Was passiert, wenn ein Bild uns findet

Claudia Brasse • 3. Juli 2026

Manchmal kommen Menschen mit einer klaren Vorstellung.

Sie haben ein bestimmtes Bild gesehen. Online. Oder davon erzählt bekommen.


Oder sie suchen nach ausgewählten Farben oder einem Motiv, weil sie es sich für einen bestimmten Platz zuhause wünschen.


Und manchmal finden sie dann nicht, was sie erwartet hatten. 

Aber ein anderes Bild hält sie plötzlich fest, zieht sie in ihren Bann. Völlig überraschend.


Diese Momente interessieren mich.


Wahrnehmung hat keinen Plan

Ich glaube nicht, dass wir steuern können, was uns berührt.

Assoziationen entstehen im Chaos. Gedanken überlagern sich. Farben wirken, bevor wir sie benennen.

Die Begegnung mit Kunst trifft uns in einem Moment mit seiner Stimmung, unseren Emotionen und in einem Raum, vielleicht mit anderen.


Im Atelier wird das gut sichtbar.

Dort ist Kunst nicht kuratiert. Nicht vorbereitet. Begegnungen sind offen, unverkrampft.

Dort wird Malerei erlebt. Nicht inszeniert. Man kann selbst etwas entdecken.


Die Arbeitsumgebung ist echt und manchmal wirkt sie chaotisch.  Auf jeden Fall lässt sie Einblicke in den Schaffensprozess zu. Man kann mehr entdecken als nur ausgewählte Werke in einer Präsentation und bekommt ein größeres Spektrum zu sehen. Dadurch kann man mehr über die Künstlerin erfahren.


Wenn mehrere Menschen da sind, passiert etwas Eigenes. Gespräche nehmen oft eine unerwartete Richtung. Es entstehen überraschende Erlebnisse.


Ein Atelierbesuch endet anders, als erwartet.


Atelierszenen -

Bilder sind mehr, als sie an der Oberfläche zeigen

Jedes Bild hat seine Entstehungsgeschichte – und trägt doch immer mehr in sich, als erklärt werden kann.

Auch meine Geschichte ist darin enthalten. Und die Dinge, über die ich nicht öffentlich spreche. Für die ich vielleicht gar keine Worte habe.

Ich glaube, dass dies Menschen auf einer anderen Ebene erreicht, auf einer emotionalen und schwer greifbaren Ebene. Es ist mehr ein Gefühl. Etwas öffnet sich.


Vielleicht ist genau das der Raum, in dem Begegnung entsteht.


Edward Hopper Zitat

„In echt“

Sehen wir ein Bild in echt, ist es nicht nur zweidimensional. Es hat Struktur, Tiefe, zeigt die Spuren, die der Künstler auf der Leinwand hinterlassen hat. Du kannst förmlich spüren, wie sich die Oberfläche anfühlt.


Und die Umgebung sieht man immer mit.

Ein Bild lässt sich nicht abschließen oder begrenzen. Es wirkt mit dem Raum, dem Licht, dem Moment und mit dem Menschen, der davor steht. Denn jeder sieht etwas anderes.


Wenn du dich darauf einlassen kannst, ganz frei von Erwartungen und offen, kann etwas Wunderbares passieren. Du erlebst, wie Kunst dich lebendig macht.


Wenn du Kunst liebst: einfach nur schauen!

Wenn ein Bild dich findet

Wenn ein Bild dich findet, erlebst du einen magischen Moment. Es ist ein bisschen wie Liebe auf den ersten Blick. Du wirst es nie wieder vergessen.

Und du wirst den Moment nicht vergessen, in dem du diese Entdeckung hast.


👉 Wenn du Lust hast, Bildern offen zu begegnen, bist du herzlich eingeladen, mein Atelier zu besuchen. Und wer weiß: vielleicht wirst du dort von einem Bild gefunden?


Nächste Termine Offenes Atelier

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Es gibt da ja auch noch die vielen Bilder, die wir gar nicht suchen, vielleicht nicht einmal besonders mögen, und die sich trotzdem in unserem Gedächtnis verankern...


Und dieser Artikel erklärt, wieso das so ist und was die Wissenschaft noch so über die Psychologie von Bildwirkung weiß.

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