang fiel es mir leicht. Die Arbeiten waren relativ homogen solange sie in unserer Gruppe zirkulierten und auch im zweiten Zyklus war es noch einfach, auf das vorhandene zu reagieren und spontan Elemente zu ergänzen. Ich habe die Stilelemente meiner Kolleginnen wieder erkannt und mich darauf eingegroovt. Im weiteren Fortschritt des Projekts flatterten uns dann völlig unterschiedliche Arbeiten ins Haus. Ich begann mich zu fragen, inwieweit ich die Komposition beeinflussen wollte, ob ich starke Kontraste schaffen oder lieber ein Detail hinzufügen wollte, manchmal spielerisch, manchmal strategisch. Gegen Ende ging es darum, etwas zu editieren, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Ich konnte immer weniger meinen Vorlieben folgen und fühlte mich genötigt, etwas „abzurunden“. Ich hatte Skrupel, für mein Empfinden „störende“ Elemente wieder zu verbergen. Ich wollte niemandem was nehmen, konnte aber kaum noch etwas hinzufügen. Ich bin nicht sicher, ob es den anderen auch so ging. Jedenfalls habe ich in den finalen Werken meine früheren Beiträge teilweise nicht wiedergefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spannendes Ergebnis von 48 verschiedenen Werken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt sind so 48 Arbeiten entstanden. Sie sind außergewöhnlich unterschiedlich geworden. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte, aber vielleicht doch ein etwas homogeneres Ergebnis. Aus den gesammelten Werken haben wir gemeinschaftlich 12 ausgewählt und zu einem Postkartenblock gebunden. Ich finde, das ist ein sehr spannendes Resultat geworden. Und es gibt eine Menge zu sehen. Hier eine kleine Auswahl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fünf Dinge, die ich in diesem Projekt und im Nachhinein gelernt und verstanden habe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich liebe analoge Kunst. Farbe. Pinsel. Leinwand. Und alles dazwischen und drumherum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Man soll niemals nie sagen - die digitalen Möglichkeiten sind beeindruckend. Vielleicht lasse ich mich noch darauf ein. Und künftig lerne ich sicher auch noch etwas über NFT…
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Gemeinsame Kunst-Projekte machen Spaß. Auch wenn dabei wenig über Kunst gesprochen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Künstler sind anders? Künstler sind anders. Sie sind Individuen wie du und ich. Wir alle sind anders. Schön.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kunst ist wie das Leben. Du machst einen Schritt. Dann den nächsten. Du reagierst auf das was ist. Pläne machen? Klar. Lassen sich aber sehr selten so umsetzen. Agieren. Reagieren. Anpassen. Und wieder von vorne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bist du neugierig geworden und möchtest meine Kolleginnen Birgit und Dagmar und die anderen Teilnehmenden kennen lernen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KoKo Mail ART
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12 Kunstschaffende, 12 Wochen - ein kooperatives Kunstprojekt +49 221 20473102
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brigitte Baumann, Wuppertal | www.brigittebaumann.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fred Böhme, Bad Frankenhausen | www.boehme-art.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Claudia Brasse, Köln | www.labor-der-malerin.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sabine Hey, Bochum | www.sabinehey.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sabine Kremer, Wuppertal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Birgit Kühr, Lampertheim | www.textilkreativ.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carmen Levin-Stern, Erfurt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dagmar Reiche, Lindau |
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.kunstreiche.de"&gt;&#xD;
      
           www.kunstreiche.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Katrin Roth, Duisburg | www.katrinroth-kunst.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sylvana on Ende, Saalfeld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sophie von Hayek, Erfurt | www.sophievonhayek.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Steffi-Babett Wartenberg, Weimar | www.wartenberg.design
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind noch ein paar Postkartenblöcke da und können bei mir bestellt werden.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arbeiten können auf Wunsch in einer limitierten Edition gedruckt werden. Bei Interesse bitte ich um direkte Kontaktaufnahme mit mir. Gerne teile ich auch die restlichen 36 Werke mit dir.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn neue Projekte entstehen oder Events geplant sind schreibe ich darüber in
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
           meinem Newsletter
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    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Abonnenten erhalten darüber hinaus die Chance, vor allen anderen über neue Arbeiten informiert zu werden und Rabatte zu erhalten.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 18 Dec 2022 19:22:40 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/kooperatives-kunstprojekt-koko-mail-art</guid>
      <g-custom:tags type="string">Zeichnung,Kunstprojekt,Kunstdruck,Collage,Serie,Grafik</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3cb36d24a58d4135a189572f14c5db33/dms3rep/multi/koko+blog+titel+fisch.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
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      <title>Hunde-Zeichnungen - Verkauf zugunsten Rettungshunde-Staffel</title>
      <link>https://www.labor-der-malerin.de/blog/hundezeichnungen-benefiz-verkauf</link>
      <description>Eigentlich begann alles mit Carlsson... Wie ich zu Hundeportraits kam und sie zu zeichnen begann. 
Zeichnen ist eine wichtige Grundlage und ein nützliches Training für meine figurative Malerei. Fünf Hunde- Zeichnungen verkaufe ich für einen guten Zweck: eine Rettungshunde-Staffel und die Ausbildung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich begann alles mit Carlsson...
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           Eigentlich begann alles mit Carlsson. Wann immer ich mit meinen Freunden im Bergischen Land eine Wanderung mache oder auch mal nur auf eine Hunde-Runde am Abend, ist Carlsson dabei. War ich am Anfang Schock-verliebt, so bin ich mittlerweile dauerhaft hingerissen. Da ich ein tolles Foto von ihm hatte, war irgendwann der Griff zum Pinsel nur noch ein kleiner Schritt und sein Portrait wurde zum persönlichen Hochzeitsgeschenk.
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           Portraitmalerei ist meine größte Leidenschaft und da reiht sich ein Hundeportrait natürlich ein. Dabei geht es mir um Ausdruck und Emotion. Mit meiner experimentellen und dynamischen Malweise erschaffe ich Portraits, die Kraft und Leidenschaft ausstrahlen und mit dem Betrachter in Resonanz gehen. Ich zeige die Schönheit und Einzigartigkeit von starken Persönlichkeiten, real oder fiktiv, Mensch oder Tier. Es geht mir um die Resonanz durch die Begegnung zwischen Betrachter und Bild genauso wie zwischen mir und meinem Motiv. So entsteht auch zwischen uns eine Beziehung. 
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           Zeichnen ist eine wichtige Grundlage und immer wieder nützlich und notwendig. Oft wird es spielerisch, manchmal macht es Mühe und oft viel Spaß. Als ich auf den Künstler Stephan Geisler aufmerksam wurde und auf seine Speed-Zeichen-Übungen habe ich direkt den Hunde-Nachmittag gewählt. Das war wirklich eine Herausforderung! Mit dem Timer für jeden Schritt führt Stephan die Teilnehmer durch seinen 15-minütigen Prozess. Die fünf Hundezeichnungen möchte ich nun einem guten Zweck zur Verfügung stellen.
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            Manchmal ist ein kleiner Stupser wie dieser ein niederschwelliger Einstieg, um Kunst für sich selbst und sein eigenes Zuhause zu entdecken. Wer also die nächste Gelegenheit, einen Sonderverkauf oder eine Benefiz-Aktion nicht verpassen möchte, kann sich für
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    &lt;a href="/newsletter"&gt;&#xD;
      
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    &lt;span&gt;&#xD;
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            und wird rechtzeitig informiert.
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      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 11:56:40 GMT</pubDate>
      <author>183:829641189 (Claudia Brasse)</author>
      <guid>https://www.labor-der-malerin.de/blog/hundezeichnungen-benefiz-verkauf</guid>
      <g-custom:tags type="string">Zeichnung,Benefiz-Verkauf,Tier,Portrait,Resonanz</g-custom:tags>
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